1944 liefern sich in den griechischen Bergen einheimische Partisanen mit deutschen Truppen erbitterte Gefechte. In diesen gefährlichen Zeiten gewährt ein altes Ehepaar einem bedrängten Widerstandskämpfer Unterschlupf. Mehr noch, es versteckt den Flüchtigen sogar vor Landsern, als die ihr Haus rücksichtslos durchsuchen. Dann wendet sich das Blatt. Die Deutschen ziehen sich zurück, zwei Soldaten suchen nun verzweifelt Schutz. Auch ihnen wird Asyl gewährt - was die Helfer mit dem Leben bezahlen.
Regisseur Edwin Zbonek ("Mensch und Bestie") gelang 1960 eine bemerkenswerte Adaption von Leopold Ahlens' Bühnenstück "Philemon und Baucis", das sich wiederum auf eine alte griechische Legende beruft. Ein mit Carl Wery, Annie Rosar, Marisa Mell und Sieghart Rupp interessant besetzter, weitgehend unterschätzter Anti-Kriegsfilm, der sich differenziert mit dem Themenkreis Menschlichkeit und Gewissen auseinandersetzt. Ein trotz reißerischen Titels und manchmal rührseligen Tons bewegendes Werk.
| Darsteller: | Carl Wery | ||
|---|---|---|---|
| Annie Rosar | |||
| Sieghardt Rupp | |||
| Marisa Mell | |||
| Bert Fortell | |||
| Regie: | Edwin Zbonek | ||
| Drehbuch: | Erna Fentsch | ||
| Kamera: | Walter Partsch | ||
| Musik: | Ernst Roters | ||
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