Zweiohrküken (2009)

Zweiohrküken Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 5
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 2.5

Filmhandlung und Hintergrund

Zweiohrküken: Fortsetzung des Millionenerfolgs "Keinohrhasen" von und mit Til Schweiger.

Nach zwei Jahren sind Ludo und Anna immer noch ein Paar. Allerdings nicht unbedingt ein glückliches, denn der Alltag hat schon längst Einzug gehalten. Dieser wird jäh gestört, als Marie, die hübsche Exfreundin von Ludo, auftaucht und sich daran macht, Ludo erneut den Kopf zu verdrehen. Als Anna davon erfährt, fängt sie an in Ludos Privatsphäre zu schnüffeln, was sich dieser verbietet. Vehement spricht sich Ludo für gegenseitiges Vertrauen als Basis der Beziehung aus. Bis Ralf, Annas Ex, plötzlich auftaucht.

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Kritiken und Bewertungen

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    Auch nach zwei Jahren sind Ludo und Anna ein Paar, doch so langsam schleichen sich immer mehr Streitereien in den gemeinsamen Alltag. Als auch noch Ludos Ex-Freundin auftaucht und erneut versucht, ihm den Kopf zu verdrehen, lässt Anna sich dazu verleiten, in der Privatsphäre ihres Freundes zu schnüffeln. Daraufhin spricht sich Ludo für gegenseitiges Vertrauen aus, um ihre Beziehung zu retten - bis plötzlich Annas charmanter Ex-Freund Ralf auftaucht... Zwei Jahre nach dem Kino-Kassenschlager KEINOHRHASEN halten Til Schweiger und Nora Tschirner erneut an ihrem Erfolgsrezept fest: Slapstick-Einlagen, frecher Wortwitz, süße Kids und viele bekannte deutsche Darsteller. Die FBW-Jury lobt die unterhaltsame Komödie um den gut beobachteten Beziehungswahnsinn und vergibt einstimmig das Prädikat wertvoll.

    Jurybegründung:

    Die Fortsetzung der Erfolgskomödie KEINOHRHASEN kann an das handwerkliche Niveau des erfolgreichen Vorgängers durchaus anschließen. Gut fotografiert liefert der Film kinogerechte Bilder und attraktive Außenaufnahmen und einen eigenen Look. Ein Film für die große Leinwand. Die Beziehungsgeschichte ist nicht neu: Junges Pärchen gerät über die Eigenarten des jeweils anderen Partners im Haushalt und Alltag in Missfallen, Ungnade bis hin zu Eifersucht und Rage. Zwischen dem Beginn der Beziehungsauseinandersetzungen bis hin zum Happyend durchleben die beiden alle Höhen und Tiefen des quasi familiären Zusammenlebens und des gemeinsamen Arbeitens im Kindergarten in hellen Farben und der entsprechenden Auseinandersetzungen und Tiefen abendlicher Discobesuche in düsteren Farben.

    Humorvoll inszeniert der Film fein beobachtete Charaktereigenschaften von Mann und Frau, Beziehungsprobleme, die dem Zuschauer aus seinem eigenen Alltag vertraut sind, wie die von der weiblichen Unentschlossenheit beim Aussuchen der richtigen Schuhe zum Kleid, gefolgt vom unwirschen Stöhnen der resignierenden männlichen Hauptperson. Schön erzählt auch die Episode von einer nymphomanischen Orientalin, die angesichts des Kumpels des Hauptdarstellers (Matthias Schweighöfer) zur Enthaltsamkeit konvertiert. Dies ist witzig erzählt und erinnert daran, dass auch andere Pärchen jeweils ihr Päckchen zu tragen haben. Ein paralleler Handlungsstrang der geknüpft wird, der aber leider im Weiteren nicht mehr verfolgt wird.

    Zu den Sternstunden der Kinematographie zählen so manche etwas derb-humorige Drehbucheinfälle zwar nicht. Die Dialoge der gewiss nicht textarmen Geschichte sind im Übrigen jedoch ordentlich und nachvollziehbar geschrieben. Für Freunde des Genres und des Vorgängerfilms erfüllt der Film sicher alle Erwartungen und ist in jedem Fall unterhaltsam und von der handwerklich, technischen Seite tadellos.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • Erwartungsgemäßes Fortsetzungsgeplätscher, das die Erfolgsformel von Teil 1 verbreitert, ausdünnt und mit Kaka-Klamauk zustellt. Ein Monsterhit, aber klar doch!
  • Bei der Fortsetzung seines romantischen Komödienhits “Keinohrhasen” geht Til Schweiger auf Nummer sicher und variiert sein Erfolgsrezept nur da, wo es nötig ist.

    Weihnachtszeit, Til-Schweiger-Zeit. Nach “Keinohrhasen” 2007 und der Mittelalter-Posse “1 1/2 Ritter” 2008 füllt Deutschlands einziger echter Kino-Star einmal mehr um die Jahreswende die nationalen Kinokassen. Dabei ist sein Rezept so einfach wie erfolgreich: Ähnlich wie aktuell bei Simon Verhoevens “Männerherzen” – im Prinzip ja auch ein halber “Schweiger” – wird in “Zweiohrküken” auf komödiantische Weise zu erklären versucht, warum das maskuline Geschlecht sich ständig mit dem femininen in den Haaren liegen muss.

    In der Fortsetzung der Romantik-Komödie, die knapp 6,3 Millionen Zuschauer begeisterte, ist nun, zwei Jahre später, von der großen Liebe zwischen Ludo (Schweiger) und Anna (Nora Tschirner) nicht mehr viel zu spüren. Es regiert der Alltag, dominiert von klassischen Beziehungsproblemen wie “wer trägt wann den Müll raus?” oder der Entsorgung von Plastikpfandflaschen, die der Herr des Hauses auf wenig elegante Weise löst, indem er sie heimlich im Wandschrank stapelt. Diese Dinge und der gemeinsame Job im Kindergarten wären ja noch in den Griff zu bekommen, würde da nicht eines Tages Marie – erotischer Österreich-Import Edita Malovcic (“Der Knochenmann”) -, Ludos mit zwei herausragenden Eigenschaften ausgestattete Ex-Flamme, aufkreuzen und alte Ansprüche geltend machen. Als Anna ihrem Freund unterstellt, rückfällig zu werden, reagiert dieser empört und verbittet sich derartige Eifersüchteleien, nur um wenig später ins gleiche Horn zu stoßen, als sich Annas alter Schulfreund, der blendend aussehende und weltgewandte Gutmensch Ralf (Ken Duken), bei ihnen einnistet und Ludos Holde derart dreist anbaggert, dass der Ex-Klatschreporter sogar handgreiflich wird. Aber nach und nach renkt sich selbstverständlich alles wieder ein und am Ende haben sich alle wieder lieb.

    Bei seiner neuerlichen Romantik-Komödie setzt Regisseur, Autor, Produzent und Hauptdarsteller Til Schweiger eindeutig auf Kontinuität – auf die gleichen Darsteller (auch bei den Gastauftritten: Catterfeld, Klitschko und Co.), das bekannt putzige Kindergarten-Ambiente um Töchterchen Emma Tiger und jede Menge verbaler Beziehungsgrabenkämpfe. Außerdem darf Matthias Schweighöfer als sexbesessener Single wieder kräftig vom Leder ziehen und sich eine Abfuhr nach der anderen holen. Für die heiteren Momente sorgen dieses Mal auch die zwei “Männer”-Veteranen: Uwe Ochsenknecht als Chef einer Flirtschule, der seinen Teilnehmern die allerneusten Anmachsprüche verrät, und Heiner Lauterbach, der sich auf einem Maskenball voll laufen lässt und am nächsten Morgen neben Ludo aufwacht, was vor allem letzteren ziemlich aus der Fassung bringt.

    Wie die meisten tut sich auch diese mit 124 Minuten ein wenig zu lang geratene Fortsetzung schwer, das Original zu toppen. So hat man etwa Gags wie Nora Tschirners Schuhproblem in Loriots Sketch-Klassiker “Wie findest Du mein Kleid?” schon besser gesehen und Witze wie “Von neuen Schuhen bekomme ich immer Blasen” – “Bei mir ist es umgekehrt” mögen ihr Haltbarkeitsdatum überschritten haben, doch wird man versöhnt mit einem eingängigen Pop-Soundtrack, der wieder viele potenzielle Nummer-Eins-Hits enthält, einem ausführlichen Exkurs über die Vorzüge und Nachteile der Intimrasur (dieses Mal bleibt es wohl auch bei der FSK 12) und einem schönen Happy End, das nach einem weiteren Sequel riecht, schließlich planen die beiden jetzt lauter kleine Ludos und Annas. Und weil Schweiger es wie kaum ein zweiter versteht, die Gesetzmäßigkeiten der Traumfabrik auf hiesige Befindlichkeiten zu übertragen, bringt auch “Zweiohrküken” die weihnachtlichen Kinokassen süßer denn je zum Klinge(l)n. lasso.

Darsteller und Crew

News und Stories

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