Videospiel-Verfilmung als Horrorthriller, in dem sich ein Detektiv für paranormale Fälle dem Kampf gegen Dämonen stellt. http://images.kino.de/flbilder/max05/mbiz05/mbiz03/z0503394/b150x150.jpg Alone in the Dark

Filmdetails

Alone in the Dark

Videospiel-Verfilmung als Horrorthriller, in dem sich ein Detektiv für paranormale Fälle dem Kampf gegen Dämonen stellt.


Alone in the Dark
Start: 24.02.2005

Horror / Thriller

Deutschland/Kanada/USA 2004
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 16 Jahre

Christian Slater
Tara Reid
Stephen Dorff

Regie: Dr. Uwe Boll
Verleih: Concorde

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
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Besucher-
ansturm

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Inhalt

Auf der Suche nach den Hintergründen für den mysteriösen Tod seines besten Freundes stößt Detektiv Edward Carnby (Christian Slater), seines Zeichens Spezialist für das Paranormale und Übersinnliche in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen, auf unheilige Spuren zu einer der Küste vorgelagerten Insel. Dort macht sich ausgerechnet jetzt eine jahrtausendealte Dämonenkultur bereit, die unterirdischen Katakomben zu verlassen und aufs neue das Zepter der Weltherrschaft zu ergreifen. Edward und seine Ex-Freundin Aline (Tara Reid), eine Anthropologin, wollen das verhindern.

Ganz im traditionellen Stile des titelgebenden PC-Spiels verbindet Deutschlands Gruselspezialist Uwe Boll zu etwa gleichen Teilen Rätsel mit Action ("House of the Dead") in seiner bislang aufwendigsten US-Arbeit.


Kritik

Christian Slater überzeugt als PSI-Experte neben "American Pie"-Beauty Tara Reid in Uwe Bolls gelungenem Gruselschocker.

Großansicht Privatdetektiv Carnby braucht schon bald geistigen Beistand (Foto: Concorde)

Privatdetektiv Carnby braucht schon bald geistigen Beistand (Foto: Concorde)

Vom naiven Jungmönch aus "Der Name der Rose" über den Loser aus "True Romance" bis hin zum FBI-Absolventen aus "Mindhunters" - Christian Slater, seit über 20 Jahren im Business, sorgte schon für so manches Kinohighlight. Jetzt geht er für Regisseur Uwe Boll ("House of the Dead") an den Start und bekommt es mit ziemlich grausigen Gegnern zu tun.

Als Privatdetektiv Edward Carnby hat Slater sich auf unerklärliche, übersinnliche Phänomene spezialisiert und sucht in den entferntesten Ecken der Welt nach Beweisen für die Existenz des Paranormalen.

Großansicht Anthropologin Aline Cedrac kennt sich aus (Foto: Concorde)

Anthropologin Aline Cedrac kennt sich aus (Foto: Concorde)

Der Tod lauert überall

Doch jetzt steht er auf Shadow Island vor den Überresten der uralten Abskani-Kultur und damit vor dem größten - und tödlichsten - Rätsel seines Lebens.

Denn dort müssen Edward, Ex-Freundin Aline (Tara Reid) und sein erbitterter Rivale Burke (Stephen Dorff) eine harte Lektion lernen: Nur weil man nicht an etwas glaubt, bedeutet das noch lange nicht, dass dieses Etwas nicht tödlich sein kann.

Basierend auf der gleichnamigen erfolgreichen Atari-Videospielserie spielt "Alone in the Dark" jetzt auch als Horror-Thriller im Kino in der ersten Liga. Für Slater-Fans und Freunde des atemlosen Grusels ist dieser knallharte PSI-Hammer ein Muss.

Alone in the Dark

Darsteller:  Christian Slater   als Edward Carnby
  Tara Reid   als Aline Cedrac
  Stephen Dorff   als Commander Burke
  Frank C. Turner   als Paul Fischer
  Will Sanderson   als Agent Miles
  Mark Acheson   als Captain Chernick
  Darren Shahlavi   als John Houghton
  Karin Konoval   als Schwester Clara
  Craig Bruhnanski   als '80s Sheriff
  Kwesi Ameyaw   als Deputy Adams
  Catherine Lough Haggquist   als Krash
  Ed Anders   als James Pinkerton
  Dustyn Arthurs   als junger Edward
  Brad Turner   als Polizist
  Matthew Walker   als Prof. Lionel Hudgens
 
Regie:  Dr. Uwe Boll  
Drehbuch:  Elan Mastai  
  Michael Roesch  
  Peter Scheerer  
Produzent:  Shawn Williamson  
Ausf. Produzent:  Dr. Uwe Boll  
  Wolfgang Herold  
Kamera:  Mathias Neumann  
Schnitt:  Richard Schwadel  
Musik:  Reinhard Besser  
  Bernd Wendlandt  
Produktionsdesign:  Tink  
  Tania Richard  
  Peter Stratford  
Kostüme:  Maria Livingstone  
Ton:  Tim Richardson  
Casting:  Maureen Webb  

Stoppt Boll

Regisseur Uwe Boll verärgert einige Kinozuschauer und Gamer mittlerweile so sehr, dass sie per Internet-Petition versuchen, den Regisseur zu stoppen. Boll selbst reagiert.

Großansicht Schrecken der Kritiker: Uwe-Boll-Filme (Szene aus "Postal") (Foto: Kinostar)

Schrecken der Kritiker: Uwe-Boll-Filme (Szene aus "Postal") (Foto: Kinostar)

Filme von Uwe Boll mag nicht jeder. Genaugenommen finden die meisten Kinozuschauer seine Werke zum Davonlaufen. Allerdings hat der Regisseur, der sich gern an Videospielen vergreift ("Alone in the Dark", "Postal"), auch eine beachtliche Fangemeinde.

Boll ist unmöglich. Boll ist Kult. Beides trifft auf den Deutschen zu, der offen zugibt, dass ihm die Meinung anderer piep-egal ist. Schon einmal machte er aus seiner anarchistischen Haltung einen PR-Gag und forderte Journalisten, die ihn besonders schwer verrissen hatten, zum öffentlichen Boxkampf heraus.

Nicht ganz überzeugend

Nun bringt er sich wieder in die Schlagzeilen: Einige erboste Kinobesucher und gekränkte Gamer sind der Meinung, Uwe Boll solle endlich aufhören mit seinen degenerierten Filmen. Sie entwarfen eine Petition, bei der im Netz gegen den Regisseur abgestimmt werden kann. Bisher wartet die Aktion mit 18.000 Stimmen auf.

Boll, bei einem Interview auf die Petition angesprochen, erklärt: "18.000 Stimmen überzeugen mich nicht. Eine Million wären ok - und schon haben wir ein neues Ziel."

Damit macht der Regisseur erneut deutlich, was er von Presse und Öffentlichkeit hält: Er pfeift drauf.

Star

Christian Slater

Als einer von Hollywoods "jungen Wilden" wurde er zeitweilig mit Verkehrsübertritten und Saufgelagen auffällig, während er sich zu...

Star

Tara Reid

* 08.11.1975

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