Y tu mamá también - Lust for Life! (2001)

Originaltitel: Y tu mamá también
Y tu mamá también - Lust for Life! Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Y tu mamá también - Lust for Life!: Warmherziges und witziges Roadmovie quer durch Mexiko um zwei Jungs und eine Frau auf der Suche nach einem Traumstrand.

Tenoch (Diego Luna) und Julio (Gael García Bernal) wollen auf einer Party die hübsche Luisa (Maribel Verdú) durch ihr angebliche traumhaftes Leben am Strand beeindrucken. Der Schuss geht nach hinten los, denn Luisa ist wild entschlossen, die beiden Jungs am Meer zu besuchen. In der Folge müssen die beiden Aufschneider kräftig improvisieren.

Regisseur Alfonso Cuarón, bekannt durch “Große Erwartungen”, begeistert in seinem Komödien-Roadmovie-Mix durch freche Ideen, hervorragende Darsteller und grandiose Aufnahmen.

Tenoch, Sohn eines reichen, konservativen Ministers, und Julio, Sprössling einer links-politisch engagierten Familie, erzählen der hübschen, verheirateten Luisa bei einer langweiligen Party von einem traumhaften Strand. Zu ihrer Überraschung ruft sie an, die beiden müssen improvisieren und sie machen sich auf – von Mexiko City an die Küste.

Tenoch, Spross aus reich-konservativem Haus, und Julio, Abkömmling einer linksalternativen Familie, erfinden einen Traumstrand, um ihre verführerische Angebetete Luisa aus Mexiko City weg zu locken. Als die beiden schon glauben, Luisa hätte das Angebot wieder vergessen, überrumpelt diese die Schwindler jedoch mit ihrer Zusage. So müssen die Freunde eine Fahrtroute improvisieren. Nach diversen Joints, Tequilas, sexuellen Intermezzi und Streitereien erreicht das Trio unverhofft “seinen” einsamen Strand. Doch die Idylle währt nur kurz…

Tenoch und Julio erfinden einen Traumstrand, um ihre Angebetete Luisa aus Mexiko City weg zu locken. Als Luisa den Strand wirklich sehen möchte, haben die beiden ein Problem. Erfrischend klischeefreies Road Movie von Alfonso Cuaron, dessen männliche Hauptdarsteller bei den Filmfestspielen in Venedig 2001 ausgezeichnet wurden.

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Kritikerrezensionen

  • Wunderbar warmherziges, witziges, wahrhaftiges und auch melancholisches bis märchenhaftes Roadmovie quer durch Mexiko, das von Kritikern als “Mexican Pie” gelabelt, in seinem Heimatland den “Pie”-entsprechenden Publikumserfolg feierte und seine zwei jugendlichen Protagonisten auch ausschweifend über Sex reden (und haben) lässt, aber viel mehr ist als eine Teensexklamotte. Alfonso Cuarón, jenseits des Rio Grande vor allem durch die prominent besetzte Charles-Dickens-Adaption “Große Erwartungen” bekannt, drehte nach einem von ihm und Bruder Carlos geschriebenem, bei den Filmfestspielen in Venedig ausgezeichneten Drehbuch die poetische Coming-of-Age-Geschichte um ein leidenschaftliches Liebes-Dreieck mit den zwei Jungmimen Diego Luna und Gael García Bernal, die sich für ihre Leistung in Venedig den Marcello-Mastroianni-Preis teilen durften.

    Emmanuel Lubezski, der bisher alle Filme Cuaróns in sommersatte Farben und ausgesucht-schöne Bildausschnitte tauchte, begleitet die zwei 17-jährigen Jungs aus verschiedenen sozialen Schichten, Tenoch (Luna), Sohn eines reichen, konservativen Ministers, und Julio (Bernal), Sprössling einer links-politisch engagierten Familie, und ihre elf Jahre ältere, verführerische Mitfahrerin Luisa (die Spanierin Maribel Verdu) auf ihrem Trip aus der City an einen Traumstrand, den die Jungs erfanden, um Luisa zu beeindrucken und zum Mitkommen zu überreden. Zur Überraschung der besten Kumpels ruft sie an und sie müssen die Route improvisieren. Doch neben necken, prahlen, Witze reißen, Joints rauchen und Tequila trinken und der (hastigen) Erfüllung ihrer Träume, mit der Frau zu schlafen, kochen angeschürt durch Eifersucht, Wahrheiten auf, die die Freundschaft von Tenoch und Julio zu zerstören drohen. Nach heftigen Streitereien und einer Autopanne, die das ungleiche Trio zum Zwischenstopp in einem Dorf mitten im Nirgendwo zwingt, gelangt es doch noch wie durch ein Wunder zum menschenleeren Traumstrand, doch das Glück ist nicht von Dauer.

    Cuarón unterbricht immer wieder den Erzählfluss, lässt die Musik stoppen, die Bilder einfrieren und eine Offstimme aussprechen, was die Figuren denken bzw. ironisch oder nachdenklich kommentieren, was an Ort und Stelle in der Vergangenheit oder Zukunft geschah und geschehen wird. Wie etwa gegen Ende, als eine Herde Schweine den Lagerplatz am Strand verwüstet, und sie erzählt, dass es sich um ausgebrochene Schweine handelt, deren Fleisch später Salmonellenvergiftung hervorruft. So schlagen die Kommentare zuweilen einen surrealen Ton an, dienen aber auch zur psychologischen Vertiefung der Figuren. Dass die politikuninteressierten Jungs sich dann doch in ihrer Wut als Penner und Reichensöhnchen anschreien und sie auf dem Trip beim Blick aus dem Autofenster nicht nur die weite, karge mexikanische Landschaft vorbeiziehen sehen, sondern auch Landarbeiter am Straßenrand, die gerade von Polizisten mit Gewehren auf die Knie gezwungen werden, skizziert auch noch eine soziale Ebene in dem Film, der als Liebesfilm freimütig alle Konstellationen zwischen den Jungs und Julia zu lässt. hai.

Darsteller und Crew

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