1941, kurz nach dem Bombardement von Pearl Harbour. An der amerikanischen Westküste herrscht hysterische Furcht vor einer Invasion der Japaner. Bestärkt wird die Paranoia durch das Gerücht, die japanische U-Bootflotte läge bereits vor der Küste. Inmitten des allgemeinen Chaos gehen übereifrige Zivilverteidiger, verliebte Kids und ein destruktiver Kurierpilot unbeirrbar dem nach, was sie in diesen schweren Stunden für ihre Aufgabe halten.
Für das seinerzeit astronomische Budget von 26 Mio. Dollar inszenierte Wunderkind Steven Spielberg mit dieser ursprünglich für John Milius konzipierten Slapstickklamotte den ersten Flop seiner an Hits so reichen Karriere. Das vom Patriotismus beseelte Publikum der empordämmernden Reagan-Ära war für Späße auf eigene Kosten gerade nicht zu haben, und von den zahlreichen Stars konnte sich keiner so entfalten, daß es für eine brauchbare Identifikationsfigur gereicht hätte. Wer ungezügelten Slapstick schätzt, sitzt trotzdem in der ersten Reihe.
| Darsteller: | Dan Aykroyd | als Sergeant Tree | |
|---|---|---|---|
| Ned Beatty | als Ward Douglas | ||
| John Belushi | als "Wild Bill" Telso | ||
| Lorraine Gary | als Joan Douglas | ||
| Christopher Lee | als von Kleinschmidt | ||
| Toshirô Mifune | als Commander Mitamura | ||
| Mickey Rourke | |||
| Murray Hamilton | als Claude | ||
| Tim Matheson | als Loomis Birkhead | ||
| Warren Oates | als "Madman" Maddox | ||
| Robert Stack | als General Stilwell | ||
| Treat Williams | als Sitarski | ||
| Nancy Allen | als Donna Stratton | ||
| Lucille Benson | als Snake Farmer | ||
| Jordan Brian | als Macey | ||
| John Candy | als Foley | ||
| Elisha Cook Jr. | als Patron | ||
| Eddie Deezen | als Herb | ||
| Bobby DiCicco | als Wally | ||
| Dianne Kay | als Betty Douglas | ||
| Perry Lang | als Dennis | ||
| Patti LuPone | als Lydia Hedberg | ||
| Pat McNamara | als Willard DuBois | ||
| Frank McRae | als Quincy Jones | ||
| Stephen Mond | als Gus Douglas | ||
| Slim Pickens | als Hollis Wood | ||
| Wendie Jo Sperber | als Maxine | ||
| Lionel Stander | als Angelo Scioli | ||
| Dub Taylor | als Mr. Malcolmb | ||
| Regie: | Steven Spielberg | ||
| Drehbuch: | Robert Zemeckis | ||
| Bob Gale | |||
| Produzent: | Buzz Feitshans | ||
| Kamera: | William A. Fraker | ||
| Schnitt: | Michael Kahn | ||
| Musik: | John Williams | ||
Das hätte ihm gefallen! Ausgerechnet am 1. April erhielt John Belushi posthum einen Stern auf dem berühmten "Walk of Fame".
Er wurde nur 33 Jahre alt. Dennoch gehört John Belushi zu den einflussreichsten und bekanntesten Personen der gesamten Entertainment-Branche. Als Bürgerschreck und Eulenspiegel wurde er mit der Kult-Serie "Saturday Night Live" weltbekannt.
Unvergessen sind seine Kinoauftritte in Hits wie "Ich glaub, mich tritt ein Pferd", "1941 - Wo, bitte, geht's nach Hollywood ?" und natürlich sein unsterbliche Rolle als Jake Blues in "Blues Brothers". Umso überraschender ist es, dass John Belushi bisher noch nicht auf dem berühmten "Walk of Fame" vertreten war.
Eine Scharte, die nun endlich ausgewetzt wurde. Belushis Witwe Judi Belushi-Pisano und sein Bruder James hatten am Mittwochmorgen die Ehre, den Stern feierlich zu enthüllen. Zahlreiche Fans und Kollegen verfolgten die Zeremonie, darunter auch Belushis kongenialer "Blues Brother"- und "Saturday Night Live"-Partner Dan Aykroyd.
Der fiel auch gleich mit einem "SNL"-reifen Kommentar auf: "Es spielt überhaupt keine Rolle, dass sein Stern erst Jahrzehnte nach seinem Tod enthüllt wird. Auch zu seinen Lebzeiten wäre er hier nicht anwesend gewesen. Er wäre nämlich niemals so früh aus den Federn gekommen, um pünktlich da zu sein," so Aykroyd in einer kleinen Laudatio.
John Belushis starb am 5. März 1982 an einer Überdosis Kokain und Heroin. Sein Stern befindet sich vor der Adresse Hollywood Boulevard 6355.
Mit seinem Partner John Belushi wurde er in John Landis' Chaos-Komödie "Blues Brothers" mit schwarzem Outfit vom Anzug über den Hut bis zur...
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