Barbra Streisand
Kris Kristofferson
Gary Busey
Regie: Frank Pierson
Verleih: unbekannt
Der berühmte Rock'n'Roll-Star John Norman Howard ist dabei, seine Karriere durch Drogen, Alkohol und ausschweifendes Liebesleben zu zerstören. In einer Bar begegnet er der unbekannten Sängerin Esther Hoffman, verliebt sich in sie, erkennt ihr Talent und fördert sie. Durch einen Überraschungsauftritt bei einem Wohltätigkeitskonzert macht er sie über Nacht zum Star. Sie heiraten. Während Esther auf Tour ist, vereinsamt er und begeht Selbstmord. Esther macht mit dem von ihm hinterlassenen Song eine noch größere Karriere.
Die Geschichte des Films "What Price Hollywood?" (1932) wurde 1937 und 1954 erneut verfilmt und in der Version mit Judy Garland Musicalmelodram-Klassiker. Die von Barbra Streisand 1976 produzierte Version verlegt die Konstellation der Liebesgeschichte zwischen Alt- und Jungstar in die Rock-Szene, wo Streisand ein gewisser Anachronismus bleibt. Grandios Kris Kristofferson als Rock-Star mit selbstzerstörerischen Tendenzen. Besonders zu Beginn fangen Kamera und Montage viel von der Vitalität, Hektik und Energie eines Konzerts ein.
| Darsteller: | Barbra Streisand | als Esther | |
|---|---|---|---|
| Kris Kristofferson | als John-Norman Howard | ||
| Gary Busey | als Ritchie | ||
| Oliver Clark | als Gary | ||
| Vanetta Fields | |||
| Paul Mazursky | als Brian | ||
| Regie: | Frank Pierson | ||
| Drehbuch: | John G. Dunne | ||
| Joan Didion | |||
| Frank Pierson | |||
| Produzent: | Jon Peters | ||
| Kamera: | Robert L. Surtees | ||
| Musik: | Roger Kellaway | ||
| Paul Williams | |||
| Kenny Ascher | |||
| Barbra Streisand | |||
Von Aufstieg und Fall im Showbiz erzählt "A Star is Born", der Stoff, der schon mit Judy Garland und Barbra Steisand im Kino rockte.
Clint Eastwood hat überraschend die Regie für "A Star is Born" übernommen. Das lang geplante dritte Remake des Stoffs mit Beyonce Knowles in der Hauptrolle sollte zuerst von Nick Cassavetes umgesetzt werden - so wurde vermutet. Nun aber sind die Würfel gefallen und der berühmte Filmemacher hat das Rennen gemacht.
Clint Eastwood wird das Projekt unmittelbar nach Abschluss seiner Arbeit an "Hoover" über den FBI-Gründer J. Edgar Hoover mit Leonardo DiCaprio in Angriff nehmen. Wann Drehbeginn sein soll, steht noch nicht fest. Auch über die männliche Hauptrolle ist noch nichts Genaues bekannt. Bisher galt Will Smith als Wunschkandidat.
Dem Stoff liegt der Film "Ein Stern geht auf" (Originaltitel "A Star is Born") von 1937 zugrunde. Mehrmals wurde die Story neu verfilmt: 1954 mit Judy Garlandund James Mason sowie 1976 mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson. Beide Umsetzungen wurden mit Preisen überhäuft und die Streisand-Variante räumte sogar den Oscar für den Besten Filmsong ab.
Erzählt wird die Geschichte einer jungen aufstrebenden Sängerin, die durch einen berühmten, aber schon ziemlich kaputten Entertainer selbst zu Lorbeeren kommt. Sie heiratet ihren Entdecker und muss, nun selbst eine Berühmtheit, mit ansehen, wie ihr Mann an den Folgen des Rummels um seine Person zerbricht. Die Judy Garland-Verfilmung bietet eine gelungene Mischung aus Revue und Ehedrama, während die Steisand-Version als moderner Rockfilm mit einem gebrochen-verzweifelten Helden á la Jim Morrison überzeugt.
Wie die Version von Clint Eastwood aussehen wird, vor welcher Kulisse das Ganze spielen soll und wer welche Songs schreibt, ist noch nicht bekannt. Eine spannende Angelegenheit wird das Projekt, das viel Dramastoff bietet, in jedem Fall.
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