George Babluani
Aurélien Recoing
Pascal Bongard
Regie: Géla Babluani
Verleih: Weltecho (24 Bilder)
Der junge Einwanderer Sebastien (George Babluani, Bruder des Regisseurs) hält sich und seine Familie in Frankreich als Dachdecker über Wasser. Als er an der verfallenen Villa des drogensüchtigen Godon (Philippe Passon) arbeitet und dieser stirbt, stiehlt Sebastian einen ominösen Brief, der den Lohn verheißt, um den er soeben geprellt wurde. Er nimmt Godons Identität an und reist quer durchs Land, bis er sich in einem geheimen Spiel auf Leben und Tod wiederfindet.
Auf unzähligen Festivals ausgezeichneter Film Noir, der in düsteren Schwarzweiß-Bildern von einem menschenverachtenden Russisch-Roulette-Club erzählt und damit Adrenalin pur freisetzt. Das verwegene Debüt des Georgiers Gela Babluani bereitet seinen Coup auf leisen Sohlen vor.
Vielfach ausgezeichneter, eigenwilliger Noir-Thriller um ein Russisch-Roulette-Spiel.
Sébastien (George Babluani), ernährt seine Familie in Frankreich mit Gelegenheitsjobs als Dachdecker, derzeit bei einer verfallenen Villa an der Küste. Durch den Tod des drogensüchtigen Auftraggebers Jean-François (Philippe Passon) um seinen Lohn geprellt, lässt er einen ominösen Brief mitgehen, der dessen Geldprobleme bereinigen sollte. Darin sind ein Bahnticket und ein Hotelquartier enthalten.
Sebastian bricht mit falscher Identität auf, dauernd observiert von geheimnisvollen Gestalten, bis er nach langer Odyssee in einem abgelegenen Waldhaus in dem diabolischen Spiel auf Leben und Tod landet.
Vielfach ausgezeichneter, in düsterem Schwarzweiß gehaltener Noir-Thriller um ein zynisches Russisch-Roulette-Spiel, das mit äußerster Distanz beobachtet wird. Der beeindruckende Debütfilm von Gela Babluani beginnt geheimnisvoll und setzt dann immer stärker die Suspense-Schraube an.
| Darsteller: | George Babluani | als Sébastien | |
|---|---|---|---|
| Aurélien Recoing | als Jacky | ||
| Pascal Bongard | als Zeremoniemeister | ||
| Fred Ulysse | als Alain | ||
| Nicolas Pignon | als Romain | ||
| Vania Vilers | als Mr. Schlondorff | ||
| Olga Legrand | als Mme Godon | ||
| Christophe Van de Velde | als Ludo | ||
| Augustin Legrand | als José | ||
| Regie: | Géla Babluani | ||
| Drehbuch: | Géla Babluani | ||
| Produzent: | Géla Babluani | ||
| Jean-Baptiste Legrand | |||
| Fanny Saadi | |||
| Kamera: | Tariel Meliava | ||
| Schnitt: | Didier Lozahic | ||
| Produktionsdesign: | Laurent Usse | ||
| Ton: | Ludovic Elias | ||
| Casting: | Stéphane Batut | ||
Noch nie waren sich unsere Filmredakteure so einig!
Normalerweise diskutieren wir uns in der Redaktion von KINO.DE leidenschaftlich die Köpfe heiß, wenn's um Filmgeschmack geht. Doch dieses Jahr waren wir uns nicht nur untereinander einig. Wir mussten beim Vergleichen der Stimmen für die Top Ten unseres Teams auch noch entsetzt feststellen, dass wir derselben Meinung sind, wie die Oscar-Jury - über die wir uns in der Vergangenheit schon oft gewundert bis schwarz geärgert hatten.
Doch "No Country for Old Men", die genial absurde Killer-Groteske der Coens gewann 6 Oscars - und 6 Top Ten-Erwähnungen unserer acht stimmberechtigten Redaktionskritiker (Michaela, Natalie, was ist eigentlich mit Euch los?). Zwar hatte nur einer den Film zu seinem absoluten Liebling erkoren (Bravo, Alex!), doch jeder, der "No Country" in der Liste hatte, platzierte ihn in den Top 3. Besonders beliebt war auch das Indie-Juwel "Juno" um einen schwangeren Teenager - und natürlich das Eventmovie des Jahres: "The Dark Knight". Hier die komplette Liste unserer Lieblingsfilme 2008:
Wir wünschen wundervolle Feiertage!
Das Team von KINO.DE
Film der Woche: Als selbstherrlicher General Aladeen stellt Sacha Baron "Borat" Cohen lustvoll New York auf den Kopf - und reitet urkomische Attacken gegen alle Tabus
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