Die sechsjährige Clara bereitet für ihre Mutter Sandra eine Geburtstagsüberraschung vor und dekoriert kurzerhand die Küche um. Aber als Sandra nach einem anstrengenden Tag als Krankenschwester aus der Klinik kommt, ist sie darüber alles andere als erfreut. Es kommt zu einem schweren Streit in Folge dessen Sandra Clara schlägt und Clara sich zur Wehr setzt. Nachdem dabei die Kleine der Mutter versehentlich eine blutige Nase verpasst, versteckt sie sich im Badezimmer. Verzweifelt bittet Clara am Telefon ihren Vater um Hilfe, aber der hat keine Zeit. Als Claras Mutter kurz die Wohnung verlässt, beschließt Clara, zu ihrem Vater zu fahren. Doch sie schläft im Bus ein, verläuft sich und landet schließlich in einer Vorstadtsiedlung bei Familie Wagner.
Wagners finden Claras Adresse heraus, so dass Julia Wagner sofort Sandra benachrichtigen kann. Sandra reagiert ungehalten und verlangt, dass Julia ihre Tochter sofort nach Hause bringt. Julia ist völlig irritiert und fragt Clara, warum sie denn weggelaufen ist. Sie erfährt von dem Streit der beiden und verspricht Clara, mit ihrer Mutter zu reden. Als Julia dann auch noch zufällig einen blauen Fleck am Oberkörper des Mädchens entdeckt, ist sie davon überzeugt, handeln zu müssen. Doch Mark, Julias Mann, ist anderer Meinung. Sie solle sich da nicht einmischen, Kinder haben immer irgendwo blaue Flecken. Vielleicht sei der Mutter nur mal die Hand ausgerutscht. Schließlich habe sie, Julia, ihrem Sohn Leon auch schon mal eine gescheuert. Julia sträubt sich gegen diesen Vorwurf, das sei eine völlig andere Situation gewesen.
Verschämt erwartet Sandra ihre Tochter und Julia. Auf ihren Ausraster am Telefon angesprochen, wiegelt Sandra ab: Es sei nichts, was nicht auch in anderen Familien vorkommen würde. Doch dann bricht sie zusammen und erzählt Julia, wie schwer sie es manchmal mit Clara habe, die ihre ständige Aufmerksamkeit einfordert. Julia zeigt Verständnis, und nutzt die Gelegenheit, Sandra auf den blauen Fleck anzusprechen.
Sandra zeigt sich besorgt, fühlt sich aber von Julias Andeutungen sofort angegriffen, was Clara dazu veranlasst, ihrer Mutter beizustehen.
Sie verspricht, wieder lieb zu sein und nie wieder weg zu laufen. Julia beobachtet die Situation wie gelähmt. Sie versteht, dass sie hier jetzt nichts ausrichten kann und geht. An der Tür wird sie von Clara abgefangen. Julia verspricht ihr, wieder zu kommen, doch Clara lehnt ab: "Jetzt ist doch alles wieder gut."
Quelle: Nominal Film, www.nominalfilm.com
| Darsteller: | Franziska Neiding | als Clara | |
|---|---|---|---|
| Silke Bodenbender | als Sandra | ||
| Antje Widdra | als Julia Wagner | ||
| Max Urlacher | als Mark Wagner | ||
| Felix von Opel | als Leon Wagner | ||
| Marianne Rappenglück | als Stationsleiterin | ||
| Kerstin Becke | als Kollegin | ||
| Henning Hoffsten | als Busfahrer | ||
| Regie: | Satu Siegemund | ||
| Drehbuch: | Satu Siegemund | ||
| Produzent: | Maximilian Plettau | ||
| Marten Schnier | |||
| Kamera: | Alke Marianne Scherrmann | ||
| Schnitt: | Valentin Fastabend | ||
| Musik: | Sebastian Pille | ||
| Produktionsdesign: | Patricia Desing | ||
| Kostüme: | Stefanie Schroeter | ||
| Maske: | Nathalie Gros | ||
| Ton: | Michael Bartylak | ||
| Casting: | Anne Walcher | ||
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