Originaltitel: The X-Files: I Want to Believe
USA 2008
David Duchovny
Gillian Anderson
Amanda Peet
Regie: Chris Carter
Verleih: Fox
Die beiden Agents Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson) gehen eigene Wege. Längst arbeiten sie nicht mehr bei der Abteilung für paranormale Fälle, denn das FBI hat das umstrittene Ressort geschlossen. Als aber in den verschneiten Hügeln von Virginia die bizarren Überreste einer Gruppe Frauen gefunden wird, ist die Polizei ratlos. Das rätselhafte Verbrechen kann nicht aufgeklärt werden ohne die Expertise des Ermittler-Duos.
Zehn Jahre nach dem ersten Kinofilm und sechs nach Ende der neunten Staffel der einflussreichen Serien-Sensation stehen die Zeichen wieder auf Mystery: Unerklärliche Phänomene und neue persönliche Offenbarungen verdichten die gewohnt düstere Atmosphäre von Mastermind Chris Carter.
Scully und Mulder alias Gillian Anderson und David Duchovny ermitteln wieder - doch dieses Mal erscheint ihr Fall noch unheimlicher und wirklich unlösbar ...
Mehr als ein Kultobjekt: Seit die Serie in ihrer Produktionszeit (neun Staffeln zwischen 1993 - 2002) zum Popevent wurde und Hitstatus erlangte, hat sie Romane, Comics, Videogames und Kinofilme inspiriert. Nummer zwei startet jetzt weltweit und ist eine Krönung für alle Action-Thriller-Mystery-Fans, denn Serienschöpfer Chris Carter hat sich ein ganz besonders spannendes Leinwand-Abenteuer ausgedacht.
In "Akte X - Jenseits der Wahrheit" geht es um ein äußerst perfides Verbrechen: In Virginia sind mehrere Frauen verschwunden - die Polizei findet nur ein paar verstreute menschliche Überreste und einen Ex-Priester, dessen eigenartige Visionen zu einem medizinischen Experiment führen, von dem bisher niemand etwas wusste. Die Gesetzeshüter sind ratlos. Eigentlich ein Fall für die X-Files.
Dummerweise hat das FBI seine Abteilung für paranormale Ereignisse vor Jahren geschlossen. Um in der heiklen Angelegenheit dennoch weiter zu kommen, entschließt man sich, die FBI-Beamten Fox Mulder (David Duchovny) und Dr. Dana Scully (Gillian Anderson) zu reaktivieren. Doch die beiden sehr unterschiedlichen Agenten - Mulder ist intuitiv, Scully pragmatisch und realistisch - haben sich seit Ewigkeiten nicht gesehen.
Das erotische Knistern, das schon immer ihr platonisches Verhältnis prägte, ist wieder da. Könnte diesmal mehr daraus werden? Aber zunächst haben sie einen unglaublichen Fall zu lösen, bei dem sie einer groß angelegten Verschwörung auf die Spur kommen ...
Carter brachte nicht nur das Kunststück fertig, die Originalbesetzung zu gewinnen und mit u. a. Amanda Peet und Xzibit zu komplettieren. Er präsentiert einmal mehr in gewohnt düster-unheimlicher Atmosphäre ein unglaubliches Szenario, in dem nichts unmöglich scheint.
| Darsteller: | David Duchovny | als Fox Mulder | |
|---|---|---|---|
| Gillian Anderson | als Dana Scully | ||
| Amanda Peet | als Dakota Whitney | ||
| Billy Connolly | als Vater Joseph Crissman | ||
| Xzibit | als Agent Mosley Drummy | ||
| Adam Godley | als Vater Ybarra | ||
| Regie: | Chris Carter | ||
| Drehbuch: | Chris Carter | ||
| Frank Spotnitz | |||
| Produzent: | Chris Carter | ||
| Frank Spotnitz | |||
| Ausf. Produzent: | Brent O'Connor | ||
| Kamera: | Bill Roe | ||
| Schnitt: | Richard A. Harris | ||
| Musik: | Mark Snow | ||
| Produktionsdesign: | Mark Freeborn | ||
| Kostüme: | Lisa Tomczeszyn | ||
Sie ist der Traum vieler Männer, träumt aber selbst auch mal von Frauen.
Unterkühlt sexy mit Topfigur, so spielte sich Gillian Anderson als Agentin Scully aus der Kult-Mysteryserie "Akte X" in die Herzen vieler Männer.
Nun hat die Schönheit, die zuletzt im Spionage-Klamauk "Johnny English - Jetzt erst recht" im Kino zu sehen war, überraschend enthüllt, dass sie sich selbst auch zu Frauen hingezogen fühlt:
"Als ich noch in der Highschool war, habe ich lange Zeit eine Beziehung zu einem Mädchen geführt", verrät Gillian Anderson.
Allerdings habe sie sich darüber, anders als andere Teenager, die auf der Suche nach ihrer sexuellen Identität sind, keine großen Gedanken gemacht:
"Möglicherweise wäre es anders gewesen, wenn ich mich zu 100% als homosexuell gefühlt hätte. Aber ich wusste ja, dass ich immer noch auch Jungs mochte. Es wäre sicher eine größere Sache gewesen, wenn das Ganze mit Schamgefühlen und all den anderen Fragen verbunden gewesen wäre, die für Jugendliche in dieser Situation zu Problemen werden, die das ganze Leben verändern."
Allerdings war das Timing der jungen Gillian Anderson damals alles andere als perfekt: Sie begann ausgerechnet mit ihrer sexuellen Identität zu experimentieren, als ihre Familie vom freigeistigen London nach Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan zog. In der Kleinstadt mit 200.000 Einwohnern war man von Gillian Andersons Auftreten wenig begeistert:
"Die Art, wie ich aussah, wie ich mich anzog, wie ich mich benahm - und vor allem, die Beziehung, die ich damals führte - das schockierte die Leute enorm!"
Mit Andersons heutigem Lebensstil hat man allerdings vermutlich auch im konservativen Grand Rapids kein Problem: Die Schauspielerin zieht mit ihrem Lebensgefährten Mark Griffiths zwei Söhne im Alter von drei und fünf Jahren groß und pflegt ein gutes Verhältnis zu ihrer 17-jährigen Tochter aus früherer Ehe.
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