Yoko (2011)

Yoko Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Yoko: Abenteuerlicher Familienfilm über die Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem wuscheligen Fabelwesen aus dem Himalaya.

Nach einer abenteuerlichen Odyssee vom Himalaya nach Deutschland landet ein seltsames Schneewesen ausgerechnet im Baumhaus der kleinen Pia. Wie sich alsbald herausstellt, handelt es sich dabei um einen Yeti namens Yoko, der nur “Jo” sagen kann und es gerne eisig mag. Auf diesen Yoko haben es ein gemeingefährlicher Tierfänger und ein sensations-lüsterner Zoodirektor abgesehen. Mit Hilfe ihrer kleinen Schwester und einem Klassen-kameraden setzt Pia alles daran, dass ihrem neuen kuscheligen Freund kein Leid geschieht.

Ein kleiner Yeti landet im Baumhaus der kleinen Pia und freundet sich mit dem Mädchen an. Verfilmung des Jugendbuches von Knister, der sich nah am Erzählmuster von “.E.T.” bewegt.

Videos und Bilder

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Kritikerrezensionen

  • Das actionreiche Kinderabenteuer mit der lustigen Fantasygestalt eines kleinen Yeti namens Yoko basiert auf den gleichnamigen Büchern von Knister, der auch am Drehbuch mitwirkte. Regisseurin Franziska Buch lässt die elfjährige Pia (Jamie Bick) in einer schwierigen Phase ihres Lebens zur Beschützerin des gutmütigen Schneemenschen werden, der sich mit Hilfe von Eis unsichtbar machen kann, bei sommerlichen Temperaturen jedoch krank wird.

    Stell dir vor, du steigst in dein gemütlich eingerichtetes Baumhaus, und drinnen tanzt ein pelziges Tier zur Musik aus deinem MP3-Player. So geht es Pia, die nach dem ersten Schreck herausfindet, dass der weiße Besucher zutraulich ist und sogar versteht, was sie ihm sagt. Denn er antwortet immer mit „Yo“, was wohl seine Aussprache von Ja ist. Pia tauft den Yeti, der etwas kleiner ist als sie selbst, Yoko. Der liebenswürdige Kerl fühlt sich am wohlsten, wenn er Eiswürfel bekommt und liebt die Tiefkühltruhe im Keller des Hauses, in dem Pia mit ihrer Mutter Jessica Schwarz) und ihrer jüngeren Schwester Marcella (Lilly Reulein) lebt.

    Pia will ihren neuen Freund vor Mutter und Schwester verstecken, was ihr auch eine Weile ganz gut gelingt. Als die Familie beim Essen sitzt, sieht Pia im Hintergrund ein Tiefkühlgeflügel in der Luft schweben und weiß natürlich, wer sich dort gerade nähert. Meistens ist die Animatronic-Figur Yoko jedoch sichtbar, und wickelt mit ihrem putzigen Charme jeden um den kleinen Finger. Der Yeti ist für jeden Spaß zu haben und hat doch auch schamanische Kräfte, denn er besänftigt den gefangenen Himalajabären nur mit Gesten und versteht es sogar, Pia in ihrer Trauer über den vor einem Jahr verstorbenen Vater zu begleiten.

    Ein wenig tibetische Mystik durchweht die Geschichte. Denn sie wird begleitet von kurzen Szenen, die im Himalaja stattfinden, in denen ein Mönch seinem Schüler erklärt, was es mit dem Yeti auf sich hat: „Einen Yeti siehst du erst, wenn du ihn wirklich brauchst.“ Diese Handlungsebene wirkt allerdings wie ein Fremdkörper in dem ohnehin schon vollgepackten Abenteuer, das sich in Pias Lebenswelt in Deutschland abspielt.

    Der Großwildjäger Thor van Sneider (Tobias Moretti) ist anfangs ein in seiner Gemeinheit ziemlich bedrohlich wirkender Bösewicht. Aber dann wandelt sich seine Rolle zum Dummkopf, der mit seinen permanenten Slapstickeinlagen von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Diese überzeichnete Kasperlfigur ist ein Schwachpunkt im Film. Die Kinder – Pia, ihre Schwester und ihr Schulfreund Lukas (Friedrich Heine) - hingegen wachsen mit vereinten Kräften und gewitzten Einfällen an ihrer Aufgabe, Yoko zu retten. Bei der vielen Action fehlt ihren Charakteren allerdings ein wenig Tiefe und lebensnahe Vielseitigkeit.

    Fazit: Ein freundlicher Kinder-Yeti versteckt sich vor seinem Verfolger bei der elfjährigen Pia: Actionreicher Spaß nach den Büchern von Knister.
  • Manche Freunde sind cooler als andere: Familien-Abenteuer um ein hinreißendes wuscheliges Fabelwesen.

    Als Pia (Jamie Blick) nichts ahnend ihr Baumhaus betritt, bleibt ihr fast das Herz stehen: Vor ihr steht ein riesiges weißes, wuscheliges Wesen, das wild auf die Musik von Pias MP3-Player tanzt. So etwas hat sie noch nie gesehen, und es spricht eine Sprache, die sie nicht versteht. Wie sich herausstellt, ist es Yoko, ein Yeti aus dem Himalaya! Damit sind die Überraschungen aber noch nicht vorbei, denn ihm dicht auf den Fersen ist der Großwildjäger Thor Van Sneider (Tobias Moretti). Der hat Yoko aus Tibet nach Deutschland gebracht, um ihn an Zoodirektor Kellermann (Justus von Dohnányi)?zu verkaufen. Aber Yoko ist ihm entwischt und er will ihn wiederhaben, um jeden Preis. Das knuddelige Fabelwesen ist liebenswert, mag gefrorene Fischstäbchen über alles und ist derart neugierig und aufgeschlossen, dass es Pia in so manche brenzlige Situation bringt. Nicht nur damit hat Yoko ihr den Kopf verdreht und ihr Herz im Sturm erobert, und sie will ihn unbedingt vor dem skrupellosen Van Sneider beschützen. Der neue Film von Regisseurin Franziska Buch (“Emil und die Detektive”, “Bibi Blocksberg”) basiert auf den erfolgreichen gleichnamigen Kinderbüchern von Knister, dem Erfolgsautor von “Hexe Lilli”. Das liebevolle Familien-Abenteuer besticht mit viel Fantasie, Kreativität und Liebe zum Detail. Besonders gelungen sind die CGI-Effekte, die Yoko zum Leben erwecken. Neben bekannten Gesichtern der deutschen Filmszene wie Tobias Moretti (“Schwabenkinder”), Jessica Schwarz und Justus von Dohnányi ist Newcomerin Jamie Blick der Star – und natürlich der fabelhafte, wuschelige Yoko!

Darsteller und Crew

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