Christian Slater
Tara Reid
Stephen Dorff
Regie: Dr. Uwe Boll
Verleih: Concorde
Auf der Suche nach den Hintergründen für den mysteriösen Tod seines besten Freundes stößt Detektiv Edward Carnby (Christian Slater), seines Zeichens Spezialist für das Paranormale und Übersinnliche in all seinen vielfältigen Erscheinungsformen, auf unheilige Spuren zu einer der Küste vorgelagerten Insel. Dort macht sich ausgerechnet jetzt eine jahrtausendealte Dämonenkultur bereit, die unterirdischen Katakomben zu verlassen und aufs neue das Zepter der Weltherrschaft zu ergreifen. Edward und seine Ex-Freundin Aline (Tara Reid), eine Anthropologin, wollen das verhindern.
Ganz im traditionellen Stile des titelgebenden PC-Spiels verbindet Deutschlands Gruselspezialist Uwe Boll zu etwa gleichen Teilen Rätsel mit Action ("House of the Dead") in seiner bislang aufwendigsten US-Arbeit.
Christian Slater überzeugt als PSI-Experte neben "American Pie"-Beauty Tara Reid in Uwe Bolls gelungenem Gruselschocker.
Vom naiven Jungmönch aus "Der Name der Rose" über den Loser aus "True Romance" bis hin zum FBI-Absolventen aus "Mindhunters" - Christian Slater, seit über 20 Jahren im Business, sorgte schon für so manches Kinohighlight. Jetzt geht er für Regisseur Uwe Boll ("House of the Dead") an den Start und bekommt es mit ziemlich grausigen Gegnern zu tun.
Als Privatdetektiv Edward Carnby hat Slater sich auf unerklärliche, übersinnliche Phänomene spezialisiert und sucht in den entferntesten Ecken der Welt nach Beweisen für die Existenz des Paranormalen.
Doch jetzt steht er auf Shadow Island vor den Überresten der uralten Abskani-Kultur und damit vor dem größten - und tödlichsten - Rätsel seines Lebens.
Denn dort müssen Edward, Ex-Freundin Aline (Tara Reid) und sein erbitterter Rivale Burke (Stephen Dorff) eine harte Lektion lernen: Nur weil man nicht an etwas glaubt, bedeutet das noch lange nicht, dass dieses Etwas nicht tödlich sein kann.
Basierend auf der gleichnamigen erfolgreichen Atari-Videospielserie spielt "Alone in the Dark" jetzt auch als Horror-Thriller im Kino in der ersten Liga. Für Slater-Fans und Freunde des atemlosen Grusels ist dieser knallharte PSI-Hammer ein Muss.
| Darsteller: | Christian Slater | als Edward Carnby | |
|---|---|---|---|
| Tara Reid | als Aline Cedrac | ||
| Stephen Dorff | als Commander Burke | ||
| Frank C. Turner | als Paul Fischer | ||
| Will Sanderson | als Agent Miles | ||
| Mark Acheson | als Captain Chernick | ||
| Darren Shahlavi | als John Houghton | ||
| Karin Konoval | als Schwester Clara | ||
| Craig Bruhnanski | als '80s Sheriff | ||
| Kwesi Ameyaw | als Deputy Adams | ||
| Catherine Lough Haggquist | als Krash | ||
| Ed Anders | als James Pinkerton | ||
| Dustyn Arthurs | als junger Edward | ||
| Brad Turner | als Polizist | ||
| Matthew Walker | als Prof. Lionel Hudgens | ||
| Regie: | Dr. Uwe Boll | ||
| Drehbuch: | Elan Mastai | ||
| Michael Roesch | |||
| Peter Scheerer | |||
| Produzent: | Shawn Williamson | ||
| Ausf. Produzent: | Dr. Uwe Boll | ||
| Wolfgang Herold | |||
| Kamera: | Mathias Neumann | ||
| Schnitt: | Richard Schwadel | ||
| Musik: | Reinhard Besser | ||
| Bernd Wendlandt | |||
| Produktionsdesign: | Tink | ||
| Tania Richard | |||
| Peter Stratford | |||
| Kostüme: | Maria Livingstone | ||
| Ton: | Tim Richardson | ||
| Casting: | Maureen Webb | ||
Regisseur Uwe Boll verärgert einige Kinozuschauer und Gamer mittlerweile so sehr, dass sie per Internet-Petition versuchen, den Regisseur zu stoppen. Boll selbst reagiert.
Filme von Uwe Boll mag nicht jeder. Genaugenommen finden die meisten Kinozuschauer seine Werke zum Davonlaufen. Allerdings hat der Regisseur, der sich gern an Videospielen vergreift ("Alone in the Dark", "Postal"), auch eine beachtliche Fangemeinde.
Boll ist unmöglich. Boll ist Kult. Beides trifft auf den Deutschen zu, der offen zugibt, dass ihm die Meinung anderer piep-egal ist. Schon einmal machte er aus seiner anarchistischen Haltung einen PR-Gag und forderte Journalisten, die ihn besonders schwer verrissen hatten, zum öffentlichen Boxkampf heraus.
Nun bringt er sich wieder in die Schlagzeilen: Einige erboste Kinobesucher und gekränkte Gamer sind der Meinung, Uwe Boll solle endlich aufhören mit seinen degenerierten Filmen. Sie entwarfen eine Petition, bei der im Netz gegen den Regisseur abgestimmt werden kann. Bisher wartet die Aktion mit 18.000 Stimmen auf.
Boll, bei einem Interview auf die Petition angesprochen, erklärt: "18.000 Stimmen überzeugen mich nicht. Eine Million wären ok - und schon haben wir ein neues Ziel."
Damit macht der Regisseur erneut deutlich, was er von Presse und Öffentlichkeit hält: Er pfeift drauf.
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