Pierce Brosnan
Salma Hayek
Woody Harrelson
Regie: Brett Ratner
Verleih: Warner
Eigentlich hat sich das berüchtigte Juwelenräuber-Pärchen Max und Lola (Pierce Brosnan und Salma Hayek) ganz offiziell in den Ruhestand verabschiedet und genießt seine abendlichen Cocktails mittlerweile im karibischen Inselparadies. Doch FBI-Fahnder Lloyd (Woody Harrelson), von den Verdächtigen mehr als einmal zum Clown gemacht, traut dem Frieden nicht und sieht lieber selbst nach dem Rechten, als ein Kreuzfahrtschiff mit dem berühmten Napoleon-Diamanten auf den Bahamas anlegt.
"Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner bittet zur fröhlichen Räuberpistole vor tropischen Kulissen und mit internationaler Starbesetzung.
Was passiert eigentlich nach dem großen Coup, wenn die Gangster mit der Beute auf einer Südseeinsel sitzen?
Natürlich ist das eine grandiose Idee, noch dazu eine, die längst fällig war: Endlich zu zeigen, wie das Leben weitergeht, wenn Gangster den Beruf aufgeben um die Früchte ihrer Arbeit zu genießen.
So folgt diese Geschichte den Meisterdieben Pierce Brosnan und Salma Hayek erst durch einen ausgeklügelten Juwelenraub, dann auf eine Insel namens Paradies, die auch genau so aussieht.
Dort sitzen sie, schwimmen im Geld und im blauen Meer, und hoffen auf Langeweile. Schließlich ist es nicht einfach, aus einer Karriere auszusteigen. Da dehnen sich die sonnigen Tage ins Unendliche, das Nichtstun führt zum geistigen Verfall, und außerdem haben die beiden einen Ruf zu verlieren.
Da trifft es sich, dass Woody Harrelson auftaucht, FBI-Agent und grimmiger Verfolger des Diebespärchens. Er glaubt nicht recht an deren Ausstieg, besonders seit er weiß, dass ein Dampfer mit einem angeblich 'unstehlbaren' Diamanten an Bord die Insel anläuft.
Mit dieser Information weckt er bald Pierce Brosnans professionellen Ehrgeiz - und entdeckt widerstrebend sogar die eigene kriminelle Energie. Damit beschert er dem FBI zwar etliche dunkle Momente, sich selbst aber einen neuen Freund, dem Diamanten einen neuen Besitzer, und Pierce Brosnan einen neuen Ansatz für den Lebensabend.
| Darsteller: | Pierce Brosnan | als Max Burdette | |
|---|---|---|---|
| Salma Hayek | als Lola Cirillo | ||
| Woody Harrelson | als FBI Agent Stan Lloyd | ||
| Don Cheadle | als Henri Mooré | ||
| Naomie Harris | als Sophie | ||
| Chris Penn | als Rowdy Fan | ||
| Obba Babatundé | als Polizeichef Zacharias | ||
| Russell Hornsby | als Jean-Paul | ||
| Mykelti Williamson | als Agent Stafford | ||
| Rex Linn | als Agent Kowalski | ||
| Troy Garity | als Luc | ||
| Lisa Thornhill | als Gail | ||
| Kate Walsh | als Sheila | ||
| Tom McGowan | als Ed | ||
| Joel McKinnon Miller | als Wendell | ||
| Rachael Harris | als June | ||
| Regie: | Brett Ratner | ||
| Drehbuch: | Paul Zbyszewski | ||
| Craig Rosenberg | |||
| Produzent: | Beau Flynn | ||
| Jay Stern | |||
| Tripp Vinson | |||
| Ausf. Produzent: | Patrick Palmer | ||
| Toby Emmerich | |||
| Kent Alterman | |||
| Keith Goldberg | |||
| Kamera: | Dante Spinotti | ||
| Schnitt: | Mark Helfrich | ||
| Musik: | Lalo Schifrin | ||
| Produktionsdesign: | Geoffrey Kirkland | ||
| Steve Arnold | |||
| Kostüme: | Rita Ryack | ||
| Ton: | Kim H. Ornitz | ||
| Casting: | Victoria Thomas | ||
Salma Hayek kann stolz auf sich sein. Während einer Reise in ein UNICEF-Flüchtlingslager in Sierra Leone hat sie ein kleines Mädchen vor dem Hungertod bewahrt.
Rettete durch ihren selbstlosen Einsatz einem sterbenden Mädchen das Leben: Salma Hayek (Foto: Kurt Krieger)
Jahrelang tobte ein brutaler Bürgerkrieg in der westafrikanischen Republik, der das Land ausbluten ließ. Der Großteil der Bevölkerung leidet Hunger. Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 290 US-Dollar pro Einwohner. Damit zählt das gebeutelte Land zu den ärmsten der Welt. Salma Hayek reiste in ihrer Funktion als UNICEF-Botschafterin nach Afrika, um sich von der Situation vor Ort ein Bild zu machen. Dem Star aus "After the Sunset" bot sich ein schreckliches Bild. Beinahe wäre vor ihren Augen ein Baby verhungert, dessen Mutter ihm keine Milch geben konnte. Sofort wurde der Mutterinstinkt der Mexikanerin geweckt.
Sie schnappte sich das Kind und gab ihm die Brust. Das rettete dem Kleinen das Leben. Zurück in den USA setzt sich die feurige Latina nun für das Stillen in Afrika ein. "Es ist das Beste, das man für sein Kind tun kann", begründet Colin Farrells Freundin und fügte hinzu: "Es geht nicht nur um die Mutter-Kind-Bindung, auf diese Weise baut man auch das Immunsystem auf. Man muss sich nur überlegen, wie wichtig es auf einem Kontinent wie Afrika für Mütter ist, das zu machen." Wie so oft verhindert der Aberglaube das Gute. Die afrikanischen Männer behaupten nämlich, eine Frau, die stillt, kann kein Sexualleben haben. "Darum zwingen sie ihre Frauen zum Aufhören und das ist ein Skandal!", wettert die Schauspielerin und lässt Taten sprechen. Bravo!
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