Romantischer Psychothriller zwischen Mysteryspannung und schwermütigen Melodram mit J-.Lo als Cop. http://images.kino.de/flbilder/max01/bf01/bf36/b0136996/b150x150.jpg Angel Eyes

Filmdetails

Angel Eyes

Romantischer Psychothriller zwischen Mysteryspannung und schwermütigen Melodram mit J-.Lo als Cop.


Angel Eyes
Start: 25.10.2001

Thriller / Drama

USA 2001
Laufzeit: 107 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Jennifer Lopez
James Caviezel
Sonia Braga

Regie: Luis Mandoki
Verleih: Warner

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Chicago-Cop Sharon Pogue versucht bei einem schlimmen Unfall den schwerverletzten Fahrer bei Bewusstsein zu halten. Ein Jahr später lernt sie einen melancholischen Fremden kennen und verliebt sich in ihn, ohne über seine Vergangenheit bescheid zu wissen. Sie hat außerdem mit familiären Problemen zu kämpfen, sie verhaftete ihren Vater für die Misshandlung der Mutter.


Kritik

Angel Eyes

"Wedding Planner" Jennifer Lopez schlüpft in dem romantischen Psychothriller wie einstmals in "Out Of Sight" wieder in die Rolle einer abgebrühten Gesetzeshüterin, die in eine knisternde Romanze verwickelt wird. Damit enden etwaige Parallelen. Statt George Cloney ist es ein geheimnisvoll "Unzerbrechlicher" James Caviezel ("Frequency"), der in Luis Mandokis ("Message in a Bottle") Film den Puls von J.Lo höher schlagen lässt.

Mandoki arbeitet nach "Message in a Bottle" erneut mit Drehbuchautor Gerald DiPego zusammen und wildern zunächst im übernatürlichen Thriller-Territorium eines M. Night Shyamalan und schwanken dann zwischen gefühlvoller Romanze, schwermütig-bleiernem Melodram und durchsichtigem Psychodrama dem Ende entgegen. Der Genremix will sich nicht immer zum homogenen Ganzen zusammenfügen, was sich in mancher Länge niederschlägt. Hauptmanko ist jedoch die Vernachlässigung eines straff gespannten Spannungsbogens, da der Zuschauer der Handlung ab dem Prolog stets ein gutes Stück voraus ist, ohne dass es weitere Überraschungen gibt.

Chicago-Cop Sharon Pogue (Lopez) wird an den Ort einer Unfalltragödie gerufen, wo sie versucht, den schwerverletzten Fahrer bei Bewusstsein zu halten. Angeknüpft wird mit einer "Ein Jahr später"-Einblendung: Ein mysteriöser Fremder im langen Mantel beobachtet Sharon von der Straße aus in einem Cafe. Schnell wird klar, dass es sich um den verletzten Unglücksfahrer handelt, wobei den beiden Protagonisten dieser Umstand erst gegen Ende enthüllt wird. Erste Indizien scheinen darauf hinzudeuten, dass er womöglich wie Bruce Willis in "The Sixth Sense" bereits das Zeitliche gesegnet hat, doch dann stellt sich heraus, dass er die Unfallnacht lediglich verdrängt. Die beiden angeschlagenen Individuen - sie ist vereinsamt und hat Probleme mit ihrer Familie, da sie ihren Vater für die Misshandlung ihrer Mutter verhaften ließ - finden zueinander, auch wenn Sharon kaum etwas über seine Vergangenheit in Erfahrung bringen kann. Ein Besuch in einem Jazzclub, wo Catch sich spontan als exzellenter Trompeter entpuppt, bringt schließlich Licht in sein Gedächtnisschwund-Dunkel, und nach einer kathartischen Familienfeier bei Sharons Eltern kommt es zum Happy End.

James Caviezel bietet erneut eine eindringliche, angedeutet messianische Darstellung wie in "Der schmale Grat", und auch Schauspiel-Leichtgewicht Lopez hält sich vergleichsweise wacker als taffe Polizistin, die die tragische Familientradition von ungezügelter Gewalt in ihrem Job fortzuführen scheint. Die Chemie zwischen den beiden ist, wenn nicht überwältigend, doch glaubwürdig. Die Produktionswerte, vor allem die Kameraarbeit, sind darüber hinaus allemal achtbar. ara.

Angel Eyes

Darsteller:  Jennifer Lopez   als Sharon Pogue
  James Caviezel   als Catch
  Sonia Braga   als Josephine Pogue
  Terrence Howard   als Robby
  Jeremy Sisto   als Larry Pogue
  Victor Argo   als Carl Pogue
  Monet Mazur   als Kathy Pogue
  Shirley Knight   als Elanora
  Daniel Magder   als Larry Jr.
  Guylaine St. Onge   als Annie
  Connor McAuley   als Max Pogue
  Jeremy Ratchford   als Ray Micigliano
  Peter MacNeill   als Lt. Dennis Sanderman
  Eldridge Hyndman   als Jamal
  Kari Matchett   als Candace
  Michael Cameron   als Charlie
  Marcello Thedford   als Peebo
  Dave Cox   als K-Dog
  Ron Payne   als Priester
  Grant Nickalls   als Joe
 
Regie:  Luis Mandoki  
Drehbuch:  Gerald Di Pego  
Produzent:  Mark Canton  
  Elie Samaha  
Koproduzent:  Dawn Miller  
Ausf. Produzent:  Andrew Stevens  
  Neil Canton  
  Don Carmody  
Kamera:  Piotr Sobocinski  
Schnitt:  Jerry Greenberg  
Musik:  Marco Beltrami  
Produktionsdesign:  Dean Tavoularis  
  Dennis Davenport  
Kostüme:  Marie-Sylvie Deveau  
Ton:  Owen Langevin  

Mel Gibsons Passionsspiele

Bringt Jesus ins Kino: Mel Gibson

Bringt Jesus ins Kino: Mel Gibson

Mel Gibson beweist Steherqualitäten: Der Hollywood-Star möchte seinen Spielfilm über die letzten zwölf Stunden im Leben von Jesus Christus unbedingt in die Tat umsetzen - ungeachtet der Tatsache, dass sich die US-Verleiher nicht gerade darum reißen. Deren vornehme Zurückhaltung ist nicht ganz unverständlich: Gibson plant schließlich, "The Passion" in lateinisch und aramäisch abzudrehen - und möchte sogar auf Untertitel verzichten.

"Offensichtlich möchte sich niemand an einem Film, der in zwei ausgestorbenen Sprachen verfilmt wird, die Finger verbrennen", so Gibson, der erstmals seit "Braveheart" wieder Regie führen wird. "Ich hoffe es gelingt mir, die Sprachbarrieren zu überwinden, indem ich die Bilde sprechen lasse."

Mutig, mutig - doch so unkonventionell das Projekt auch sein mag, so hochkarätig wird aller Voraussicht nach die Besetzung: So soll James Caviezel ("Angel Eyes") die Rolle des Jesus übernehmen, Monica Bellucci ("Der Zauber von Maléna") ist als Maria Magdalena im Gespräch.

Gibsons Schlußwort: "Die denken alle, ich bin verrückt und vielleicht bin ich das auch. Aber vielleicht bin ich auch ein Genie!"

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Jennifer Lopez

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