Screwballkomödie mit satirischen Elementen, in der ein zerstrittenes Hollywood-Paar bei einem Pressejunket wieder aufeinander trifft. http://images.kino.de/flbilder/max02/mbiz02/mbiz05/z0205535/b150x150.jpg America's Sweethearts

Filmdetails

America's Sweethearts

Screwballkomödie mit satirischen Elementen, in der ein zerstrittenes Hollywood-Paar bei einem Pressejunket wieder aufeinander trifft.


America's Sweethearts
Start: 11.10.2001

Komödie

USA 2001
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 6 Jahre

Julia Roberts
Catherine Zeta-Jones
Billy Crystal

Regie: Joe Roth
Verleih: Senator

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Gesamt
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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Die unscheinbare Kiki arbeitet als Assistentin für ihre Schwester, den Filmstar Gwen. Seit die von ihrem Mann und Kostar Eddie in Trennung lebt, geht es mit der Karriere bergab. Ihr letzter gemeinsamer Film soll dies ändern, doch zuerst müssen die zerstrittenen Eheleute ein Pressejunket in einem abgelegenen Luxushotel absolvieren.


Kritik

America's Sweethearts

America's Sweetheart Julia Roberts auf vertrautem Romantikkomödien-Terrain, aber doch ungewohnt: Denn in der ersten Regiearbeit von Revolution-Studios-Chef Joe Roth seit mehr als zehn Jahren spielt die frisch gebackene Oscar-Gewinnerin als gutherzige Schwester eines Superstars zunächst nur die zweite Geige und lässt Catherine Zeta-Jones und John Cusack als verkrachtes Hollywood-Starpaar, das sich für das Pressejunket seines letzten Films noch einmal zusammenraufen muss, den Vortritt. Nicht ohne Charme, aber in der zweiten Hälfte doch arg unfokussiert, schöpft "America's Sweethearts" seine Möglichkeiten einer modernen Screwball-Comedy mit Seitenhieben aufs Showbiz nie aus. Einem Publikum auf der Suche nach leichter Unterhaltung mit Starpower wird's egal sein: Der Erfolg ist vorprogrammiert.

Komplettiert wird das starbesetzte Kleeblatt von Billy Crystal, der zudem das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Peter Tolan ("Reine Nervensache") verfasste, Er steht als gestresster PR-Agent Lee anfangs im Mittelpunkt des Geschehens. Von Studiochef Kingman (Stanley Tucci als wieseliger Choleriker) mit der wenig beneidenswerten Aufgabe betraut, den neuesten Film des Schauspieler-Ehepaars Gwen Harrison und Eddie Thomas zu promoten, hat er so manches Problem zu lösen. Bis dato hat niemand den fertigen Film gesehen, da der exzentrische Regisseur (amüsant: Christopher Walken als Kubrick-Verschnitt) darauf besteht, ihn erstmals vor versammelter Presse zu zeigen. Lee, ein alter Hase im Geschäft, stampft das Junket in einem abgelegenen Luxushotel aus dem (Wüsten)Boden, wo die sensationshungrigen Filmjournalisten (ein Haufen geistiger Tiefflieger und Schmarotzer - schön zu wissen, was Stars von der Presse halten) mit manipulierten Informationen über die skandalumwitterte Ehe der beiden zerstrittenen Kostars abgelenkt werden sollen. Gwens liebenswürdige Schwester Kiki, die von ihr herablassend herumkommandiert wird, ist auf Lees Seite, doch die Dinge verkomplizieren sich zusehends, als sich Eddie und Kiki ineinander verlieben.

Nach elfjähriger Schaffenspause als Regisseur (1990: "Coupe De Ville") sichtlich eingerostet, leidet Joe Roth' zunächst dank Crystals scharfem Witz durchaus komischer Film unter seinem holprigen Rhythmus, wenig kinoreifen Bildern und dem vergeblichen Bemühen, Elemente der klassischen Screwballkomödie mit ätzender Hollywoodsatire unter einen Hut zu bringen. Allzu oft gibt Roth die Zügel aus der Hand und lässt den Dingen freien Lauf, wo es starker Führung bedurft hätte. Anstatt die sich bietenden Möglichkeiten eines solch bizarren Ereignisses, wie es ein Pressejunket allzu oft ist, nach Art von "Notting Hill" auszuschöpfen und so den Druck von Innen und Außen zu erhöhen, flüchtet sich der überforderte Regisseur in niederste Humorgefilde, wenn Crystals Genitalbereich gleich zweimal ausgedehnt von einem bissigen Dobermann abgeschleckt werden muss. Dass der Schuss nicht völlig nach hinten losgeht, hat Roth seinem formidablen Darstellerteam zu verdanken, dass jene Funken, die die Inszenierung vermissen lässt, mit bloßer Präsenz fliegen lässt. Zeta-Jones, Cusack und Roberts ziehen den Karren immer wieder aus dem Dreck und werden von Crystal und - in kleinen Nebenrollen - Hank Azaria als lispelnder spanischer Liebhaber Gwens und Alan Arkin als Eddies geldgieriger New-Age-Guru nach Kräften unterstützt. Der kommerzielle Erfolg wird also nie gefährdet in dieser 46-Mio.-Dollar-Grille, die stets mehr selbstverliebte Nabelschau denn selbstironische Satire ist. ara.

America's Sweethearts

Darsteller:  Julia Roberts   als Kiki Harrison
  Catherine Zeta-Jones   als Gwen Harrison
  Billy Crystal   als Lee Phillips
  John Cusack   als Eddie Thomas
  Hank Azaria   als Hector
  Stanley Tucci   als Dave Kingman
  Christopher Walken   als Hal Weidmann
  Seth Green   als Danny Wax
  Alan Arkin   als Wellness-Guru
  Scot Zeller   als Davis
  Rainn Wilson   als Kevin O'Hanlon
 
Regie:  Joe Roth  
Drehbuch:  Billy Crystal  
  Peter Tolan  
Produzent:  Susan Arnold  
  Donna Arkoff Roth  
  Billy Crystal  
Koproduzent:  Allegra Clegg  
  Bruce A. Block  
Ausf. Produzent:  Charles Newirth  
  Peter Tolan  
Kamera:  Phedon Papamichael  
Schnitt:  Stephen A. Rotter  
Musik:  James Newton Howard  
Produktionsdesign:  Garreth Stover  
  Chris Cornwell  
  Denny Dugally  
Kostüme:  Ellen Mirojnick  
  Jeffrey Kurland  
Ton:  Robert Eber  

Blond im Hause Douglas

Graue Strähnchen blond gefärbt: Michael Douglas

Graue Strähnchen blond gefärbt: Michael Douglas

Michael Douglas hat sich zu seinem 58. Geburtstag etwas Besonderes einfallen lassen.

Als blonder Rauschgold-Engel erschien der Hollywood-Star mit seiner Gattin Catherine Zeta-Jones, auch erblondet, auf ihrer gemeinsamen Geburtstagsfeier im New Yorker Marriott Marquiz Hotel. Die Hauptdarstellerin aus "America's Sweethearts" erblickte am selben Tag das Licht der Welt. Sie wurde 33. Mit von der Partie war auch "Superman" Christopher Reeve, der sein 50. Wiegenfest feierte.

Blickfang des Abends war aber unbestritten Michael Douglas. Der Star aus "Sag kein Wort" sorgte mit seiner neuen Haarfarbe bei den anderen Gästen des Restaurants für Sprachlosigkeit. Ein Augenzeuge berichtet: "Als Michael den Raum betrat, verstummten die meisten Gespräche. Dann hörte man ein erstauntes Raunen. Es lag an seinen Haaren. Die waren strohblond und er sah damit ganz anders aus als sonst."

Michael scheint die Aufregung aber sichtlich genossen zu haben. Wie berichtet wurde, feierte er mit seinen Gästen ausgelassen bis weit nach Mitternacht.

Star

Julia Roberts

Sie ist "America's Sweetheart". Julia Roberts gilt ihrer Natürlichkeit und ihres umwerfenden Lachens wegen als beliebtester weiblicher...

Star

Catherine Zeta-Jones

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