Thriller http://images.kino.de/flbilder/max11/auto11/auto14/11140280/b150x150.jpg 13 - Thirteen

Filmdetails

13 - Thirteen


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Inhalt

Der junge Elektriker Vince steckt mit seiner vom galoppierenden Pech verfolgten Familie knietief in der finanziellen Klemme, als er das Gespräch eines Kunden belauscht bezüglich eines in Bälde stattfindenden Millionenspiels. Als der Kunde dann überraschend das Zeitliche segnet, tritt Vince an dessen Stelle an, nur um feststellen zu müssen, dass es sich bei dem Wettbewerb um Russisches Roulette im Turnierformat handelt. Doch für einen Rückzieher ist es nun zu spät, Vince muss das Beste aus der Situation machen. Er muss gewinnen.


Kritik

13 - Thirteen

Reiche Exzentriker wetten auf arme Schweine, die sich mit der vagen Aussicht auf viel Geld gegenseitig in den Kopf schießen, in einem ambitionierten Thriller, der das heute bereits populäre Internetunwesen der Pennerpreiskämpfe bis zur letzter Konsequenz fort spinnt. Regisseur Babluani gestaltete selbst das Hollywood-Remake seines georgisch-französischen Festival-Hits "13 - Tzameti", und obwohl der Zuschauer auch ohne dessen Kenntnis ahnt, was da kommt, bleibt die Angelegenheit spannend bis zum Schluss. Mit Jason Statham in einer Nebenrolle.

13 - Thirteen

Darsteller:  Sam Riley   als Vince
  Jason Statham   als Jasper
  Mickey Rourke   als Jefferson
  Alexander Skarsgård   als Jack
  50 Cent   als Jimmy
  Ray Winstone   als Ronald Lynn
  David Zayas   als Detective Larry Mullane
  Wayne Duvall   als Mr. Taylor
 
Regie:  Géla Babluani  
Drehbuch:  Géla Babluani  
  Greg Pruss  
Produzent:  Aaron Kaufman  
  Valerio Morabito  
Ausf. Produzent:  Jeanette Buerling  
  Ron Hartenbaum  
Kamera:  Michael McDonough  
Produktionsdesign:  Jane Musky  
Casting:  Avy Kaufman  

Mickey Rourke gesteht: Aus Geldgier zwei Schrottfilme gemacht

Er galt einst als größtes Talent der Traumfabrik, doch dann landete er in der Gosse…

Großansicht Hat kein Problem mit seiner Fehlschlagquote: Mickey Rourke (Foto: Kurt Krieger)

Hat kein Problem mit seiner Fehlschlagquote: Mickey Rourke (Foto: Kurt Krieger)

Mickey Rourke macht nicht mit beim für Hollywood-Stars üblichen Süßholzraspeln über die eigenen Filme und die beteiligten Kollegen. Zu seinen beiden neuenn Filme hat der Querkopf ein schonungsloses Interview gegeben, mit knappen, rotzigen und verdammt ehrlichen Antworten:

» Sie haben doch einen Film mit 50 Cent gemacht?
Mickey Rourke: Ja, einen verdammt schlechten.

» Ist er schon im Kino?
Nein, der ist so schlecht, der kommt nur auf DVD.

» Warum haben Sie ihn dann gemacht?
Für Kohle.

» Aber Sie finden ihn schlecht?
Grauenhaft.

» Wie steht's mit ihrem Film mit Megan Fox und Bill Murray?
Schrecklich, noch ein furchtbarer Film. Im Laufe einer Karriere mit so vielen Filmen sind halt ein Dutzend schlechte dabei.

» Aber Megan Fox haben sie doch "eine der besten Schauspielerinnen aller Zeiten" genannt…
(grinsend) …mit der ich gearbeitet habe…

» Der Film wird nur in sehr wenigen Kinos zu sehen sein.
Weil er nicht besonders gut ist.

Die Rede ist dabei von "13 - Thirteen" und "Passion Play". Ersteres ist ein Thriller mit Rourke, 50 Cent und Jason Statham, der von professionellem Russisch Roulette handelt - ein Hollywood-Remake eines ungarischen Festival-Erfolgs. In "Passion Play" spielt Megan Fox einen gefallenen Engel, den Mickey Rourke als Jazz-Trompeter aus den Fängen von Bill Murray als fiesem Gangster retten will. Für beide Werke hagelte es auch von Filmkritikern vernichtende Urteile.

Mann, das hab' ich nicht mehr nötig!

Dass Mickey Rourke seine Werke trotzdem nicht, wie sonst in Hollywood üblich, über den grünen Klee lobt, liegt wohl an seiner äußerst wechselhaften Karriere. Nach seinen Megaerfolgen "9 1/2 Wochen" und "Angel Heart" in den Achtzigern stürzte der als divenhaft verschriene Schauspieler völlig ab, landete drogenabhängig in der Gosse.

Sein von langer Abhängigkeit und exzessivem Lebensstil gezeichnetes Gesicht brachte Mickey Rourke spät ein unverhofftes Comeback in Robert Rodriguez' "Sin City", der Part als abgewrackter Catcher in Darren Aronofskys "The Wrestler" bescherte ihm gar einen Golden Globe. Seitdem ist Rourke auch wieder in echten Blockbustern wie "Iron Man 2", "The Expendables" oder demnächst "Krieg der Götter" gern gesehen.

Doch höfliche Lügen über das Treiben in der Traumfabrik hat Mickey Rourke einfach nicht mehr nötig - nicht einmal (oder besonders dann), wenn er selbst daran beteiligt ist…

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