Peter Lohmeyer
Gabriela Maria Schmeide
Franz Dinda
Regie: Lars Jessen
Verleih: Jetfilm
Mitte der 80er zieht Teenager Nils (Franz Dinda) mit Mutter Hanne (Gabriela Maria Schmeide) von der Stadt in eine Landkommune in der Provinz, nicht weit entfernt von der zu jener Zeit heftig umkämpften AKW-Baustelle Brokdorf. Während Mutti mit Kommunenhäuptling Peter (Peter Lohmeyer) anbandelt, sucht Nils Orientierung bei der militanten Protestbewegung und findet eine neue Liebe in der Bürgermeistertochter Martina (Luise Helm). Da geschieht das Unglück von Tschernobyl und hinterlässt seine Spuren auch im norddeutschen Alltag.
Heiter-besinnliche Erinnerungen an die 80er stehen im Mittelpunkt des Gewinnerfilms vom Max-Ophüls-Festival 2005.
Die symbiotische Beziehung zwischen einem Sohn und seiner Mutter zerbricht, als beide 1986 in eine Kommune unweit einer AKW-Baustelle ziehen.
Nach der Scheidung der Eltern zieht der 17-jährige Niels (Franz Dinda) 1986 mit seiner Mutter Hanne (Gabriela Maria Schmeide) von Bremen nach Schleswig-Holstein - in eine Kommune unweit der AKW-Baustelle Brokdorf. Die Umstellung vom Stadtleben auf die alternative Lebenseinstellung fällt der Sozialpädagogin weseltlich leichter als ihrem Sohn.
Als Hanne mit dem Kommunenguru Peter (Peter Lohmeyer) eine Liaison wiederaufleben lässt, rebelliert Niels und beteiligt sich am gewaltbereiten Widerstand gegen das AKW.
"Am Tag als Bobby Ewing starb", Gewinnerfilm des Max-Ophüls-Preises 2005, erzählt in erster Linie ein Mutter-Sohn-Drama vor dem realen Hintergrund der Auseinandersetzungen um das Atomkraftwerk Brokdorf. Für den jungen Regisseur Lars Jessen musste der Film unbedingt jetzt gemacht werden.
Er laviert zwischen leiser Kritik, latenter Bewunderung und leichter Nostalgie. In dem authentischen Drama mit komödiantischen Zügen spielen unter anderem Gabriela Maria Schmeide, Peter Lohmeyer, Nina Petri und Richy Müller.
| Darsteller: | Peter Lohmeyer | als Peter | |
|---|---|---|---|
| Gabriela Maria Schmeide | als Hanne | ||
| Franz Dinda | als Niels | ||
| Nina Petri | als Gesine | ||
| Richy Müller | als Eckardt | ||
| Luise Helm | als Martina | ||
| Peter Heinrich Brix | als Prestin | ||
| Jens Münchow | als Rakete | ||
| Jan Peter Heyne | als Frahm | ||
| Rocko Schamoni | als Immo | ||
| Ingo Haeb | als Rallek | ||
| Lisa Maria Potthoff | als Dani | ||
| Lars Gärtner | als Oliver | ||
| Falk Rockstroh | als Walther | ||
| Marion Breckwoldt | als Dörte | ||
| Ulrich von Bock | als Niels' Opa | ||
| Barbara Focke | als Niels' Oma | ||
| Regie: | Lars Jessen | ||
| Drehbuch: | Ingo Haeb | ||
| Lars Jessen | |||
| Kai Hensel | |||
| Produzent: | Elke Peters | ||
| Peter Stockhaus | |||
| Kamera: | Andreas Höfer | ||
| Schnitt: | Elke Schloo | ||
| Musik: | Element of Crime | ||
| Jakob Ilja | |||
| Paul Rabiger | |||
| Produktionsdesign: | Heike Lauer-Schnurr | ||
| Kostüme: | Simone Simon | ||
| Ton: | Stephan Hyndes | ||
| Bianca Ihnken | |||
| Casting: | Gitta Uhlig | ||
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