Jung-Rapper auf der Reise zum großen Glück. Mit Musiker-Gastauftritten abgerundete Komödie. http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz14/z0114025/b150x150.jpg Abgefahren

Filmdetails

Abgefahren

Jung-Rapper auf der Reise zum großen Glück. Mit Musiker-Gastauftritten abgerundete Komödie.


Abgefahren
Start: 12.11.1998

Originaltitel: Ride

Komödie

USA 1998
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Malik Yoba
Melissa De Sousa
John Witherspoon

Regie: Millicent Shelton
Verleih: Studiocanal

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Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Eine Gruppe Nachwuchs- und Möchtegern-Rapper ist mit dem Bus auf dem Weg von Harlem nach Miami. Denn dort wartet auf sie das große Glück und Plattenverträge. Sie wollen ihr mieses Leben im Ghetto hinter sich lassen und zunächst sieht es auch ganz gut aus, denn eine junge Filmemacherin will einen Film über Talente auf der Straße drehen und die jungen Künstler berühmt machen.


Kritik

Abgefahren

New-Black-Cinema-Institution Spike Lee schickte seine Protagonisten in "Get On The Bus" vor zwei Jahren zum Million Man March nach Washington, jetzt läßt die afroamerikanische Jungregisseurin Millicent Shelton ihre jugendlichen Figuren in der Hiphop-Dramedy "Abgefahren" eine Reise von Harlem nach Miami antreten, wo sie als Statisten in einem professionellen Musikvideo-Shoot mitwirken sollen. Die gemeinsame Fahrt der bunt zusammengewürfelten Gruppe im heruntergekommenen Bus gerät zum Test für Freundschaften, Liebeleien und Charakterstärke schlechthin.

Trotz aller Arroganz hat Rapstar Freddy B (Luther Campbell) seine Wurzeln im Ghetto Harlem nicht vergessen und gibt einer Handvoll hoffnungsvoller Kids die Chance, in seinem neuen Video aufzutreten. Als Mädchen für alles wird die frisch von der Filmschule engagierte Leta (Melissa De Sousa) mitgeschickt, die ihr bestes gibt, die rowdyhafte Gang unter Kontrolle zu halten und wohlbehalten an ihrem geplanten Ziel abzuliefern. Seine Reise nutzt "Anbgefahren", um eine Reihe von Konfliktsituationen wie ungewollte Schwangerschaft, partnerschaftliche Untreue, sexuelles Ausnutzen eines karrierebewußten Dummchens, professionelle Rivalität zwischen drei aufstrebenenden Sängerinnen, die ständige Flucht eines Teenagers vor einem gewalttätigen Gangsterpärchen, deren Beute er geklaut hat, die enttäuschten Erwartungen eines Jungen, der seinem idealisierten Vater erstmals gegenübersteht, und Desillusionierung und neue Hoffnung bezüglich der Loyalität eines alten Freundes angeschnitten, ohne sie recht zu vertiefen.

Slapstickhafte Momente wechseln sich oftmals recht abrupt mit tiefen Emotionen wie Enttäuschung und Wut ab. Auch ein erwachsener romantischer Subplot zwischen Leta und dem Jugendarbeiter Poppa (Malik Yoba aus der TV-Serie "New York Undercover") darf in diesem schwarzen Seifenopern-Potpourri im Rhythmus von Hits von Hiphopgrößen wie Wu-Tang Clan nicht fehlen. Das Ensemble setzt sich vorwiegend aus unverbrauchten Gesichtern zusammen, die in Deutschland gänzlich unbekannte Ex-MTV-Moderatorin Downtown Julie Brown macht sich in dieser Gruppe als toughe Videoregisseurin geradezu als Berühmtheit aus. Der Soundtrack boomt erwartungsgemäß mit gängigen HipHop- und R&B-Nummern, auch wenn die großen Kaliber der Industrie, mit Ausnahme des erwähnten Wu-Tang Clan, nicht vertreten sind. ara.

Abgefahren

Darsteller:  Malik Yoba   als Poppa
  Melissa De Sousa   als Leta
  John Witherspoon   als Roscoe
  Fredro Starr   als Geronimo
  Cedric the Entertainer   als Bo
  Sticky Fingaz   als Brotha X
  Kellie Shanygne Williams   als Tuesday
  Idalis DeLeon   als Charity
  Julia Garrison   als Blacke
  Guy Torry   als Indigo
  Reuben Asher   als Casper
  The Lady of Rage   als Peaches
  Dartanyan Edmonds   als Bird
  Downtown Julie Brown   als Bleau
 
Regie:  Millicent Shelton  
Drehbuch:  Millicent Shelton  
Produzent:  Reginald Hudlin  
  Warren Hudlin  
Koproduzent:  S. Bryan Hickox  
Ausf. Produzent:  Bob Weinstein  
  Harvey Weinstein  
  Cary Granat  
Kamera:  Frank Byers  
Schnitt:  Earl Watson  
Musik:  Dunn Pearson Jr.  
Produktionsdesign:  Bryan Jones  
  Vera Mills  
Kostüme:  Richard Owings  
Ton:  Brasher Sound  

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