Sydney Bistow arbeitet als Agentin für die CIA-nahe Organisation SD-6. Als der Geheimdienst ihren Freund töten lässt und auch Zweifel an Sydneys Loyalität aufkommen, offenbart sie sich ihrem Vater, der sich ebenfalls als SD-6-Agent zu erkennen gibt und ihr erzählt, dass die Gruppe in Wahrheit nicht zur CIA sondern zu einer regierungsfeindlichen Organisation gehört. Sydney führt zum Schein ein riskantes Unternehmen im Alleingang durch und sichert sich so das erneute Vertrauen ihres Vorgesetzten Sloane. Als der SD-6 keinen Zweifel mehr an ihrer Loyalität hat, setzt sie alles daran, den Geheimdienst zu zerschlagen. Sie findet heraus, dass es außer ihr noch einen Doppelagenten gibt, der genauso gefährlich lebt wie sie. Sydney macht sich auf die Suche nach ihm.

Vielfach Emmy-nominierte und -ausgezeichnete Serie, in der unter anderem Hauptdarstellerin Jennifer Garner den renommierten Preis mit nach Hause nehmen konnte. Kreativer Kopf hinter dem sehr spannenden Projekt war J.J. Abrams, der unter anderem auch für "Lost" mitverantwortlich zeichnete. Als Regisseur von "Mission: Impossible III" baute er einige Ideen, die in der Fernsehserie keine Verwendung finden konnten, in den Kinofilm mit Tom Cruise ein.
| Darsteller: | Jennifer Garner | als Agent Sidney A. Bristow | |
|---|---|---|---|
| Ron Rifkin | als Arvin Sloane | ||
| Michael Vartan | als Agent Michael C. Vaughn | ||
| Bradley Cooper | als William "Will" D. Tippin | ||
| Merrin Dungey | als Francie Calfo | ||
Keine Atempause: Ein Blick auf die anstehenden großen Event-Movies aus der Traumfabrik reicht, um jeden Zweifel an der Zugkraft des Kinos zu zerstreuen. Aber auch der deutsche Film ist weiter stark.
Nach dem Erfolg von "Mission Impossible 2" kommt nun endlich der dritte Teil (Foto: UIP)
Der US-Kinosommer war in diesem Jahr geprägt von Titeln, die zwar in den USA bestens ankamen, aber im Rest der Welt eher enttäuschten. Die Knüller des kommenden Jahres haben deutlich bessere Chancen auf internationale Erfolge.
So kann man sich nach langem Warten auf den dritten Teil von Tom Cruises "Mission: Impossible" freuen. Nachdem "M:I-2" seinem Star mit 4,4 Millionen Besuchern den bislang größten Erfolg seiner Karriere beschert hatte, schickt sich das Sequel von "Alias"-Macher J.J. Abrams nun an, diesen Erfolg noch zu toppen.
Mit mindestens ebenso großer Spannung wird die Rückkehr eines anderen Helden erwartet: Bryan Singer lässt mit "Superman Returns" die lange ruhende Warner-Franchise wieder auferstehen und platziert die Abenteuer des Mannes aus Stahl, gespielt von Shootingstar Brandon Routh, als rasante Antwort auf "Spider-Man".
Für diesen Film ließ Regisseur Singer die "X-Men"-Franchise sausen, derer sich nun Blockbuster-Spezialist Brett Ratner ("Rush Hour 2") annimmt: "X-Men 3" vereint all die Superstars der ersten beiden Teile zu einem spektakulären Adventure.
Die Helden von "Autos wie wir" sind dagegen aus Blech: Der erste Streich von Pixar seit dem wunderbaren "Die Unglaublichen" ist auch die erste Regiearbeit von Pixar-Chef John Lasseter seit "Toy Story 2". Er sollte den einmaligen Erfolgslauf seiner Company mühelos fortsetzen können.
Johnny Depp und Orlando Bloom fuhren auf der Black Pearl in "Fluch der Karibik" zum Erfolg (Foto: Buena Vista)
Wiedersehen macht Freude, heißt es indes bei der Fortsetzung "Fluch der Karibik 2 - Die Truhe des Todes": Zur bekannten Besetzung gesellt sich der Rolling Stone Keith Richards als Johnny Depps Papa. Und mit dem Remake "Poseidon" bringt Wolfgang Petersen den Katastrophenfilm "Die Höllenfahrt der Poseidon" von 1972 auf den heutigen Stand der Dinge.
Auf einen sensationell erfolgreichen Bestseller, nämlich Dan Browns "Sakrileg", baut Ron Howards "The Da Vinci Code" mit Tom Hanks auf. Zudem holt Michael Mann seine Serie "Miami Vice" mit Colin Farrell und Jamie Foxx in die Gegenwart.
"Die Wilden Kerle" kehren auch für einen dritten Teil zurück auf die Leinwand (Foto: Buena Vista)
Der deutsche Film ist drauf und dran, an das Erfolgsjahr 2004 anzuknüpfen. Immerhin darf man sich auf neue Abenteuer von "Der Räuber Hotzenplotz" freuen, jetzt mit Armin Rohde in der Rolle von Otfried Preusslers hinreißendem Bösewicht. Oder auf den ersten Kinoausflug der Jugendbuchhelden TKKG. Oder den dritten Filmauftritt der Bubenbolzer in "Die wilden Kerle 3 - Und die biestigen Biester", pünktlich zum Fußball-WM-Jahr.
Oder natürlich "Hui Buh, das Schlossgespenst", das nach Jahrzehnten als Hörspiel-Liebling jetzt mit der Stimme von Michael "Bully" Herbig als CGI-Geist auf Blockbuster-Kurs geht.
Und schließlich sollte man sehr gespannt sein auf Tom Tykwers Verfilmung von "Das Parfüm", produziert von Bernd Eichinger und schon jetzt eine der aufwändigsten europäischen Produktionen aller Zeiten. Der Historienthriller wird nicht der einzige Superlativ des Kinojahrs 2006 bleiben.
Man darf sich also darauf freuen.
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