Charlize Theron
Marton Csokas
Jonny Lee Miller
Regie: Karyn Kusama
Verleih: Paramount
Anno 2415 hat ein Virus mal abgesehen von spärlichen Resten den gesamten Planeten Erde entvölkert. Lediglich die ummauerte Stadt Bregna erhebt sich als letztes Refugium herkömmlicher Zivilisation aus dem Endzeitdesaster, mehr oder minder weise regiert von einem Wissenschaftlerrat unter Führung des Diktators Trevor Goodchild (Marton Csokas). Diesen auszuschalten ist die Aufgabe der Untergrund-Agentin Aeon Flux (Charlize Theron). Je näher die Killerin dabei ihrem Ziel kommt, desto stärker wachsen die Zweifel am Sinn ihrer Mission.
"Girlfight"-Regisseurin Karyn Kusama sowie die Drehbuchautoren Phil Hay und Matt Manfredi ("Verrückt/Schön", "The Tuxedo") zeichnen verantwortlich für die effektgeladene Kinoadaption des gleichnamigen MTV-Cartoons.
Oscar-Preisträgerin Charlize Theron präsentiert sich in diesem Action-SF-Spektakel von einer neuen, tödlichen Seite.
400 Jahre in der Zukunft existiert die alte Ordnung nicht mehr. Ein fieses Virus dezimierte den Bestand an Homo Sapiens auf diesem Planeten gehörig, erst kurz vor der völligen Vernichtung gelang es Trevor Goodchild, ein Antivirus zu erschaffen. Die wenigen Überlebenden sammelten sich in der Enklave Bregna, um dort ein ökologisches und soziales Utopia zu schaffen, während sich die Natur den Rest der Welt zurückgeholt hat.
So weit die Vorgeschichte zu Karyn Kusamas ("Girlfight") spektakulärem Science-Fiction-Epos "Aeon Flux". Oscar-Preisträgerin Charlize Theron ("Monster") spielt darin die titelgebende Profikillerin, die ihr tödliches Handwerk für eine Rebellengruppe ausübt. Denn so perfekt, wie sich das Leben in der letzten menschlichen Stadt gibt, ist es in Wahrheit nicht. Jeden Tag verschwinden Menschen spurlos, und die Regierung ignoriert dies.
Eine kleine Gruppe von Renegaten unter der Führung von "The Handler" (Frances McDormand) leistet im Untergrund bewaffneten Widerstand. Als nächsten Coup soll Aeon Flux deshalb den Diktators von Bregnas, Trevor Goodchild höchstpersönlich, beseitigen.
Sexy Outfit, eiskalte Präzision und spektakuläre Action - mit diesem Rezept brachte es schon die MTV-Comic-Figur Aeon Flux zu Berühmtheit. Verkörpert von Charlize Theron und mit der Special-Effects-Power einer Hollywood-Megaproduktion ist die Realverfilmung dann auch nichts weniger als perfektes Überwältigungskino.
| Darsteller: | Charlize Theron | als Aeon Flux | |
|---|---|---|---|
| Marton Csokas | als Trevor Goodchild | ||
| Jonny Lee Miller | als Oren Goodchild | ||
| Sophie Okonedo | als Sithandra | ||
| Frances McDormand | als Handler | ||
| Pete Postlethwaite | als Keeper | ||
| Amelia Warner | als Una Flux | ||
| Caroline Chikezie | als Freya | ||
| Nikolai Kinski | als Claudius | ||
| Paterson Joseph | als Giroux | ||
| Yangzom Brauen | als Inari | ||
| Aoibheann O'Hara | als Wissenschaftler | ||
| Thomas Huber | als Wissenschaftler | ||
| Regie: | Karyn Kusama | ||
| Drehbuch: | Phil Hay | ||
| Matt Manfredi | |||
| Produzent: | Gale Anne Hurd | ||
| David Gale | |||
| Gary Lucchesi | |||
| Gregory Goodman | |||
| Koproduzent: | Martha Griffin | ||
| Ausf. Produzent: | Tom Rosenberg | ||
| Van Toffler | |||
| Kamera: | Stuart Dryburgh | ||
| Schnitt: | Peter Honess | ||
| Plummy Tucker | |||
| Musik: | Graeme Revell | ||
| Kostüme: | Beatrix Aruna Pasztor | ||
| Casting: | Laura Rosenthal | ||
| Anja Dihrberg | |||
| Karen Lindsay-Stewart | |||
Scheiden tut weh.
Wie Produzent Glenn Williamson auf der Biennale in Venedig verriet, wird Matthew Broderick diese Erfahrung in "Wonderful World" machen. Broderick soll darin einen zynischen geschiedenen Mann spielen, der eine Beziehung mit einer afrikanischen Frau beginnt.
Diese wird von der Britin Sophie Okonedo verkörpert, die zuletzt durch ihre Rollen in dem Politdrama "Hotel Ruanda" und der Comicverfilmung "Aeon Flux" auf sich aufmerksam machte. Joshua Goldin zeichnet für das Drehbuch verantwortlich und wird das 3,5-Millionen-Dollar-Projekt auch inszenieren. Goldin und Broderick haben zuvor bereits gemeinsam einen Film gedreht - allerdings in umgekehrter Rollenverteilung: In Matthews Regiedebüt "Infinity" von 1996 hatte Goldin eine sehr kleine Nebenrolle.
Der Drehbeginn für "Wonderful World" steht noch nicht fest. Matthew Broderick wäre momentan aber auch gar nicht in der Lage, vor der Kamera zu stehen. Der 34-Jährige hatte Ende August während seines Urlaubs in Irland einen Reitunfall und musste von Ehefrau Sarah Jessica Parker ins Krankenhaus gebracht werden - Diagnose: Schlüsselbeinbruch. Wir wünschen eine schnelle Genesung ...
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