Zaïna, Königin der Pferde (2005)

Originaltitel: Zaïna, cavalière de l'Atlas
Zaïna, Königin der Pferde Poster
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Kritikerrezensionen

  • Der Film von Regisseur und Drehbuchautor Bourlem Guerdjou entführt die Zuschauer direkt in eine archaische Märchenwelt wie aus 1001 Nacht. Stolze arabische Männer tauschen lange, vielsagende Blicke, liefern sich Säbelduelle auf Leben und Tod, wirbeln im wilden Ritt auf Vollblutpferden in der steinigen Wüste des Atlas Staub auf. Und das Mädchen Zaina ist über lange Strecken zu stummem, wenn auch glutvollem Zorn verdammt.

    Der in Frankreich geborene Regisseur wollte die Initiationsreise durch den Atlas als orientalisches Märchenabenteuer inszenieren, das auch Elemente eines Westerns verwendet. Die steinige Landschaft soll die Figuren auf der Suche nach ihren Wurzeln metaphorisch spiegeln. Guerdjou drehte die grandiosen Bergaufnahmen im Breitwandformat. Wehmütiger arabischer Gesang begleitet die Gruppe, die im Geröll immer wieder zu Fuß gehen und die Pferde hinter sich führen muss.

    Der stolze Mustapha und seine nicht minder stolze Tochter haben auf der Reise eine sehr konfliktreiche Annäherung zu bewältigen. Dabei entdeckt Mustapha, dass er seine Tochter beschützen und, anders als damals mit der Mutter, dem Druck seines Stammes nicht nachgeben will. Der Pferdeliebhaber Mustapha hat ein besonders schönes Vollblut dabei, dass nur auf ihn hört. Auch Zaina liebt das Pferd, und ihr Vater lehrt sie, darauf zu reiten.

    Mädchen, die Pferde lieben, werden ihre helle Freude daran haben, in diesem Film erwachsene Männer zu sehen, die ihre Pferde küssen, und wie sich die allgemeine Verehrung für diese Tiere in virtuosen Reitszenen fortsetzt. Es ist auch interessant, weil ungewohnt, Zaina und den Männern bei ihrem oft stummen, bedeutungsschweren Blicke-Dialog zuzuschauen. Da hat man den Eindruck, mittendrin in der arabischen Nomadenwelt Nordafrikas zu sein.

    Doch dem Regisseur geht es ja nicht um Realität oder Gegenwart. Zaina wird zur Heldin hochstilisiert. Mal gibt sie feuerschwenkend eine Einlage als Rächerin aus der Sage. Dann muss sie gar das vollenden, was ihrer Mutter verwehrt blieb: Das Rennen von Marrakesch unter dem Jubel des Publikums zu bestreiten. Während die Männer empört sind, als Zaina ihre Kopfbedeckung verliert und ihr langes Haar sie als Mädchen ausweist, fangen die Frauen allmählich an zu klatschen und sie anzufeuern. Nun ja, möglicherweise werden solche Szenarien irgendwann realistisch.

    Fazit: Die Abenteuer eines Mädchens in der wilden Männerwelt des Atlasgebirges: Glutäugige Sage für junge Pferdeliebhaber.

Darsteller und Crew

News und Stories

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