Originaltitel: Aliens of the Deep
USA 2004
Dijanna Figueroa
Pamela Conrad
Kelly Snook
Regie: James Cameron, ...
Verleih: Buena Vista
Denken wir an Unterwasserwelten, sehen wir in der Regel Korallenriffe und farbenfrohe Fischschwärme. US-Regisseur James Cameron, ein Fan des blauen Planeten nicht erst seit "Abyss" und "Titanic", geht der Sache auf den Grund und führt uns mit aller zur Verfügung stehenden Technik hinunter zu den hydrothermalen Quellen am Boden von Atlantik und Pazifik, wo in extrem lebensfeindlicher Umgebung Tiere mit dem Aussehen von Aliens existieren und uns vorspielen, wie das Leben auf Erden und im All auch mal begonnen haben könnte.
Forscher der NASA und aus renommierten Bio-Instituten sind mit von der Partie, wenn Mr. Blockbuster das IMAX-Fenster zur fremden Welt öffnet.
IMAX-Tiefsee-Expedition von James Cameron, der die Lebensformen am Rande hydrothermaler Quellen am Meeresboden erforscht.
Ein Team von Weltraum- und Meeresforschern unternimmt mit Regisseur James Cameron eine Expedition zu hydrothermalen Quellen am Meeresboden des Atlantiks und Pazifiks: Hier bestimmt bis zu 345 Grad Celsius heißes Wasser die Atmosphäre, in der überraschenderweise die unterschiedlichsten, außergewöhnlichen Lebensformen existieren.
Riesenwürmer, blinde Krebse und Garnelen haben sich dort, wo andere Lebewesen keine Überlebenschance hätten, niedergelassen.
Abenteurer und Regisseur James Cameron widmet sich dem Thema der Astrobiologie, wobei er der Idee nachgeht, dass die Lebewesen in den extremen Lebensräumen des Meeres Strukturen aufweisen könnten, die auch Weltraumlebensformen entsprechen könnten.
Begleitet wird Cameron von Meeresbiologen und Forschern der NASA. Eine faszinierende Dokumentation, die sich die beeindruckende Wirkung der Großbildleinwand zu Nutze macht.
| Darsteller: | Dijanna Figueroa | als Dijanna Figueroa | |
|---|---|---|---|
| Pamela Conrad | als Pamela Conrad | ||
| Kelly Snook | als Kelly Snook | ||
| Kevin Hand | als Kevin Hand | ||
| James Cameron | als James Cameron | ||
| Loretta Hidalgo | als Loretta Hidalgo | ||
| Maya Tolstoy | als Maya Tolstoy | ||
| Regie: | James Cameron | ||
| Steven Quale | |||
| Produzent: | Andrew Wight | ||
| James Cameron | |||
| Kamera: | Vince Pace | ||
| Schnitt: | Ed W. Marsh | ||
| Fiona Wight | |||
| Matt Kregor | |||
| Musik: | Jeehun Hwang | ||
| Ton: | Dennis L. Baxter | ||
Die Lage ist verzweifelt, alle bisherigen Versuche die Ölpest in den Griff zu bekommen scheiterten - und immer noch tritt in 1.500 Meter Tiefe jeden Tag eine unfassbare Menge Öl aus ...
James Cameron: Hat er eine Idee, wie das nach der Explosion von Deepwater Horizon (re.o.) aussprudelnde Öl (re.u.) zu stoppen ist? (Foto: Fox / BP)
Nach der Explosion der Ölbohrinsel Deep Water Horizon im Golf von Mexiko sind die Verursacher von BP und die US-Regierung inzwischen mit ihrem Latein am Ende: Das Ölloch am Grunde des Ozeans sollte erst von Tauchrobotern abgedichtet werden, dann sollte das austretende Öl verbrannt, mit Chemikalien aufgelöst oder von großen Stahlglocken aufgefangen werden.
Doch keine Strategie fruchtete. Auch der Versuch, das Leck über die sogenannte Top-Kill-Methode mit Schlamm und Beton zu verstopfen, scheiterte. Ebensowenig bringen Entlastungsbohrungen seitlich des Lecks bisher den erhofften Erfolg: Das Öl sprudelt weiter, keiner weiß genau wie viel, es sind aber wohl einige Millionen Liter jeden Tag. Damit steht ein riesiges Ökosystem vor einer Jahrzehnte andauernden Katastrophe.
Nun soll ausgerechnet ein Hollywood-Star die Rettung bringen. Regisseur James Cameron ist einer Task-Force beigetreten, die neue Vorschläge ausarbeiten soll, um das Unterwasser-Leck zu schließen. Der "Avatar"-Macher ist nicht nur in seinen Filmen überzeugter Kämpfer für ökologische Belange, James Cameron bringt seit den Unterwasser-Recherchen für "Titanic" und seinen Dokus "Die Geister der Titanic" und "Aliens der Meere" große Expertise in Sachen Tiefseetauch-Operationen mit.
Möglicherweise soll auch James Camerons 3D-Kameratechnik aus "Avatar" helfen, bessere Bilder von der Lage in der Tiefe zu liefern. Denn dort können wegen des hohen Wasserdrucks keine menschlichen Taucher mehr arbeiten, sondern nur Roboterfahrzeuge, die von der Wasseroberfläche aus gesteuert werden - und dazu braucht es möglichst plastische und detailgenaue Kamerabilder ...
Er ist der Mann der Superlative: Mit dem Schiffsuntergang der "Titanic" inszenierte er den teuersten und erfolgreichsten Spielfilm der...
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