Originaltitel: Sleuth
USA 2007
Regie: Kenneth Branagh
Verleih: Concorde
Als der arbeitslose Schauspieler Milo Tindle (Jude Law) die Einladung des steinreichen Krimiautors Andrew Wyke (Michael Caine) annimmt, hätte er es besser wissen müssen. Der selbstgerechte Wyke hat sich alle materiellen Träume erfüllt - nur seine Frau geht mit Tindle fremd und hat ihn verlassen. Nun heuchelt er Interesse für den jüngeren Rivalen und schlägt ihm einen illegalen Deal vor: Tindle soll Wykes Juwelen rauben, um seiner Freundin ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen.
Der perfide Plan eines gehörnten Krimischriftstellers soll das Leben eines Rivalen beenden - das reimt sich auf Mankiewiczs Klassiker "Mord mit kleinen Fehlern", dessen elegant-bissiges Remake ein pikantes Kräftemessen mit Besetzungs-Clou und Harold-Pinter-Script bietet.
Remake von Joseph L. Mankiewiczs Klassiker "Mord mit kleinen Fehlern", in dem ein gehörnter Krimischriftsteller seinen jungen Rivalen mit einem raffinierten Plan um die Ecke bringen will.
Andrew Wyke (Michael Caine) ist durch das Verfassen von Krimis zu Reichtum gekommen. Der selbstgerechte Mann hat alles, was man sich erträumen kann. Aber er weiß auch, dass seine Frau ihn wegen des arbeitslosen Schauspielers Milo Tindle (Jude Law) verlassen hat.
Wyke lädt den jüngeren Rivalen zu sich in sein entlegenes Anwesen ein und heuchelt Verständnis für die Situation, weist aber auch darauf hin, dass seine Frau Luxus gewöhnt ist und weiterhin einfordern wird. Um ihr ein schönes Leben bieten zu können, soll Milo die Juwelen Wykes stehlen und zu Geld machen. Milo geht auf das Angebot ein, ahnt allerdings nicht, dass Wyke Perfides im Schilde führt.
Remake von Joseph L. Mankiewiczs Klassiker "Mord mit kleinen Fehlern" aus dem Jahr 1972, das auf dem Theaterstück von Anthony Shaffer basiert. Nach einem Drehbuch des gefeierten Autors Harold Pinter haucht Kenneth Branagh dem zeitlosen Zweikampf zwischen zwei von Grund auf verschiedenen Männern neues Leben ein.
Ein besonderer Clou ist natürlich die Besetzung: Michael Caine spielte im Original die Rolle des Milo Tindle und schlüpft hier in den Part von Laurence Olivier, während Jude Law, der bereits im Remake von "Alfie" eine von Caine berühmt gemachte Figur verkörperte, als Milo zu sehen ist. Ein pikanter, raffinierter Krimigenuss.
| Darsteller: | Sir Michael Caine | als Andrew Wyke | |
|---|---|---|---|
| Jude Law | als Milo Tindle | ||
| Regie: | Kenneth Branagh | ||
| Drehbuch: | Harold Pinter | ||
| Produzent: | Jude Law | ||
| Simon Halfon | |||
| Tom Sternberg | |||
| Marion Pilowsky | |||
| Kenneth Branagh | |||
| Simon Moseley | |||
| Koproduzent: | Ben Jackson | ||
| Ausf. Produzent: | Martin Shafer | ||
| Buchvorlage: | Anthony Shaffer | ||
| Kamera: | Haris Zambarloukos | ||
| Schnitt: | Neil Farrell | ||
| Musik: | Patrick Doyle | ||
| Produktionsdesign: | Tim Harvey | ||
| Kostüme: | Alexandra Byrne | ||
Der Deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer sorgt neuerdings auch in Hollywood für Aufregung. Allerdings weniger durch seine mimischen Qualitäten, vielmehr durch Indiskretion.
Wollen alle rein ins Marvel-Universum: Robert de Niro, Matthias Schweighöfer und Jude Law (Foto: Kurt Krieger)
Im Interview mit dem GQ Magazin hat der 28jährige kundgetan, seinen Hut für eine Rolle bei "Thor" in den Ring zu werfen. Jetzt hoffe er auf einen Auftritt Seite an Seite mit Jude Law und Robert De Niro; diese beiden seien mittlerweile auch fest mit an Bord - zumindest habe man ihm das dort beim Casting erzählt. So was ist natürlich für Filmfabrik wie Filmfans rasend interessant. Wenn auch weniger seine eigenen Rollen-Ambitionen, als die der beiden Superstars.
Plausibel ist es auch: Kenneth Branagh geplante Comic-Verfilmung ist bislang nämlich noch arm an großen Namen. Chris Hemsworth zeigt als Donnergott himself, wo der Hammer fliegt und Tom Hiddleston will ihm als Lieblingsfeind Loki das unsterbliche Leben verkürzen. Doch vom Bekanntheitsgrad füllen die beiden nun nicht gerade die großen Kinosäle. Selbst Thors Lieblingssterbliche Natalie Portman bringt für so ein Großprojekt alleine nicht die nötige Zugkraft mit - da müssen also noch andere Kaliber her. Hinzu kommt, dass Branagh sowohl mit De Niro ("Frankenstein") wie auch Jude Law ("1 Mord für 2") bereits erfolgreich gedreht hat, und hier alte Verbindungen bestehen.
Nun soll all das nicht heißen, dass nicht auch Matthias Schweighöfer das Marvel-Universum nachhaltig bereichern könnte. Doch die Wahrscheinlichkeit, im heimlichtuerischen Hollywood für große Produktionen gecastet zu werden, wächst mit der Fähigkeit, beizeiten den Mund zu schließen. Auch, wenn man vor Stolz platzt, endlich in einem Atemzug mit den Big Names der Traumfabrik genannt zu werden.
Was ihm mit den Verkörperungen des intellektuellen britischen Geheimagenten Harry Palmer in drei Kinofilmen ("Ipcress - streng geheim...
"Mein Vater baut Schiffe, und ich segle damit." Der Satz aus "Der talentierte Mr. Ripley" trifft auf eine Reihe von Personen zu, die der britische...
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