Regie: Maria Speth
Verleih: Peripher
Sunny, Toni, Krümel, JJ, Stöpsel, Soja und Za sind alle in sehr jungem Alter, zumeist zwischen 11 und 14, von zu Hause weggegangen, um zeitweise oder dauerhaft in Berlin auf der Straße zu leben. So hat Elisabetha alias Za mit 14 das Musikgymnasium abgebrochen, um am Alexanderplatz bei ihren Freunden zu leben. Oder die heute 35-jährige Stöpsel, die drogenabhängig und obdachlos war und heute mit ihrem Mann und fünf Kindern in Berlin-Wedding lebt. In der Dokumentation erzählen sie von ihrem Leben und ihren Erfahrungen und führen dabei auch ihre Talente und Fähigkeiten, z. B. das Musizieren oder Fotografieren, vor.

Fernab aller Klischees über Obdachlose und Punks fängt Regisseurin Maria Speth ("Barfuß") die ungeheure Kraft ein, die von diesen Menschen ausgeht. Betrachtet man ihre körperlichen und seelischen Narben, könnten sie alle bereits neun Leben gelebt haben. Trotz oder gerade wegen ihrer extremen Lebensumstände haben sie sich zu herausragenden Persönlichkeiten entwickelt, mit ganz individuellen Talenten und Lebensphilosophien. Es wird nicht ihr Alltag auf der Straße dokumentiert, sondern den Protagonisten die Möglichkeit gegeben, im Studio über sich und ihr Leben zu erzählen. Dadurch rückt die Person in den unmittelbaren Fokus.
| Regie: | Maria Speth | ||
|---|---|---|---|
| Drehbuch: | Maria Speth | ||
| Produzent: | Maria Speth | ||
| Koproduzent: | Brigit Mulders | ||
| Kamera: | Reinhold Vorschneider | ||
| Ingo Brückmann | |||
| Schnitt: | Maria Speth | ||
| Ton: | Ulla Kösterke | ||
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