Zurückgenommen erzählte Geschichte eines todkranken 15-Jährigen, der die Liebe und Schönheit des Lebens entdeckt. http://images.kino.de/flbilder/max12/auto12/auto12/12120312/b150x150.jpg Am Ende eines viel zu kurzen Tages

Filmdetails

Am Ende eines viel zu kurzen Tages

Zurückgenommen erzählte Geschichte eines todkranken 15-Jährigen, der die Liebe und Schönheit des Lebens entdeckt.


Am Ende eines viel zu kurzen Tages
Start: 30.08.2012

Originaltitel: Death of a Superhero

Drama

Deutschland/Irland 2011
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Andy Serkis
Thomas Sangster
Aisling Loftus

Regie: Ian Fitzgibbon
Verleih: NFP (Filmwelt)

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Action
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Inhalt

Donald ist 15, steckt mitten im schmerzlich-komischen Prozess des Erwachsenwerdens, der für ihn aber auch eine tragische Komponente hat. Denn eine fortschreitende Krebserkrankung lässt ihm nur noch wenig Zeit, lähmt ihn, das Schöne selbst in seinem deprimierenden Leben doch noch zu entdecken. Bis er in seinem neuen Psychologen einen Freund findet, der ihn nicht wie ein Kind behandelt, und er in Klassenkameradin Shelly ein Mädchen entdeckt, das in ihm einen ganz normalen interessanten Jungen sieht, der ihre Liebe verdient.


Kritik

Am Ende eines viel zu kurzen Tages

Stimmig erzählte deutsch-irische Koproduktion über die Euphorie wie auch Endlichkeit eines jungen Lebens.

Der Tod kommt auf leisen Sohlen, aber unerbittlich in dieser Adaption von Anthony McCartens Roman "Superhero", der über eine parallel laufende Comicebene Zugang zu einem tabuisierten Thema findet. Donald (Thomas Brodie-Sangster), der Protagonist des dritten Kinofilms des Iren Ian Fitzgibbon, droht den Kampf gegen den Krebs zu verlieren, den er, symbolträchtig gespiegelt, auch in einer Alternativwelt führt. Der 15-Jährige, ein begeisterter und hochtalentierter Zeichner, denkt und fühlt in Comics. Sie kommentieren im Film sein Leben, lassen ihn in zunehmend düster werdenden Szenarien als Superheld gegen seinen Todfeind, die nun personalisierte tödliche Krankheit, antreten. Die von der deutschen FX-Schmiede Trixter klassisch realisierten visuell beeindruckenden Animationssequenzen verdeutlichen die Schwere des ausgetragenen Kampfes, ohne diesen in deprimierenden Realbildern wirklich zeigen zu müssen. Das verhindert jegliche Überdosis von Sentimentalität, ermöglicht aber trotzdem den Einblick in die Gefühlswelt des jungen Helden, der sein Schicksal akzeptiert zu haben scheint, während seine Eltern den Kampf gegen den Tod verzweifelt fortsetzen wollen und damit Donalds letzte Chance auf Leben eigentlich unmöglich machen.

"Am Ende eines viel zu kurzen Tages" begleitet den Jungen beim Erwachsenwerden, im Umgang mit den Eltern, seinen Freunden und mit einem bisher unbekannten Gefühl, das er bei seiner neuen Mitschülerin Shelly (Aisling Loftus, eine junge Rachel Weisz) entdeckt. Feinfühlig und zurückgenommen ist diese Liebesgeschichte skizziert - wie auch Donalds Beziehung zu seinem Therapeuten, verkörpert von Andy Serkis, der hier überzeugend nachweist, warum seine Motion-Capture-Kreaturen Gollum, King Kong und Caesar emotional so lebendig wirken konnten. In einer kleinen Rolle ist Jessica Schwarz als sensible Liebesdienerin zu sehen - ein Hure-mit-Herz-Klischee, bei dem der Film in seiner Qualität des Verständnisvollen etwas zu weit geht. Davon abgesehen ist der Ton stimmig, wird auch keine platte therapeutische Durchbruchsgeschichte erzählt und im Soundtrack eine hörenswerte Mischung aus Rammstein-ähnlichem Schrammlrock und Poprock sensitiven Einschlags geboten. kob.

Am Ende eines viel zu kurzen Tages

Darsteller:  Andy Serkis   als Dr. Adrian King
  Thomas Sangster   als Donald Clarke
  Aisling Loftus   als Shelly
  Sharon Horgan   als Renata Clarke
  Michael McElhatton   als James Clarke
  Jessica Schwarz   als Tanya
  Ronan Raftery   als Jeff Clarke
  Jane Brennan   als Dr. Rebecca Johnston
  Ben Harding   als Michael
  Killian Coyle   als Hugo
 
Regie:  Ian Fitzgibbon  
Drehbuch:  Anthony McCarten  
Produzent:  Astrid Kahmke  
  Philipp A. Kreuzer  
  Michael Garland  
Koproduzent:  Mark Porsche  
  Christian Sommer  
  Michael Coldewey  
Ausf. Produzent:  Paul Donovan  
  Dr. Matthias Esche  
  Jan S. Kaiser  
  Anthony McCarten  
Buchvorlage:  Anthony McCarten  
Kamera:  Tom Fährmann  
Schnitt:  Tony Cranstoun  
Musik:  Marius Ruhland  
Produktionsdesign:  Louise Mathews  
Kostüme:  Kathy Strachan  
Maske:  Louise Myler  
Casting:  Ros Hubbard  
  Louise Kiely  
  Siegfried Wagner  

Star

Andy Serkis

* 20.04.1964

Star

Jessica Schwarz

Deutsche Schauspielerin. Aparte Brünette. Jessica Schwarz ist vorwiegend in nervösen, hastigen Rollen mit tupferartiger Charakterisierung...

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