Regie: Charles Shyer
Verleih: Paramount
Wenn Chauffeur Alfie (Jude Law) nicht gerade mit Kollege und Kumpel Marlon (Omar Epps) von der eigenen Limousinenflotte träumt, betätigt sich der attraktive Jüngling als oberster Frauenbeglücker von Manhattan. Egal, ob es sich um die verheiratete, sexuell vernachlässigte Dorie (Jane Krakowski), die ältere Kosmetikfirmenbesitzerin Liz (Susan Sarandon), Partygirl Nikki (Sienna Miller) oder bloß Marlons Freundin (Nia Long) handelt - Alfie lässt nichts anbrennen. Erst, als er sich wirklich verliebt und selbst auf Granit beißt, beginnt sein persönlicher Reifeprozess.
Geschlechterkampf-Humor in bester "Sex and the City"-Tradition steht auf dem Programm beim entsprechend modernisierten Neuaufguss des Michael-Caine-Klassikers "Der Verführer läßt schön grüßen" aus dem Jahr 1966.
Auf der Suche nach dem ultimativen Liebeskick: Superstar und Frauenschwarm Jude Law verfängt sich im Netz von unbeschwertem Sex und flüchtigen Beziehungen.
Jude Law fährt oft auf Umwegen zum Ziel und erfüllt nur allzu gern weibliche Wünsche (Foto: UIP)
Er gehört zum Besten, was die Briten zu bieten haben: Wenn Jude Law seinen samtenen "Hey-Babe"-Blick aufsetzt, schmelzen Frauen dahin wie Butter in der Sonne. Als "Alfie" verführt er reihenweise die Mädels jeden Alters, und sein Job als Limousinenchauffeur sorgt für Begegnungen mit immer neuen und aufregenden Beauties.
Willig sind sie alle - von der verheirateten Dorie bis zur smarten Business-Frau Liz (Susan Sarandon) liegen ihm die Ladies zu Füßen. Seine alleinerziehende Freundin Julie (Marisa Tomei) gibt ihm den Laufpass, als er den Slip der Konkurrenz ausgerechnet in ihrem Abfalleimer entsorgt.
Wieder auf der freien Wildbahn lacht er sich ein durchgeknalltes Partygirl (im richtigen Leben seine Partnerin Sienna Miller) an und treibt es auch noch mit der Freundin seines besten Freundes.
Eine heiße Affäre mit Folgen, die den hedonistischen Metrosexuellen aus der Bahn wirft. Der moralische Katzenjammer über Instantgefühle und schale Abenteuer packt ihn endgültig, als die Girls plötzlich nicht mehr nach seiner Pfeife tanzen.
Jude Law hält als gewiefter Womanizer wunderbar die Balance zwischen Verführer und Verführtem. Da er oft direkt in die Kamera spricht, wird der Zuschauer zum Komplizen und Vertrauten. Und das Stilmittel funktioniert. Denn mal ehrlich, wer könnte dem umwerfenden Charme des "Sexiest Man Alive" widerstehen?
| Darsteller: | Jude Law | als Alfie Elkins | |
|---|---|---|---|
| Marisa Tomei | als Julie | ||
| Omar Epps | als Marlon | ||
| Nia Long | als Lonette | ||
| Jane Krakowski | als Dorie | ||
| Sienna Miller | als Nikki | ||
| Susan Sarandon | als Liz | ||
| Renée Taylor | als Lu Schnitman | ||
| Dick Latessa | als Joe | ||
| Jefferson Mays | als Dr. Miranda Kulp | ||
| Gedde Watanabe | als Wing | ||
| Graydon Carter | als Wes | ||
| Jeff Harding | als Phil | ||
| Kevin Rahm | als Terry | ||
| Regie: | Charles Shyer | ||
| Drehbuch: | Elaine Pope | ||
| Charles Shyer | |||
| Produzent: | Charles Shyer | ||
| Elaine Pope | |||
| Ausf. Produzent: | Diana Phillips | ||
| Sean Daniel | |||
| Kamera: | Ashley Rowe | ||
| Schnitt: | Padraic McKinley | ||
| Musik: | Mick Jagger | ||
| Dave Stewart | |||
| John Powell | |||
| Produktionsdesign: | Sophie Becher | ||
| Ricky Eyres | |||
| Alan Gilmore | |||
| Kostüme: | Beatrix Aruna Pasztor | ||
| Ton: | David Crozier | ||
| Drew Kunin | |||
| Mike Prestwood Smith | |||
| Matthew Gough | |||
| Casting: | Mindy Marin | ||
| Nina Gold | |||
Ob's wohl am köstlichen Karibik-Rum lag, dass Hollywoodstar Jude Law den Geist von Frank Sinatra sah?
Begegnung der seltsamen Art: Wohl etwas zu tief ins Cuba-Libre-Glas scheint "Alfie"-Star Jude Law auf seiner Geburtstagsfeier geschaut zu haben. Während der Party zum 35. Wiegenfest traf der Brite in seinem Zimmer im renommierten "Hotel Nacional de Cuba" in Havanna auf die 1998 verstorbene Leinwandlegende Frank Sinatra.
Jude überraschte Ol' Blue Eyes, wie dieser vor seiner Minibar kniete und sich durch Snacks und Flaschen wühlte. Anfangs hielt der schöne Schauspieler die Vision für das Ergebnis seines exzessiven Alkoholgenusses. Als er jedoch erfuhr, dass der berühmte Kollege früher im selben Zimmer zu übernachten pflegte, fuhr ihm der Schreck in die Glieder.
"Der arme Jude war erleichtert, als wir ihn in ein anderes Zimmer umquartierten", berichtet ein Hotelmitarbeiter und ergänzt: "Trotzdem trauten wir uns nicht zu erwähnen, dass darin schon Winston Churchill übernachtet hatte." Das Hotelpersonal wollte den berühmten Gast nicht schrecken, dass nach Alkoholfan Sinatra ihm der ehemalige britische Premierminister und Zigarrenliebhaber die dicken Glimmstengel stehlen könnte. In diesem Falle hätte der Frauenschwarm ja seine Ex-Frau Sadie Frost (42), deren Sohn Finlay (17) und die gemeinsamen Kinder Rafferty (11), Iris (7) und Rudy (5) zu Hilfe rufen können, die zusammen mit dem Beau Geburtstag in der Ferne feierten.
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