Alexander Scheer
Noah Kraus
Mercedes Jadea Diaz
Regie: Oliver Dieckmann
Verleih: Constantin
Kurz vor Weihnachten muss der neunjährige Ben nicht nur den Umzug in eine Kleinstadt verkraften. Sein Vater hat auch noch den Job verloren, die Mutter ist mit der Eröffnung ihres Schokoladen-Ladens beschäftigt, und in der Schule wird der Neue von allen gemieden. Doch Bens Leben ändert sich, als mit Niklas Julebukk plötzlich der leibhaftige Weihnachtsmann vor ihm steht. Dem wiederum sitzt nicht nur der böse Waldemar Wichteltod im Nacken, er sucht auch nach seinem verschollenen Rentier. Und dafür benötigt er dringend Bens Hilfe.

Trickreicher Mix aus turbulentem Fantasy-Abenteuer und warmherzigem Familien-Drama von Kinderfilmpäpstin Uschi Reich nach einer Vorlage von Cornelia Funke produziert.
Es ist schon wieder ein paar Jahre her, dass ein klassischer deutscher Weihnachtsfilm für beste Familienunterhaltung sorgte - Ben Verbongs "Es ist ein Elch entsprungen" lockte im Winter 2006 1,25 Millionen Besucher in die Kinos. Ähnliche Ambitionen hegt nun auch "Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel", schließlich hat Uschi Reich ihren Ruf als erfolgreichste Produzentin von Kinder- und Jugendfilmen zu verlieren. Und so legt die umtriebige Filmemacherin, die auch am Drehbuch mitwirkte, gemeinsam mit Regisseur Oliver Dieckmann, mit dem sie bereits mehrfach zusammenarbeitete, auch gleich los wie die Feuerwehr, macht aus der fantasievollen Vorlage der Bestsellerautorin Cornelia Funke ein spektakuläres Weihnachtswunderland mit putzigen Engeln und kauzigen Kobolden, aber auch fiesen Nussknackern und grau gewandten Helfershelfern des bösen Waldemar Wichteltod, die mit den "Zeitdieben" aus Michael Endes "Momo" verwandt sein könnten. Parallel zu dieser überirdischen Spezialeffekteshow spielt sich auf Mutter Erde die Geschichte eines einsamen Jungen ab, der als Bindeglied zur Weihnachtswelt fungiert und deshalb in den Genuss kommt, den Weihnachtsmann höchstpersönlich kennen zu lernen. Der von Alexander Scheer anarchisch-lässig und ultracool verkörperte, mit norddeutschem Dialekt, Struppelhaaren und wenig Bart ausstaffierte Anti-Nikolaus gibt dabei dieser Story Witz, Tempo und Originalität. Um jedoch nicht komplett in einen Mix aus Kinderkrimi (wie die Suche nach dem verschollenen Rentier) und schön altmodischem Fantasyabenteuer (Besuche im Wunschzettelarchiv und der Weihnachtswerkstatt) abzudriften, wird mit Szenen aus einem Familienscheidungssozialdrama entgegengesteuert, in dem Jessica Schwarz als Schoko-Laden-Besitzerin (Juliette Binoche aus "Chocolat" stand Pate) versucht, ihren arbeitslosen Mann, das vernachlässigte Kind und den Beruf unter einen Hut zu bringen. Auch wenn man in einem an Einfällen nahezu überbordenden Film auf die eine oder andere Nebenfigur hätte verzichten können, steht dem Entertainment-Vergnügen für die ganze Familie nichts im Wege. lasso.
| Darsteller: | Alexander Scheer | als Niklas Julebukk | |
|---|---|---|---|
| Noah Kraus | als Ben Schuster | ||
| Mercedes Jadea Diaz | als Charlotte Blumenfeld | ||
| Jessica Schwarz | als Lena Schuster | ||
| Fritz Karl | als Fred Schuster | ||
| Volker Lechtenbrink | als Waldemar Wichteltod | ||
| ChrisTine Urspruch | als Matilda | ||
| Charly Hübner | als Emmanuel | ||
| Gruschenka Stevens | als Patricia Blumenfeld | ||
| Paul Alhäuser | als Mike | ||
| Tamino Wecker | als Jonas | ||
| Eric Evers | als Chris | ||
| Regie: | Oliver Dieckmann | ||
| Drehbuch: | Benjamin Biehn | ||
| Robin Getrost | |||
| Uschi Reich | |||
| Produzent: | Uschi Reich | ||
| Koproduzent: | Prof. Dr. Veit Heiduschka | ||
| Karl Blatz | |||
| Dr. Wilfried Ackermann | |||
| Buchvorlage: | Cornelia Funke | ||
| Kamera: | Alexander Fischerkoesen | ||
| Schnitt: | Christian Nauheimer | ||
| Musik: | Peter Wolf | ||
| Kostüme: | Andrea Spanier | ||
| Maske: | Tatjana Luckdorf | ||
| Ton: | Johannes Paiha | ||
| Casting: | An Dorthe Braker | ||
| Lisa-Marie Reich | |||
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