Ein Professor auf wissenschaftlichen Abwegen entnimmt einem soeben gehängten Lustmörder eine Spermaprobe und befruchtet damit eine junge Dirne. Das Mädchen/Studienobjekt, das darauf zur Welt kommt, nennt er "Alraune", nach der Wurzel, die der Sage nach unter dem Galgen wächst und magische Kräfte birgt. Solche Kräfte besitzt auch Alraune, die bald zu einer properen Jungfer heranreift und die Männer gleich serienweise ins Verderben führt. Als sie aber die Wahrheit über ihre Herkunft erfährt, kehrt sich die Wut gegen ihren Schöpfer.
Nicht nur wegen überragender atmosphärischer Qualitäten, sondern vor allem aufgrund der hypnotisch intensiven Titelrollen-Darstellung von Brigitte Helm gilt die dritte von insgesamt fünf Verfilmungen des beliebten Bestsellers aus dem Jahre 1911 als beste "Alraune", die je das Licht des Projektors erblickte. Daß deutsche Horrorfilme aus den 20er Jahren zumindest in punkto unheimlicher Atmosphäre auch heute noch jeden Genrevergleich halten, belegt dieser Film neben Murnaus "Nosferatu" am besten.
| Darsteller: | Brigitte Helm | ||
|---|---|---|---|
| Paul Wegener | |||
| Iván Petrovich | |||
| Mia Pankau | |||
| Greg John | |||
| Regie: | Henrik Galeen | ||
| Drehbuch: | Henrik Galeen | ||
| Kamera: | Franz Planer | ||
| Musik: | Werner Schmidt-Boelcke | ||
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