Young Adult (2011)

Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Young Adult: Bestechend gespielte und inszenierte Tragikomödie über eine ehemalige Highschool-Queen und ihre peinlich-verzweifelten Versuche, in ihrer Heimatstadt ihre große Jugendliebe zurückzuerobern.

Autorin Mavis trinkt zuviel, sitzt nach ihrer Scheidung einsam und gelangweilt über dem neuesten Buch einer Jugendromanreihe, mit deren Heldin sie ihre eigene Glanzzeit als schöne Highschool-Queen immer wieder durchleben kann. Als sie von der Vaterschaft ihrer ersten großen Liebe erfährt, kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück, um Buddy zurückzuerobern. Obwohl er glücklich verheiratet, sie depressiv und in der Vergangenheit gefangen ist, und ihr Ex-Mitschüler Matt sie vor den Folgen ihrer Wahrnehmungsverzerrung warnt.

Das ehemals heißeste Mädchen der Schule kehrt in ihr Heimatstädtchen zurück, um ihre große Liebe von einst zurückzugewinnen – obwohl der glücklich verheiratet ist. Großartige Tragikomödie vom Erfolgsteam von “Juno”, in dem Oscar-Gewinnerin Charlize Theron die beste Leistung ihrer Karriere abliefert.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    Hochgradig depressive Tragikomödie im Stile von „Juno“: Ehrlich, bissig und verzweifelt.
  • Mit einer Traumrolle für Charlize Theron als Ex-Highschool-Queen präsentiert das “Juno”-Dreamteam eine Komödie der besonderen Art.

    Die Kompetenz, subtile ernste Töne mit Witz und wunderbarer Geschmackskontrolle unterhaltsam zu verpacken, hat Drehbuchautorin Diablo Cody einen Oscar und Regisseur Jason Reitman (“Up in the Air”) vier Oscar-Nominierungen eingebracht. “Young Adult”, die zweite, mit Spannung erwartete Zusammenarbeit des “Juno”-Duos, bleibt in dieser Qualitätsspur und lässt Charlize Theron in einer ungewöhnlichen Rolle glänzen, die ihrem mit “Monster” verdienten Goldjungen gute Aussichten auf Gesellschaft bietet. “Psychotische Abschlussballschlampe” beschimpft eine Ex-Mitschülerin Therons Figur Mavis Gary bei einem Klassentreffen und gibt damit den Ton für diesen Film vor – ein meisterlicher Balanceakt zwischen Verletzung und Verführung, bitteren Erkenntnissen und komischen Erlebnissen. In ihrer Schulzeit war Mavis die Sonne, die Männer und solche, die es werden wollten, schwärmerisch umkreisten. Die Girls aber verachteten die Schönheit, die selbstverliebt alle zu überstrahlen glaubte. Jahre später hat sich das Leben der Ex-Teenqueen nicht gerade märchenhaft entwickelt, treibt es die frisch geschiedene, überschaubar erfolgreiche Autorin an den Tatort früherer Triumphe zurück. In ihrer Heimatstadt will sie ihre große Liebe zurückerobern, obwohl Buddy (Patrick Wilson) längst verheiratet und seit Kurzem auch Vater ist. Therons Versuche, an ihre glorreiche Vergangenheit anzuknüpfen, sind so peinlich wie sexy und komisch, während ihre Beziehung zu einem früher für sie transparenten Mitschüler, der zu einem Freund reift, als unerwartetes Spitzenblatt ausgespielt wird.

    “Young Adult” zeigt das Leben in all seinen Facetten mit komischer Finesse, sensibler Beobachtungsgabe und seltener Ehrlichkeit. All das macht Therons Eroberungs- und Entdeckungsreise zu einem frühen Glanzpunkt des Kinojahrs.

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