Viggo Mortensen
Maria Bello
Ed Harris
Regie: David Cronenberg
Verleih: Warner
Auf den ersten Blick ist Tom Stall (Viggo Mortensen) ein ganz normaler amerikanischer Durchschnittsbürger: Restaurantbesitzer mit Frau, zwei netten Kindern und Einfamilienhaus draußen in der Provinz. Als aber eines Tages finstere Ganoven in seinen Gastronomiebetrieb dringen und Tom die Schädlinge überraschend professionell abschlachtet, ist es sowohl mit der Ruhe als auch mit einer gewissen Sicherheit vorbei. Die Medien fallen über das Idyll her, und die Familie fragt sich: Hat uns Papa etwa was verschwiegen?
Kanadas Enfant terrible David Cronenberg ("Crash", "Spider") überrascht Anhänger wie Feinde mit einem künstlerisch veredelten Genrefilm, in dem die Fetzen fliegen wie seit "Kill Bill" nicht mehr. Es darf sogar gelacht werden.
David Cronenbergs Thriller nach einer Comic-Vorlage, in dem ein vermeintlich ganz normaler Mittelstandsamerikaner von einem Verbrechersyndikat verfolgt wird.
Die Stalls sind eine Musterfamilie aus dem Mittleren Westen: Tom (Viggo Mortensen) und Edie (Maria Bello) sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und haben zwei Kinder. Doch eines Tages streckt Tom höchst professionell zwei Schwerverbrecher in seinem Restaurant nieder.
Er wird zum Medienhelden, bekommt jedoch auch Besuch von Vertretern eines Verbrechersyndikats, die überzeugt sind, dass es sich bei ihm um einen Kompagnon aus der Vergangenheit handelt, mit dem es noch Rechnungen zu begleichen gibt.
David Cronenbergs nachhaltiger Thriller nach einer Comic-Vorlage, der bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere feierte, beginnt mit einer heilen Familienidylle und schlägt dann eine vollkommen überraschende, aber für den Regisseur typische Richtung ein.
Im Stil der existenzialistischen Western von Anthony Mann gehalten und immer wieder durchbrochen von grotesken Gewaltausbrüchen nimmt sich "History of Violence" Cronenbergs Lieblingsfrage nach der wahren Identität des Menschen an, überzeugt aber auch mit seiner beachtlichen Geradlinigkeit und Konsequenz.
| Darsteller: | Viggo Mortensen | als Tom Stall/ Joey Cusack | |
|---|---|---|---|
| Maria Bello | als Edie Stall | ||
| Ed Harris | als Carl Fogarty | ||
| William Hurt | als Richie Cusack | ||
| Ashton Holmes | als Jack Stall | ||
| Peter MacNeill | als Sheriff Sam Carney | ||
| Stephen McHattie | als Leland Jones | ||
| Greg Bryk | als William "Billy" Orser | ||
| Kyle Schmid | als Bobby | ||
| Sumela Kay | als Judy Danvers | ||
| Gerry Quigley | als Mick | ||
| Deborah Drakeford | als Charlotte | ||
| Heidi Hayes | als Sarah Stall | ||
| Aidan Devine | als Charlie Roarke | ||
| Bill MacDonald | als Frank Mulligan | ||
| Michelle McCree | als Jenny Wyeth | ||
| Ian Matthews | als Ruben | ||
| R.D. Reid | als Pat | ||
| Morgan Kelly | als Bobbys Freund | ||
| Martha Reilly | als Verkäuferin im Schuhgeschäft | ||
| Jason Barbeck | als Richies Schläger | ||
| Bruce Beaton | als Richies Schläger | ||
| Neven Pajkic | als Richies Schläger | ||
| Brendan Connor | als Fernsehreporter | ||
| Nick Antonacci | als Fernsehreporter | ||
| John Watson | als Baseball Trainer | ||
| Don Allison | als Fernsehrundfunksprecher | ||
| Brittany Payer | als Mädchen im Motel | ||
| Mitch Boughs | als Kind im Restaurant | ||
| April Mullen | als Kind im Restaurant | ||
| Steve Arbuckle | |||
| Connor Price | |||
| Evan Rose | |||
| Regie: | David Cronenberg | ||
| Drehbuch: | Josh Olson | ||
| Produzent: | J.C. Spink | ||
| Chris Bender | |||
| David Cronenberg | |||
| Ausf. Produzent: | Roger Kass | ||
| Josh Braun | |||
| Cale Boyter | |||
| Justis Greene | |||
| Kent Alterman | |||
| Buchvorlage: | John Wagner | ||
| Vince Locke | |||
| Kamera: | Peter Suschitzky | ||
| Schnitt: | Ronald Sanders | ||
| Musik: | Howard Shore | ||
| Produktionsdesign: | Carol Spier | ||
| Kostüme: | Denise Cronenberg | ||
| Ton: | Rob Bertola | ||
| Glen Gauthier | |||
Kommt Viggo Mortensen als zwielichtige Mafia-Gestalt zurück?
Viggo Mortensen und David Cronenberg setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit womöglich über das ganze Jahr hinweg fort. Das "A History of Violence"-Gespann dreht ab Mai bereits das Therapeuten-Drama "Die Redekur" mit Keira Knightley in der Hauptrolle. Nun haben Insider gehört, dass die beiden etwas mit ihrem Kinohit "Tödliche Versprechen" planen. Ob es sich dabei um eine Fortsetzung oder ein Prequel handelt, ist noch nicht bekannt. Auch zu Inhalt und Darstellern gibt es noch keine Hinweise.
In "Tödliche Versprechen" agieren neben Viggo Mortensen Naomi Watts, Armin Mueller-Stahl und Vincent Cassel. Der ausgefeilte Thriller beginnt harmlos mit der Geschichte einer Hebamme, die sich eines Neugeborenen annimmt. Die Frau findet bei der toten Kindsmutter ein russisches Tagebuch, deren Inhalt sie schließlich in höchste Mafiakreise führt.
Der Film sorgte nicht nur mit seinen grandiosen Darstellern und einer ausgefeilten Ästhetik für Aufsehen. Heftige Reaktionen gab es vor allem bei einer äußerst brutalen Szene in einer Sauna, in der sich ein völlig nackter Viggo Mortensen minutenlang mit einer Horde von angezogenen und schwer bewaffneten Killern herumschlagen muss.
Kantig, hart gegen sich selbst, sportlich, gelegentlich mit Kernbeißerattitüde, diszipliniert und als "Offizier und Gentleman" vielseitig...
Sinnliche blonde amerikanische Schauspielerin italienisch-polnischer Anstammung, in deren Rollen viel aus gelebter Erfahrung stammendes Können...
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