"Being Charlie Kaufman" - irrwitzige Satire von und über Drehbuchautor Charlie Kaufman und das Ergebnis seiner Bemühungen, einen unverfilmbaren Roman für die Leinwand zu adaptieren. http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz05/z0305436/b150x150.jpg Adaption

Filmdetails

Adaption

"Being Charlie Kaufman" - irrwitzige Satire von und über Drehbuchautor Charlie Kaufman und das Ergebnis seiner Bemühungen, einen unverfilmbaren Roman für die Leinwand zu adaptieren.


Adaption
Start: 13.03.2003

Originaltitel: Adaptation

Komödie / Drama

USA 2002
Laufzeit: 115 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Nicolas Cage
Meryl Streep
Chris Cooper

Regie: Spike Jonze
Verleih: Columbia Tristar

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Inhalt

Der neurotische Drehbuchautor Charlie Kaufman (Nicolas Cage) soll ein Filmdrehbuch auf der Basis des als ziemlich unverfilmbar eingestuften Bestsellers "The Orchid Thief" von Susan Orlean (Meryl Streep) erstellen. Während der Druck vom Studio steigt und Charlie unter einer handfesten Schreibblockade leidet, schüttelt sein künstlerisch weit weniger ambitionierter Zwillingsbruder Donald (auch Cage) neuerdings ein Superscript nach dem anderen aus dem Ärmel und hat daneben auch noch Erfolg bei den Frauen. Da kommt Charlie die hilfreiche Idee, sich und den Bruder in sein Script einzubauen...

Charlie Kaufman, Oscar-nominierter Autor von "Being John Malkovich" und "Human Nature", zieht alle Register der Doppelbödigkeit in dieser brillanten Filmbiz-Satire. Regie führt Partner in Crime Spike Jonze.


Kritik

Das Vergnügen geht weiter: Die Kreativköpfe von "Being John Malkovich" begeistern mit einer weiteren schrägen Komödie über einen brillanten Autor und seine Anpassungsprobleme in Hollywood.

Nicolas Cage <br />doppelt komisch

Nicolas Cage
doppelt komisch

Der Kaufman von Hollywood heißt Charlie und schreibt die originellsten, skurrilsten Drehbücher der Metropole ("Being John Malkovich"). Über der Adaption von "The Orchid Thief", Susan Orleans Bestseller über einen besessenen Orchideenfan, zerbrach er sich jedoch vergeblich seinen Kopf und schrieb ein Drehbuch über seine Qualen. Ein außergewöhnliches natürlich, das "Malkovich"-Regisseur Spike Jonze nun mit einer Starbesetzung verfilmt hat.

In einer Doppelrolle leidet Nicolas Cage als schüchterner Autor, lebt aber locker als Charlies schlichterer, aber glücklicherer Zwillingsbruder Donald. Jonzes schrullige, einzigartige Komödie zappt durch verschiedene Zeitebenen und beobachtet, wie sich Charlie danach sehnt cooler, Donald sich wünscht intelligenter und Orlean davon träumt, leidenschaftlicher zu sein.

Die Geschichte der Brüder wird dabei virtuos eingebunden in die Schreibblockade eines Autors und die Entdeckungsreise einer Schriftstellerin (Meryl Streep), die in dem Helden ihres Buchs (Chris Cooper) Liebe, Zärtlichkeit und andere Drogen findet. Am Ende ist Hollywood satirisch durchleuchtet, Lovestory mit Komödie und Drama harmonisch verschmolzen und das Duo Streep und Cooper belohnt. Mit je einem Golden Globe.

Adaption

Darsteller:  Nicolas Cage   als Charlie Kaufman / Donald Kaufman
  Meryl Streep   als Susan Orlean
  Chris Cooper   als John Laroche
  Tilda Swinton   als Valerie
  Cara Seymour   als Amelia
  Maggie Gyllenhaal   als Caroline
  Brian Cox   als Robert McKee
  Judy Greer   als Alice
  Ron Livingston   als Marty
  Jay Tavare   als Matthew Osceola
  Stephen Tobolowsky   als Ranger Steve Neely
  Peter Jason   als Verteidiger
  Curtis Hanson   als Susans Ehemann
  Rheagan Wallace   als Kim Canetti
  Jane Adams   als Margaret
  Agnes NaDene Baddoo   als Agnes Baddoo
  Jim Beaver   als Ranger Tony
  Brigitte Bogle   als Susan als Teenager
  Caron Colvett   als Laroches Frau
  Lynn Court   als Laroches Vater
  John Cusack   als John Cusack
  Roger Fanter   als Onkel Jim
  Gary Farmer   als Buster Baxley
  Paul Fortune   als Paul Fortune
  Sandra Lee Gimpel   als Laroches Mutter
  Gregory Itzin   als Ankläger
 
Regie:  Spike Jonze  
Drehbuch:  Charlie Kaufman  
  Donald Kaufman  
Produzent:  Edward Saxon  
  Vincent Landay  
  Jonathan Demme  
Ausf. Produzent:  Charlie Kaufman  
  Peter Saraf  
Buchvorlage:  Susan Orlean  
Kamera:  Lance Acord  
Schnitt:  Eric Zumbrunnen  
Musik:  Carter Burwell  
Produktionsdesign:  K. K. Barrett  
  Peter Andrus  
Kostüme:  Casey Storm  
Ton:  Drew Kunin  
Casting:  Justine Baddeley  
  Kim Davis  

"Chicago" räumt ab, Oscar für Caroline Link

"All that Jazz" im Kodak Theatre: Die Geburtstags-Ausgabe der Oscars brachte viele Überraschungen, einen handfesten Skandal und tränenreiche Dankesreden.

Großansicht Der gro&szlig;e Sieger: &quot;Chicago&quot; - Catherine Zeta-Jones wurde als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet

Der große Sieger: "Chicago" - Catherine Zeta-Jones wurde als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet

Der beste Film des Jahres ist nach Meinung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences das Musical-Feuerwerk "Chicago". Mit insgesamt 6 Oscars ist die jazzige Milieustudie auch insgesamt der Gewinner der diesjährigen Verleihung.

Aus deutscher Sicht gibt es großen Grunde zur Freude, denn Caroline Links "Nirgendwo in Afrika" gewann den Oscar als Bester nicht-englischsprachiger Film - 24 Jahre nach "Die Blechtrommel" von Volker Schlöndorff das erste Mal, dass ein deutscher Beitrag in dieser Kategorie mit einem Goldjungen ausgezeichnet wurde. Für Link war es ein Erfolg im zweiten Anlauf, denn sie war 1997 bereits für "Jenseits der Stille" nominiert gewesen.

Die Überraschung: Drei Oscars für "Der Pianist", darunter in den wichtigen Kategorien Beste Regie und Bester Hauptdarsteller: Adrien Brody setzte sich gegen die favorisierten Daniel Day-Lewis und Jack Nicholson durch. Brody hielt die begeisterndste Dankesrede des Abends und fand leise, aber tief bewegende Worte der Kritik am Krieg im Irak.

Michael Moore, für seine Doku "Bowling for Columbine" mit dem Oscar für den Besten Doukumentarfilm ausgezeichnet, hatte zuvor für einen Eklat gesorgt, als er George W. Bush unter Buh-Rufen des Publikums als unrechtmäßigen Präsidenten bezeichnet und seine Rede mit dem Ausruf "Schande über Sie, Mr. Bush!" geendet hatte.

Viele Preisträger fanden etwas moderatere Worte des Protestes gegen den Irak-Krieg. So auch Nicole Kidman, die für "The Hours" als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Chris Cooper erhielt für "Adaption" den Oscar als Bester Nebendarsteller und der verstorbene Conrad Hall wurde für "Road to Perdition" in der Kategorie Beste Kamera geehrt. Peter O'Toole wurde mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Die größte Enttäuschung des Abends hatte Martin Scorsese zu verdauen. Sein patriotisches Epos "Gangs of New York" schickte die Academy trotz sage und schreibe zehn Nominierungen ohne eine einzige Goldstatuette nach Hause.

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Star

Nicolas Cage

In der Legende vom unheiligen Trinker in "Leaving Las Vegas" säuft er sich trotz der schönen Hure Elisabeth Shue, die ihn erlösen könnte,...

Star

Meryl Streep

Sie hatte als Tania Blixen die bekannteste Farm in Afrika und spielte wie ihre norwegische Kollegin Liv Ullmann die differenziertesten...

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