Lakonischer Actionthriller über einen in die Jahre gekommenen Cop, der einen Zeugen in New York 16 Blocks vom Polizeirevier zum Gerichtsgebäude bringen soll. http://images.kino.de/flbilder/max06/mbiz06/mbiz10/z0610521/b150x150.jpg 16 Blocks

Filmdetails

16 Blocks

Lakonischer Actionthriller über einen in die Jahre gekommenen Cop, der einen Zeugen in New York 16 Blocks vom Polizeirevier zum Gerichtsgebäude bringen soll.


16 Blocks
Start: 20.04.2006

Action / Thriller

USA/Deutschland 2006
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 12 Jahre

Bruce Willis
Mos Def
David Morse

Regie: Richard Donner
Verleih: Warner

So werten die bisherigen Besucher:

Gesamt
(0 Bewertungen)

Action
Humor
Romantik
Spannung
Anspruch
Besucheransturm: lau
Besucher-
ansturm

Temperatur

lau

Inhalt

Seiner Trinkgewohnheiten und der frechen Klappe wegen ist der heruntergekommene New Yorker Cop Jack Mosley (Bruce Willis) den Vorgesetzten schon seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge. Nun soll der müde Veteran den farbigen Junggauner Eddie Bunker (Rapper Mos Def) nur mal schnell die 16 Blocks vom Untersuchungsknast zum Gericht bringen, wo dieser dann seine als brisant eingestufte Aussage in einem Fall von Polizeikorruption machen soll. Doch wie durch Zufall finden sich allerhand Hindernisse am Wegesrand ...

In der Tradition des Eastwood-Klassikers "Der Mann, der niemals aufgibt" kommen sich Rassen und Generationen im gemeinsamen Kampf gegen den Rest der Welt näher. Genreveteran Richard Donner ("Legal Weapon") inszenierte.


Kritik

Bruce Willis und Mos Def wandeln in Richard Donners Echtzeit-Thriller auf den Spuren von Nick Nolte und Eddie Murphy.

Großansicht Ebony and Ivory im Big Apple (Foto: Warner)

Ebony and Ivory im Big Apple (Foto: Warner)

Was hat der Mann schon leiden müssen! Barfuss ist er in "Stirb langsam" über Glasscherben gelaufen, musste dann in der Hit-Fortsetzung ein rassistisches Plakat durch Harlem tragen, war der "Last Man Standing" und opferte sich in "Armageddon", um die Menschheit zu retten: Bruce Willis.

Er ist und bleibt Hollywoods treffsicherste und gleichzeitig beliebteste Allzweckwaffe. Schütteres Haar, trauriger Dackelblick und leichter Bauchansatz. Trotzdem: Kein Schurke, den er nicht zu besiegen, keine Falle, der er nicht zu entkommen weiß.

Großansicht Jack Mosley ist seinen Kollegen in die Falle gegangen (Foto: Warner)

Jack Mosley ist seinen Kollegen in die Falle gegangen (Foto: Warner)

Kleine Runde

Da mutet sein aktueller Auftrag doch eigentlich recht läppisch an. Ganze sechzehn Blocks soll er als desillusionierter New Yorker Cop Jack Mosley den geschwätzigen Eddie Bunker (Mos Def) von der Polizeizelle in den Gerichtssaal bringen. Wo der Kleinganove gegen einen Haufen korrupter Polizisten aussagen will - was diese mit allen Mitteln zu vereiteln suchen.

Kennen wir ... siehe "Nur 48 Stunden", siehe "Midnight Run". Stimmt. Aber nur vom Ansatz her. Der Rest ist Variation, verantwortet von Regisseur Richard Donner ("Zwei stahlharte Profis") und dessen Autor Richard Wenk.

Großansicht Bad Cop: David Morse (Foto: Warner)

Bad Cop: David Morse (Foto: Warner)

Zeit für Freundschaft

Obwohl die Handlung von "16 Blocks" in Echtzeit abläuft, nehmen sie sich Zeit, ihre Charaktere zu zeichnen. Bauen zwischen dem Alkoholiker Jack und der Nervensäge Eddie eine Art Freundschaft auf. Während ein zutiefst fieser, aalglatter David Morse als Jacks Ex-Partner sie mit seinen Helfershelfern gnadenlos durch Manhattans Straßenschluchten hetzt.

Da wird dann auch aus allen Rohren geschossen, ein voll besetzter Bus gekapert und über Hochhausdächer geturnt. Das Blut fließt und die Zeit rinnt den ungleichen Buddys durch die Finger ...

16 Blocks

Darsteller:  Bruce Willis   als Jack Mosley
  Mos Def   als Eddie Bunker
  David Morse   als Frank Nugent
  Jenna Stern   als Diane Mosley
  Casey Sander   als Captain Gruber
  Cylk Cozart   als Jimmy Mulvey
  David Zayas   als Robert Torres
 
Regie:  Richard Donner  
Drehbuch:  Richard Wenk  
Produzent:  Avi Lerner  
  Arnold Rifkin  
  Randall Emmett  
  Jim van Wyck  
  John Thompson  
Ausf. Produzent:  George Furla  
  Boaz Davidson  
  Danny Dimbort  
  Trevor Short  
  Hadeel Reda  
Kamera:  Glen MacPherson  
Schnitt:  Steve Mirkovich  
Musik:  Klaus Badelt  
Kostüme:  Vicki Graef  

Die Redaktionsfavoriten 2006

Ob deutsche Highlights wie "Das Parfum", US-Perlen wie "Brokeback Mountain" oder Realsatire á la "Borat": Das Kinojahr 2006 hatte Einiges zu bieten.

DIE REDAKTIONSFAVORITEN: DIE BESTEN KINOFILME 2006
 

Hans Fuchs Chefredakteur

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Boris Sunjic<br />Redaktion KINO.DE

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Birgit Paintner Redaktion KINO.DE

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Matthias Ott Treffpunkt Kino

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2 Casino Royale Children of Men Transamerica Wer früher stirbt, ist länger tot
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4 Das Leben der Anderen Schläfer The Wind that Shakes the Barley Requiem
5 Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders Black Dahlia Snow Cake World Trade Center
6 Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 Malen oder lieben Children of Men Casino Royale
7 Volver - Zurückkehren Mit Herz und Hand Good Night, and Good Luck Children of Men
8 Ice Age 2 - Jetzt taut's Lemming Brokeback Mountain Capote
9 Deutschland. Ein Sommermärchen Wahre Lügen Mord und Margaritas Das Leben der Anderen
10 Borat Das Leben der Anderen Sommer '04 Napoleon Dynamite
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Michaela Jacob Treffpunkt Kino

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Marion Brandstetter DVDPremiere

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Bettina Kittl<br />Redaktion KINO.DE

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Redaktion KINO.DE

Natalie Stowasser Redaktion KINO.DE

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1 Das Leben der Anderen Little Miss Sunshine Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2 Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
2 Der freie Wille München Brokeback Mountain Populärmusik aus Vittula
3 Brokeback Mountain Capote Breakfast on Pluto Requiem
4 Adams Äpfel Jarhead - Willkommen im Dreck Walk the Line Walk the Line
5 Lemming Syriana Cars Brokeback Mountain
6 Volver - Zurückkehren Brokeback Mountain Jarhead - Willkommen im Dreck Little Miss Sunshine
7 Sommer vorm Balkon Walk the Line München Der letzte Kuss
8 Thank You for Smoking Flutsch und weg Superman Returns Thank You for Smoking
9 Der ewige Gärtner Inside Man Inside Man Snow Cake
10 16 Blocks Lady Henderson präsentiert Ice Age 2 - Jetzt taut's Gernstls Reisen - Auf der Suche nach dem Glück

Irgendwie bezeichnend, dass MI-6-Agent Ethan Hunt, James Bond, Superman und die Freundin von Ricardo Tubbs eines gemein hatten in diesem Kinojahr: Sie kehrten von den Toten zurück. Waren schon über dem Jordan und mussten wieder ins Leben zurückgeholt werden.

Großansicht Johnny Depp ganz in seinem Element als Captain Jack Sparrow (Foto: Buena Vista)

Johnny Depp ganz in seinem Element als Captain Jack Sparrow (Foto: Buena Vista)

Hollywoods große Blockbuster mussten auch erzählerisch zum Äußersten greifen anno 2006, um die hohen Erwartungen der Fans zu erfüllen und wirklich noch etwas Spannung aus ihren sattsam bekannten Szenarien zu kitzeln.

"Mission: Impossible III", "Casino Royale" und "Superman Returns" standen nicht allein in der Wahl extremer Mittel. Johnny Depp wurde am Schluss von "Fluch der Karibik 2" vom Wal verschluckt (da er jedoch auch im dritten Teil die Hauptfigur darstellt, darf davon ausgegangen werden, dass er überlebt), "X-Men 3" verabschiedete mit Patrick Stewart und Famke Janssen gleich zwei lang gediente Superhelden und "Poseidon" ging auch nicht zimperlich mit dem Leben seiner Protagonisten um.

Star

Bruce Willis

Neben Marlon Brando in "Endstation Sehnsucht" trägt Bruce Willis das bekannteste verschwitzte und zerrissene Unterhemd der Filmgeschichte. In...

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