Dem Cop Brian O'Conner (Paul Walker) werden nach einem Einsatz in der illegalen Rennszene wegen nicht ganz legaler Ermittlungsmethoden Führerschein und Dienstmarke entzogen. Nun erhält der auf Eis gelegte Gesetzeshüter eine Chance zur Bewährung: Gemeinsam mit der Undercover-Agentin Monica (Eva Mendes) soll er Licht ins Dunkel diffuser Transaktionen eines verdächtigen Geschäftsmannes in Miami bringen. Wie es sich so fügt, ist jener auch ein begeisterter Anhänger destruktiver Sportwagenevents.
Vin Diesel glänzt im Sequel zum Überraschungserfolg des Jahres 2001 durch Abwesenheit, doch machen Paul Walker und Eva Mendes unter Regie von John Singleton ("Shaft") ihre Sache auch nicht schlecht.
Los Angeles atmet durch, jetzt glüht der Asphalt von Miami. Undercoveragent Paul Walker gibt wieder Vollgas...
"Motoren anlassen, alle Loser können jetzt noch abhauen!" Diese letzte Warnung, frisch aus der Überholspurszene, gibt den Ton vor für die Fortsetzung des Überraschungshits von 2001.
Weil der neue Actionstar Vin Diesel bereits in zu viele Projekte eingebunden ist, feiert der König der kalifornischen Straßenrennen kein Comeback, muss Kumpel Brian (Paul Walker) allein für die gemeinsamen Sünden büßen.
Am Ende des Vorgängers ließ der Undercover-Cop den Asphalt-Guru laufen, am Anfang des Nachfolgers fehlt ihm deshalb seine Marke. Das Drehbuch ist aber gnädig, schickt Brian nach Miami, um sich dort zu rehabilitieren.
Wie schon im Crocket-Country der Achtziger regieren mächtige Drogenfürsten die Stadt, die im Reichtum und in der Gesellschaft luftig gestylter Girls baden, trotz ihrer dreckigen Geschäfte aber eine blütenreine Weste haben.
Carter Verone (Cole Hauser), einen der smartesten und gefährlichsten unter diesen Phantomen, versucht Undercover-Agentin Monica (Eva Mendes) ans Messer zu liefern.
Seit Monaten unter Lebensgefahr und ohne Erfolg, bis Verone zwei neue Geldfahrer einstellen will. Ein idealer Job für Brian und seinen solidarisch lässigen Freund Roman (Tyrese), um sich in die Szene einschleusen zu lassen.
Mit Action und markigen Sprüchen zeigte sich Regisseur John Singleton bereits in der Vergangenheit bewandert, doch wo "Shaft" noch die Bremse suchte, ergibt sich Singletons Action-Krimi dem Stuntwahnsinn. Wer es schon vor zwei Jahren gerne fast and furious hatte, wird sich auch diesen Rausch aus Speed und Spannung, Chrom und Chicks nicht nehmen lassen.
Ein Film für coole Typen und heiße Amazonen, die im Kino Freiheit ohne Fesseln suchen. Alle anderen dürfen Carrera fahren.
| Darsteller: | Paul Walker | als Brian O'Conner | |
|---|---|---|---|
| Tyrese | als Roman Pearce | ||
| Eva Mendes | als Monica Fuentes | ||
| Cole Hauser | als Carter Verone | ||
| Ludacris | als Tej | ||
| Thom Barry | als Agent Bilkins | ||
| James Remar | als Agent Markham | ||
| Devon Aoki | als Suki | ||
| Amaury Nolasco | als Orange Julius | ||
| Michael Ealy | als Slap Jack | ||
| Jin Auyeung | als Jimmy | ||
| Edward Finlay | als Agent Dunn | ||
| Mark Boone jr. | als Detective Whitworth | ||
| Matt Gallini | als Enrique | ||
| Roberto Sanchez | als Roberto | ||
| Eric "Kaos" Etebari | als Darden | ||
| Johnny Cenatiempo | als Korpi | ||
| Troy Brown | als Paul Hackett | ||
| Corey Michael Eubanks | als Max Campisi | ||
| Sam Maloof | als Joe Osborne | ||
| Troy Robinson | als Feliz Vispone | ||
| José Perez | als José | ||
| Sincerely A. Ward | als Slap Jacks Freundin | ||
| Regie: | John Singleton | ||
| Drehbuch: | Michael Brandt | ||
| Derek Haas | |||
| Produzent: | Neal H. Moritz | ||
| Koproduzent: | Heather Lieberman | ||
| Ausf. Produzent: | Lee R. Mayes | ||
| Michael Fottrell | |||
| Kamera: | Matthew F. Leonetti | ||
| Schnitt: | Bruce Cannon | ||
| Dallas S. Puett | |||
| Musik: | David Arnold | ||
| Produktionsdesign: | Keith Brian Burns | ||
| Lawrence A. Hubbs | |||
| Kostüme: | Sanja Milkovic Hays | ||
| Ton: | Walter Anderson | ||
| Casting: | Kimberly R. Hardin | ||
In den unbeschwerten 80er Jahren war den Filmmachern der ursprünglich geplante Beverly Hills Cop zu hart. Jetzt ist die Zeit reif für eine knallharte Story ganz ohne Klamauk.
Die Ansage der Produzenten von "Beverly Hills Cop 4" war eindeutig: "Wir wollen keine Komödie, sondern einen richtig schmutzigen Cop-Film!" Ein Glück für Autor Michael Brandt und Kollege Derek Haas, die schon gemeinsam die Drehbücher zu Actionfilmen wie "Wanted" oder "2 Fast 2 Furious" verfasst haben. Die beiden hatten ein Skript mit dem bezeichnenden Titel "Dying Day" (Sterbe-Tag) in der Schublade liegen, das genau den Vorstellungen der Entscheider in Hollywood entspricht.
"Es geht um zwei Bullen, ist aber überhaupt nicht witzig", fasst Brandt zusammen. "Weil am Ende alle sterben, war es eine Story, die viele Interessenten gelesen haben, dann aber nie umsetzen wollten." Inzwischen hat das Autoren-Team den Zuschlag bekommen und schreibt die Geschichte von "Dying Day" mit Axel Foley in der Hauptrolle um. Schon im allerersten Kinofilm sollte Foley eigentlich ein kompromissloser Stallone-Typ sein, dessen Kumpel am Anfang des Films hingerichtet wird. Doch dann kam Quasselstrippe Eddie Murphy. Ob Regisseur Brett Ratner es schafft, ihn in einen wortkargen Hardcore-Cop zu verwandeln?
Als sportlich-sympathischer Blondschopf, der dem Australier Heath Ledger ähnlich sieht, fegte der durchtrainierte Paul Walker in dem PS-...
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