Originaltitel: The African Queen
USA 1951
Humphrey Bogart
Katharine Hepburn
Robert Morley
Regie: John Huston
Verleih: Impuls
Während des Ersten Weltkrieges fliehen die altjüngferlich-spröde Missionarstochter Rose Sayer und der rauhbeinige, trinkfeste Kapitän Charlie Allnut auf dessen veraltetem Schiff in Deutsch-Ostafrika vor den Deutschen. Im Verlaufe ihrer gemeinsamen Flußfahrt haben die beiden zahlreiche Abenteuer zu bestehen, was dazu beiträgt, daß sie die anfangs vorhandene gegenseitige Abneigung überwinden und Gefühle der Zuneigung füreinander entdecken. Schließlich wagen die beiden sogar noch einen Angriff auf ein deutsches Kanonenboot.

Für die Außenaufnahmen seiner Verfilmung des Romans von C.S. Forester begab sich Regisseur John Huston mit Schauspielern und Crew in den Kongo, wo unter fast ebenso abenteuerlichen Umständen wie im Film gedreht wurde. Dem Film selbst tat das keinen Abbruch: im Mittelpunkt des hervorragend inszenierten Abenteuerklassikers steht das unterhaltsame "Duell" zwischen den bestechenden Hauptdarstellern Katharine Hepburn und Humphrey Bogart, die in ihren Rollen brillieren. Bogart wurde für seine Leistung mit dem Oscar ausgezeichnet.
| Darsteller: | Humphrey Bogart | als Charlie Allnut | |
|---|---|---|---|
| Katharine Hepburn | als Rose Sayer | ||
| Robert Morley | als Reverend Samuel Sayer | ||
| Peter Bull | als Kapitän der "Luisa" | ||
| Theodore Bikel | |||
| Regie: | John Huston | ||
| Drehbuch: | James Agee | ||
| John Huston | |||
| Produzent: | Sam Spiegel | ||
| Kamera: | Jack Cardiff | ||
| Musik: | Allan Gray | ||
Wilde Flüsse sind immer wieder ein beliebtes Thema in der Filmgeschichte.
Bogart und Hepburn kämpfen auf der "African Queen" mit den Tücken des Flusses (Foto: EuroVideo)
Eines der ersten Beispiele war "African Queen". Am 20. Februar 1952 startete das Abenteuer mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn in den amerikanischen Kinos. Als Charlie und Rose wagten sie sich mit einem kleinen Dampfboot auf eine gefährliche Mission durch Afrika.
Bogart sollte für seine Leistung später mit seinem ersten und letzten Oscar belohnt werden, Hepburn immerhin mit einer Nominierung. Das war jedoch nur ein kleiner Trost für die Strapazen, die die Dreharbeiten in der Wildnis mit sich brachten. Magen-Darm-Probleme und Malaria waren bei der Crew an der Tagesordnung. Nur zwei blieben davon verschont: Bogart und Regisseur John Huston. Die sorgten mit ihren regelmäßigen Scotch-Gelagen dafür, dass kein Keim in ihrem Körper eine Chance bekam, sich auszubreiten.
Für das leibliche Wohl sorgte außerdem Lauren Bacall, die ihren Mann nach Afrika begleitete. Da sie selbst nicht in "African Queen" mitwirkte, übernahm sie die Rolle der guten Fee und versorgte das Team nach Drehschluss.
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