Originaltitel: 1:1 (En til en)
Dänemark/Großbritannien 2005
Mohammed-Ali Bakier
Joy K. Petersen
Anette Støvelbæk
Regie: Annette K. Olesen
Verleih: Arsenal
In einem Vorort von Kopenhagen wird der weiße Teenager Per (Jonas Busekist) bewusstlos aufgefunden - er wurde brutal verprügelt. Man liefert ihn ins Krankenhaus ein, wo er ins Koma fällt. Die Polizei hat noch keine feste Spur, dafür aber zahlreiche Vermutungen, von der auch seine Mutter und Schwester Mie (Joy K. Petersen) erfahren, die am Krankenbett für sein Überleben beten. Mies palästinensischer Freund Shadi (Mohammed-Ali Bakier) glaubt nämlich, dass sein älterer Bruder dahinter stecken könnte. Derweil kochen Wut und Vorurteile hoch.
Mehrfach ausgezeichnetes sozialkritisches Drama von der Dänin Annette K. Olesen. Eindringlich gelingt ihr ein warnendes Statement zu aktuellen Brennpunkten: Vorurteile gegenüber Einwanderern, ihre schwierige Integration und aufflammende ethnische Spannungen.
Drama, in der die Liebe zwischen einem Palästinenser und einer Dänin in einer tristen Kopenhagener Vorstadtsiedlung an Vorurteilen und Verdächtigungen scheitert.
Während der junge Per (Jonas Busekist) nach einem brutalen Überfall mit schweren Verletzungen in der Klinik im Koma liegt und mit dem Tod kämpft, sucht seine Schwester Mie (Joy K. Petersen) Trost bei ihrem palästinensischen Freund Shadi (Mohammed-Ali Bakier).
Der reagiert jedoch abweisend, denn er glaubt zu wissen, dass sein älterer Bruder irgendwie in das Verbrechen verstrickt ist. Die Liebe der beiden wird letzten Endes durch Vorurteile und Verdächtigungen auf eine harte Probe gestellt. Denn wenn Clantreue gegen Liebesschwüre steht, zieht immer einer den Kürzeren.
Mutig, tabulos und sensibel, wenn auch mit vorhersehbarem Handlungsverlauf, packt das Drama von Annette K. Olesen ("Kleine Missgeschicke") ein heißes Eisen an, das Dilemma der gescheiterten Integration, und plädiert ohne Schuldzuweisungen für einen interkulturellen Dialog. Großen Anteil am Gelingen des Films haben auch die jungen Laiendarsteller.
| Darsteller: | Mohammed-Ali Bakier | als Shadi | |
|---|---|---|---|
| Joy K. Petersen | als Mie | ||
| Anette Støvelbæk | als Søs | ||
| Helle Hertz | als Großmutter Bonnie | ||
| Subhi Hassan | als Tareq | ||
| Jonas Busekist | als Per | ||
| Brian Lentz | als Ole | ||
| Paw Henriksen | als Polizist | ||
| Rose Copty | als Umm Tareq | ||
| Nassim Al-Dogom | als Abu Tareq | ||
| Thomas Kirschner | als Benji | ||
| Khadije Nasser | als Nura | ||
| Ahmed El-Daoud | als Wisam | ||
| Mohammed Samhi | als Mo | ||
| Vasko Magdalinas | als Shadis Freund | ||
| Khalid al-Subeihi | als Onkel | ||
| Mahmoud Issa | als Onkel | ||
| Trine Appel | als Merete | ||
| Regie: | Annette K. Olesen | ||
| Drehbuch: | Kim Fupz Aakeson | ||
| Produzent: | Ib Tardini | ||
| Koproduzent: | Gillian Berrie | ||
| Ausf. Produzent: | Peter Aalbæk Jensen | ||
| Peter Garde | |||
| Kamera: | Kim Høgh | ||
| Schnitt: | Molly Malene Steensgaard | ||
| Musik: | Kåre Bjerkø | ||
| Produktionsdesign: | Lene Ejlersen | ||
| Kostüme: | Helle C. Nielsen | ||
| Maske: | Kamilla Bjerglind | ||
| Ton: | Mick Raaschou | ||
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