Komische Neuerzählung des "Faust"-Mythos, in der Faust sich von Mephisto in die Münchner Schickeria einführen lässt, um seine Freundin zurück zu gewinnen. http://images.kino.de/flbilder/max02/bf02/bf04/b0204999/b150x150.jpg 666 - Traue keinem, mit dem du schläfst

Filmdetails

666 - Traue keinem, mit dem du schläfst

Komische Neuerzählung des "Faust"-Mythos, in der Faust sich von Mephisto in die Münchner Schickeria einführen lässt, um seine Freundin zurück zu gewinnen.


666 - Traue keinem, mit dem du schläfst
Start: 21.02.2002

Fantasy / Komödie

Deutschland 2001
Laufzeit: 84 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Jan Josef Liefers
Armin Rohde
Sonsee Ahray Floethmann

Regie: Rainer Matsutani
Verleih: Constantin

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Action
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Inhalt

Frank Faust hat eine Dauerpechsträhne, die darin gipfelt, dass seine Freundin nach München flüchtet. Frank lässt sich auf einen Pakt mit dem leibhaftigen Mephisto VII ein, der ihm helfen will, die abtrünnige Geliebte zurückzugewinnen: als Promi in der Schickeria von München. Doch dann legt ausgerechnet Mephisto dem Klienten einen Stolperstein nach dem anderen in den Weg .


Kritik

666 - Traue keinem, mit dem du schläfst

Weil ein ebenso notorischer wie liebenswerter Verlierer (Jan Josef Liefers als deutscher Jack-Lemmon-Typ) von seiner langjährigen Freundin sitzengelassen wird, lässt er sich mit einem Nachfahren Mephistos (Armin Rhode, zuletzt als Herr Mon in "Das Sams") ein, der die zerbrochene Liebe im Tausch mit der Seele seines Klienten zu kitten verspricht. Frei nach Goethes "Faust" wandelt Regisseur und Drehbuchautor Rainer Matsutani in seinem ersten Kinofilm seit "Nur über meine Leiche" auf den Spuren von Fantasykomödien wie "Was Frauen wollen" und "Teuflisch". Dass seine High-Concept-Comedy mit Herz dennoch kein harmlos-humoriger Neuaufguss der letztjährigen Blockbuster geworden ist, liegt vor allem an der originellen Zutatenliste, zu der verblüffend witzige Cameoauftritte von Promis wie Boris Becker, Verona Feldbusch, Rudolph Moshammer, Ralf Bauer, Heiner Lauterbach, Henry Maske, Hella von Sinnen oder Claudia Schiffer gehören.

Matsutanis Hauptfigur Frank Faust schlägt sich mühsam als Taxifahrer durchs Leben. Als ihm seine Geliebte Jennifer (die attraktive Entdeckung Sonsee Ahray Floetmann) auch noch den Laufpass gibt, sieht er nur einen Ausweg - Selbstmord - und ruft prompt den Leibhaftigen auf den Plan. Frank - so rät ihm ein reichlich auffällig exaltierter Mephisto - brauche dringend eine Imageauffrischung. Da Frauen nun einmal tierisch auf Prominente stehen, . Um ihm zu beweisen, was man als Teufel so alles draufhat, mischt er in den folgenden Wochen die Münchner Schickeria tüchtig auf, indem er mal in Gestalt Heiner Lauterbachs, mal als Boris Beckers scheinbar zufällig Jennifer und ihrem aktuellen Typen, dem Modefotografen Axel (Thure Riefenstein), vor die Füße läuft. Die staunen nicht schlecht über Franks neue Freunde! Hat sich der ewige Loser wirklich zum Stararchitekten hochgearbeitet, wie Heiner Lauterbach herumtönt? Hat Frank gar eine heftige Affäre mit Verona Feldbusch? Jennifer platzt vor Eifersucht. Sie stattet ihrem Ex einen Besuch ab und erwischt ihn in flagranti mit Claudia Schiffer. Die Pointe wird nicht verraten. Nur soviel sei gesagt: Wer sich mit dem Teufel einlässt, sollte damit rechnen, hereingelegt zu werden. Ist der Teufel dazu noch schwul, landet man irgendwann unweigerlich mit ihm im Bett. Ein an sich simpler dramaturgischer Kniff. Man will kaum glauben, dass er bis zur letzten Szene funktioniert. Er tut es und Rainer Matsutani und seine großartigen drei Hauptdarsteller zeigen der in die Jahre gekommenen deutschen Beziehungskomödie und dem Münchenbild, das wir aus "Workaholic" oder "Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Grosstädter zur Paarungszeit" kennen, gehörig die Zähne. Tatkräftige Unterstützung - besonders bei der Rekrutierung der Promis - erhielt der zuletzt hauptsächlich fürs Fernsehen arbeitende Regisseur ("Feuerläufer", "Einladung zum Mord") von seinem Produzenten Bernd Eichinger, der mit "Der großen Bagarozy" bereits einiges an eigener "teuflischer" Erfahrung mitbringen konnte. Herausgekommen ist ein hochkommerzielles Produkt - wie maßgeschneidert für den deutschen Markt. Allein die herrlichen Szenen mit Boris Becker sollten einen Kinobesuch wert sein. Dass die mephistotelischen Metamorphosen tricktechnisch kein Hollywood-Niveau erreichen, verschmerzt man dabei gerne, denn "666" spielt seine Trümpfe auf anderem Gebiet aus - und das mit Genuss! flex.

666 - Traue keinem, mit dem du schläfst

Darsteller:  Jan Josef Liefers   als Faust
  Armin Rohde   als Mephisto II
  Sonsee Ahray Floethmann   als Jennifer
  Ralf Bauer   als Ralf Bauer
  Thure Riefenstein   als Axel
  Hanns Zischler   als Fürst der Finsternis
  Mariella Ahrens   als Connie
  Rudolph Moshammer  
 
Regie:  Rainer Matsutani  
Drehbuch:  Rainer Matsutani  
Produzent:  Bernd Eichinger  
  Jürgen Hebstreit  
Kamera:  Hans-Günther Bücking  
  Dieter Deventer  
Schnitt:  Hana Müllner  
Produktionsdesign:  Harald Turzer  
Kostüme:  Katja Pothmann  
Ton:  Volker Zeigermann  
Casting:  Sabine Schroth  

Kinofest 2002: Der Star ist das Publikum

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Kino so günstig wie nie: Für nur drei Euro gibt's dieses Wochenende in deutschen Filmtheatern die absoluten Movie-Highlights zu sehen: Die Filmwirtschaft möchte sich bei ihrem Publikum bedanken und bittet zum Kinofest 2002. Aktuelle Blockbuster, grandiose Klassiker und die Topfilme der nächsten Monate flimmern in vielen deutschen Kinos zum Sonderpreis über die Leinwände.

Am 26. Juni gab's ihn Berlin schon die große Eröffnungsfeier mit Armin Rohde ("666 - Traue keinem, mit dem du schläfst") und Jessica Schwarz, der Moderatorin von "Film ab" auf VIVA (Di 19 u. 23 Uhr, So. 19 Uhr).

Auf www.kinofest2002.de finden Sie aktuelle Infos zum Kinofest, unter anderem eine Liste der teilnehmenden Kinos und Rezepte für coole Cocktails wie "Kinocolada", "Terminator", "Hollywood Dream" oder "Pretty Woman".



Diese Filme und viele mehr gibt es beim Kinofest 2002 zu sehen:

Star

Jan Josef Liefers

Ein Casanova mit Rückhand. Er hat immer einen beeindruckenden Text parat, auch wenn er gar nicht weiß, was los ist, und rettet sich...

Star

Armin Rohde

Mit seiner Paraderolle als ruppiger, cooler Proll zählt Armin Rohde zu den bekanntesten Gesichtern des deutschen Films, konnte aber bei seinen...

Top-Filme der Woche

  • Der Diktator

    Film der Woche: Als selbstherrlicher General Aladeen stellt Sacha Baron "Borat" Cohen lustvoll New York auf den Kopf - und reitet urkomische Attacken gegen alle Tabus

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    Filme der Woche: Skurrile Liebeskomödie mit Ewan McGregor, 10.000 Lachsen in der Wüste - und einem Herz an der Angel

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    Cops der Woche: Die Kultserie als grandiose Action-Comedy mit Jonah Hill und Channing Tatum.

  • Das Hochzeitsvideo

    Komödie der Woche: Sönke Wortmanns Filmspass um eine (Alp-)Traumhochzeit – aus der Sicht des videofilmenden Kumpels

 

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