Tom Hulce
F. Murray Abraham
Elizabeth Berridge
Regie: Milos Forman
Verleih: Tobis
Leben und Sterben des Salzburger Musikgenies Wolfgang Amadeus Mozart, erzählt aus der Perspektive seines Bewunderers und mutmaßlichen Mörders Antonio Salieri. Die Geschichte beginnt in Mozarts Kindertagen (der Knirps komponierte bereits mit 5 Jahren Opern) und reicht über die bekannten Triumphe an verschiedenen europäischen Herrscherhöfen bis zu seinem tragischen Tod in Armut und Vergessenheit.

Verschwenderisch ausgestatteter, handwerklich perfekt gestalteter Bilderrausch von Milos Forman ("Einer flog über das Kuckucksnest"). Kulturbürger sitzen selbstredend in der ersten Reihe, auch wenn der Habitus ihres Idols alles andere als ein bürgerlicher war. Von klassischer Musik bislang unbeleckte Filmfreunde dürfen ebenfalls einen Blick riskieren, denn es geschieht nicht alle Tage, daß man ein Stück Kulturgeschichte derart lebensnah und unterhaltsam dargeboten bekommt. Acht Oscars sprechen für sich.
| Darsteller: | Tom Hulce | ||
|---|---|---|---|
| F. Murray Abraham | |||
| Elizabeth Berridge | |||
| Sir Simon Callow | |||
| Roy Dotrice | |||
| Christine Ebersole | |||
| Regie: | Milos Forman | ||
| Drehbuch: | Peter Shaffer | ||
| Produzent: | Michael Hausman | ||
| Bertil Ohlsson | |||
| Buchvorlage: | Peter Shaffer | ||
| Kamera: | Miroslav Ondricek | ||
| Musik: | Simon Preston | ||
| Produktionsdesign: | Patrizia von Brandenstein | ||
| Karel Cerny | |||
| Kostüme: | Theodor Pistek | ||
| Maske: | Paul LeBlanc | ||
| Dick Smith | |||
| Ton: | Mark Berger | ||
| Tom Scott | |||
| Todd Boekelheide | |||
| Chris Newman | |||
Ein hysterisches Lachen durchschallt die Wiener Opernhäuser...
Als am 26. Oktober 1985 "Amadeus" in die deutschen Kinos kam, hatte Mozarts Musik wieder Hochkonjunktur. Der Hörgenuss, in den sonst nur Opernfreunde kommen, wurde von Milos Forman nun einem breiteren und jüngeren Publikum zugänglich gemacht.
Dank eines aufgedrehten, lebenslustigen Tom Hulce als Wolfgang Amadeus Mozart entwickelten auch Klassik-Nichtkenner eine gewisse Sympathie für einen der größten und begabtesten Komponisten der Musikgeschichte. Die Handlung des Films entspricht zwar nicht ganz den wahren Begebenheiten, doch im Vordergrund stehen sowieso die Kompositionen des Genies.
Dabei war die Wahl des Hauptdarstellers nicht ganz leicht. Im Vorfeld drängte sich Walter Matthau für die Rolle auf. Mel Gibson und Tim Curry zeigten ebenfalls Interesse. Sogar Kenneth Branagh und Mark "Luke Skywalker" Hamill waren im Gespräch. Doch offensichtlich siegte am Ende der Fleiß des damals noch unbekannten Hulce. Der übte täglich vier Stunden Klavier, um in den Szenen auch die richtigen Tasten zu treffen. Dabei wäre das an sich gar nicht nötig gewesen, denn die Musik wurde von echten Profis eingespielt.
Jungenhaft unbekümmert, derb, von unbefangener Neugier und genialer Kreativität, dabei sexbesessen und sprunghaft, war er - als eine Art Rokoko-...
Sein virtuoses Porträt des Komponisten Antonio Salieri, der selbst in der Rückschau neidisch auf das junge Genie Mozart blickt,...
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