Mysteryserie über eine Gruppe spurlos verschwundener Menschen, die plötzlich wieder auftaucht und eine Mission zu erfüllen hat. http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto16/06160315/b150x150.jpg 4400 - Die Rückkehrer

Filmdetails

4400 - Die Rückkehrer

Mysteryserie über eine Gruppe spurlos verschwundener Menschen, die plötzlich wieder auftaucht und eine Mission zu erfüllen hat.


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Inhalt

In den letzten Jahrzehnten sind tausende von Menschen spurlos verschwunden. Als ein Komet Kurs auf die Erde nimmt, tauchen 4400 von ihnen an dem vermeintlichen Kollisionspunkt wieder auf. Ohne auch nur einen Tag gealtert zu sein, haben sie keine Erinnerung daran, was mit ihnen geschehen ist. Doch jeder einzelne von ihnen verfügt plötzlich über spezielle Fähigkeiten, die auf eine bestimmte Aufgabe deuten. Die Ermittler Tom Baldwin und Diana Skouris bekommen den Auftrag, jeden einzelnen Fall zu untersuchen. Schon bald können sie die nahe liegende Vermutung ausschließen, dass Außerirdische die Entführer waren. Die Gründe für das Verschwinden und die Rückkehr der 4400 liegen weit in der Zukunft der Menschheit.


Kritik

4400 - Die Rückkehrer

Im Sog von Steven Spielbergs Mini-Serien-Hit "Taken" entstand diese mit "Akte X"-Elementen angereicherte Mysteryserie. Die beiden Schöpfer Scott Peters und René Echevarria schrieben vorher bereits für "Outer Limits" oder "Dark Angel". Die erste Folge der später für drei Emmys nominierten Geschichte konnte den bislang erfolgreichsten Start einer Fernsehserie im amerikanischen Kabelnetzwerk für sich verbuchen.

4400 - Die Rückkehrer

Darsteller:  Joel Gretsch   als Tom Baldwin
  Jacqueline McKenzie   als Diana Skouris
  Peter Coyote   als Dennis Ryland
  Mahershalalhashbaz Ali   als Richard Tyler
  Laura Allen   als Lily Moore Tyler
  Patrick Flueger   als Shawn Farrell
  Chad Faust   als Kyle Baldwin
  Conchita Campbell   als Maia Rutledge
  Kaj-Erik Eriksen   als Danny Farrell
  Samantha Ferris   als Nina Jarvis
  Brooke Nevin   als Nikki Hudson
 
Regie:  Yves Simoneau  
  Douglas Petrie  
  Scott Peters  
  Oz Scott  
  John Behring  
  Milan Cheylov  
  Aaron Lipstadt  
Drehbuch:  Scott Peters  
  Douglas Petrie  
  Frederick Rappaport  
  Bruce Miller  
Ausf. Produzent:  Scott Peters  
  René Echevarria  
  Ira Stephen Behr  
Kamera:  Thomas Burstyn  
  Tony Westman  
Schnitt:  Paul G. Day  
  Ron Yoshida  
Musik:  Tim P.  
  Stephen Phillips  
  John Van Tongeren  
  Claude Foisy  
Produktionsdesign:  Stephen Geaghan  
  Ian D. Thomas  
Kostüme:  Susan De Laval  
  Trish Flynn  
Casting:  Richard Hicks  
  Mark Scott  
  Meg Liberman  
  Nelia Morago  
  Camille H. Patton  
  Elizabeth Melcher  

Predator mit neuen Feinden

Dass Robert Rodriguez sein Remake nicht gerade stromlinienförmig besetzen würde, war klar. Der eigentliche Cast überrascht dann aber doch.

Großansicht Predator-Gegner im Wandel der Zeit: Bald Adrien Brody, damals Arnold Schwarzenegger (Foto: Kurt Krieger/Fox)

Predator-Gegner im Wandel der Zeit: Bald Adrien Brody, damals Arnold Schwarzenegger (Foto: Kurt Krieger/Fox)

Das erste Auftreten des außeririschen Predators in der Filmgeschichte gipfelte in einen äußerst archaischen Showdown: Keine Waffen, keine Hightech - nur die (damals noch) steirische Eiche Arnold Schwarzenegger vs. den außeririschen Kopfjäger. Ringkampf der Maschinen, kollidierende Muskelberge, rohe Kräfte in Minuten destruktiver Verschlingung.

Der Cast für das von Robert Rodriguez geplante Remake lässt vermuten, dass hünenhafter Nahkampf diesmal nicht im Zentrum steht. Taffer Gegenspieler des außeririschen Trophäensammlers wird diesmal: Adrien Brody. Richtig, der Adrien Brody, der sich als "Pianist" den Oscar erspielte und der immer eine gute Wahl ist, wenn zarte Sensibilität auf die Leinwand gebracht werden soll. Spitzen-Schauspieler, Garant für mimische Qualität - abgesehen davon, dass er insgesamt soviel Muskelmasse besitz, wie Arnies Oberschenkel.

Den Predator besiegt auch Brody nicht allein

Naja, er muss den Predator ja nicht alleine in den Griff bekommmen. Zu dem Trüppchen, das offenbar zu Jagdzwecken auf den Heimatplaneten des Alien verschleppt wird, gehören: Topher Grace, der Venom aus Spider-Man 3 als mordender Buchhalter, Alice Braga aus "I Am Legend" als Killerin - dazu kommen Mahershalalhashbaz Ali aus "4400 - Die Rückkehrer" und die schauspielende Handkante Oleg Taktarov. Alle, inklusive der Dame, in punkto Statur weit beeindruckender als Adrien Brody.

Wer den Predator selbst spielt, ist bisher nicht bekannt. Allzu groß dürfte der Run auf die Rolle wohl nicht werden: Dank Fußringen und Netzhemd zart tuntig, dazu Rasta-Tentakel plus miserables Gebiss - fällt einem nur Johnny "Jack Sparrow" Depp ein. Pardon: Captain Jack Sparrow, natürlich. Allerdings müsste der vorher eine Steorid-Crashkur machen, um als ausgewachsener Predator durchzugehen. Aber als versierter Method-Actor nimmt man ja vieles in Kauf. Sogar Muskelberge - wenn's denn die Rolle verlangt.

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