Carlas (Jessica Schwarz) Traum von einer Familie droht zu zerplatzen. Ihr Mann weigert sich, den Flug nach Quioto zu nehmen, um dort einen fünfjährigen Jungen zu adoptieren. Kurzerhand reist Carla allein los, kommt aber zunächst nur bis Barcelona. Als sie im Flugzeug den Künstler Raul kennen lernt und plötzlich von dem deutschen Kommissar Roos (Armin Rohde) verfolgt wird, drohen ihre Pläne ganz zu scheitern.

Mit viel Atmosphäre und starken Schauspielern punktet diese deutsch-spanischen Koproduktion von Network Movie, in der es Jessica Schwarz und Armin Rohde nach Barcelona verschlägt.
Carlas (Jessica Schwarz) Traum von einer Familie droht zu zerplatzen. Ihr Mann (Nicki von Tempelhoff) weigert sich, den Flug nach Quioto zu nehmen, um dort einen fünfjährigen Jungen zu adoptieren. Kurzerhand reist Carla allein los, kommt aber zunächst nur bis Barcelona. Im Flugzeug lernt sie den sensiblen Künstler Raul (Ximo Solano) kennen, der ihr zum Abschied ein Bild schenkt. Carla hat keine Ahnung, dass dieses Gemälde gestohlen ist und von ihr durch den Zoll geschmuggelt wird. Erst als sie von dem deutschen Kommissar Roos (Armin Rohde) und seinem spanischen Kollegen Antonio (Lluis Homar aus Pedro Almodòvars "La Mala Educatiòn") verfolgt wird, schwant ihr, das hinter diesem Geschenk mehr steckt. Doch da ist es schon zu spät. Carla sitzt mit Raul in der Tinte und ihre Adoptionspläne drohen ganz zu scheitern.
Wenn man liest, dass vier Drehbuchautoren (Luis Vega, David Carreras, Angeles Diemant-Harz, Peter Nadermann) für das Script verantwortlich zeichnen, befürchtet man das Schlimmste. Tatsächlich glänzt der Film nach einer Idee von Peter Nadermann, seines Zeichens Leiter des Kölner Büros für fiktionale Koproduktionen der ZDF Enterprises GmbH, nicht eben durch Originalität. Polizisten im Culture-Clash und ein Liebespaar wider Willen gehören zu den erprobten Versatzstücken des Genrekinos und -fernsehens. Auch die Krimihandlung um das gestohlene Gemälde ist nicht eben schlüssig. Dennoch ist "48 Stunden Barcelona" für einen entspannten TV-Abend gut geeignet. Jessica Schwarz spielt die temperamentvolle Carla mit viel Energie, Armin Rohde liefert als muffeliger Kommissar das eine oder andere Kabinettstückchen. Eine weitere Hauptrolle in der atmosphärisch dichten Mischung aus Krimi und Liebesgeschichte spielt die In-Stadt Barcelona, die Regisseur David Carreras und sein Kameramann Oscar Faura mit Postkartenmotiven abbilden. sw.
| Darsteller: | Jessica Schwarz | als Carla Larsen | |
|---|---|---|---|
| Ximo Solano | als Raul | ||
| Armin Rohde | als Kommissar Kurt Roost | ||
| Lluís Homar | als Antonio | ||
| Diana Palazón | als Lourdes | ||
| Ercan Durmaz | als türkischer Taxifahrer | ||
| Nicki von Tempelhoff | als Peter Larsen | ||
| Kristina Pauls | als cooles Mädchen | ||
| Regie: | David Carreras Solé | ||
| Drehbuch: | Prof. Dr. Peter Nadermann | ||
| Ángeles Diemant-Harz | |||
| Luis Vega | |||
| David Carreras Solé | |||
| Kamera: | Oscar Faura | ||
| Musik: | La Clua | ||
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