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xXx - Triple X (2002)

Originaltitel: xXx
xXx - Triple X Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

xXx - Triple X: Agenten-Actionthriller von den Machern von "The Fast and the Furious" über einen im Extremsport geprüften Superspion.

US-Geheimagent Xander Cage (Vin Diesel), auch bekannt als Triple X, würde als rebellischer Schrecken aller Vorgesetzten beim CIA eigentlich längst die Asservatenkammer fegen, wenn er nicht ein solch spektakulärer Draufgänger, Kampfsportcrack und Überlebenskünstler wäre. Als im fernen Prag ein skrupelloser Anarchist den Weltuntergang per Bio-Bombe vorbereitet, gibt es keinen besseren Kandidaten, die Menschheit zu retten. Zuvor gilt es allerdings, einen Nachhilfekurs in Diszplin bei Agent Gibbons (Samuel L. Jackson) zu bestehen.

Vin Diesel (“The Fast and the Furious”) als respektloser Antiheld und eine schillernde Bösewichtriege von Danny Trejo über Asia Argento bis zu Richy Müller zieren Rob Cohens atemloses Actionfeuerwerk in bester High-Tech-Manier.

Die US-Regierung heuert Adrenalin-Junkie Xander Cage alias Triple X für eine schwierige Mission an: Ein Spezialist bildet Cage zum Geheimagenten aus, damit dieser Informationen über die Terror-Organisation des nihilistischen Yorgi beschafft. Als Yorgis Weltzerstörungspläne offenbar werden, kommen XXXs extreme Kampfsportkenntnisse zum Einsatz.

Extremsportler und Anarcho-Held Xander Cage bestreitet seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf seiner auf Video gebannten Abenteuer. Bis er nach einem halsbrecherischen Coup gefasst und vom Geheimdienst im Gegenzug für seine Freiheit dazu gezwungen wird, einen gefährlichen Auftrag zu übernehmen. In Polen treibt eine Anarchistentruppe unter Führung des charismatischen Yorgi ihr Unwesen. Die gilt es, auszuschalten. Dabei hilft ihm die schöne Jelena, die unter ihrem Pelzmantel wesentlich mehr verbirgt als nur teuren Designerfummel.

Extremsportler Xander Cage soll für den Geheimdienst eine in Polen agierende Anarchistentruppe unter Führung des charismatischen Yorgi ausschalten. Vin Diesel lässt als postmoderner James Bond mit Minimal-Mimik die tricktechnischen Fetzen fliegen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der berühmteste Action-Held der Welt kommt aus England. Dieser Giftpfeil im Selbstverständnis der USA soll nun entfernt werden. Mit einer rebellischen Selbstzüchtung, einem Extremsportler mit Anti-Establishment-Attitüde, der für die Generation unter 30 eine Alternative zum Seniorenmodell Bond werden könnte. In der Ouvertüre zum geplanten Franchise zeigt Hollywoods neue Testosteronfestung Vin Diesel dem Martini-Mann im Brioni-Anzug, wie ein jüngeres Publikum heute gelockt werden kann: mit Helden, Bösewichten, Motiven, pyromanischen und akrobatischen Exzessen, die das Etikett over the top selbstbewusst und hitverdächtig zur Schau tragen.

    Mit Regisseur Rob Cohen, Produzent Neal H. Moritz und Vin Diesel markiert “XXX” eine Reunion der Achse, die “The Fast and the Furious” mit blitzendem Oberflächenlack zum Welthit machte. Dass 50 Millionen Dollar, ein im Vergleich zu Bond bescheidenes Budget, nur in Spurenelementen ins Drehbuch investiert wurden, wird niemanden ernsthaft stören, der hier Non-Stop-Action und Comic-Fun erwartet. Nach kurzem Prolog in Prag, der eine Gruppe russischer Anarchisten als seelenlose Killer überforderter US-Geheimagenten und die Metalgurus Rammstein bei ihrem Auftritt mit “Feuer frei – Bang, Bang” als Mottoproduzenten des Films enthüllt, stellt sich Xander Cage (Diesel) mit einer seiner Extremdemos vor. Er entwendet die Corvette eines reaktionären Senators, katapultiert sie vor eigens montierten Kameras in eine Schlucht und sich selbst als Basejumper in die Herzen seiner Rebellenfans. Kurz darauf kassiert NSA-Agent Gibbons (Samuel L. Jackson) den Draufgänger, um ihn als neue Wunderwaffe für seine Behörde zu gewinnen. In einer ausgedehnten, unfreiwilligen Eignungsprüfung als Gefangener kolumbianischer Drogenproduzenten zeigt sich Cage als unbeeindruckter Thrill-Junkie, der unter Kugelhagel auf dem Motorrad E.T. spielt, schwerelos über Wachtürme und Scheunen segelt, um dann bei Bodenkontakt seinem Kameraden das Leben zu retten. Die erste halbe Stunde etabliert den autoritätsresistenten Superhelden und den larger than life-Ton des Films, der sich und seine dünne Story in keiner Sekunde ernst nimmt. So bleibt man unterhaltener, aber distanzierter Beobachter, wenn Cage nach bestandenem Härtetest unter Zwang schließlich nach Prag geht. Die osteuropäische Metropole ist musikalische Zuflucht für das Harry Lime-Thema und Klänge von Mozart bis Moby, sowie politisches Refugium für die Anarchistengruppe von Yorgi (Marton Csokas), der mit biologischen Kampfstoffen den Untergang der alten und den Aufbau einer neuen Weltordnung erzwingen will. Während sich Cage undercover in das Vertrauen des Psychopathen und in das Herz seiner giftigen Begleiterin (Asia Argento) stiehlt, baut Yorgi in seiner Festung der Einsamkeit hoch in den Bergen, die in der geographischen Fantasiewelt des Films irgendwie auch in Sichtweite von Prag liegt, die Superwaffe, die am Ende Kurs auf Weltzerstörung nimmt. Das undurchsichtige Teufelsweib, der nebulös motivierte Superschurke, die technischen Gadgets, die Diesel von einem jungen Superhirn ausgehändigt werden, die mitunter durchaus witzigen Einzeiler, die musikalischen Zitate bei John Barry und natürlich die Stunts, unter denen Diesels Snowboard-Race mit einer Lawine den absurd-komischen Höhepunkt setzt – all das gehört zum Entertainmentfundus von Bond, aus dem sich “XXX” ohne Scheu bedient. “Willkommen in der Xander-Zone” liefert Cohens Männerspielzeug im XXL-Format den Marketing-Slogan gleich mit. Geht es nach den Erfahrungen der letzten Jahre, sollte das Publikum dieser Einladung mit großem Zuspruch auch folgen – wenn auch wohl nicht in Bond-Quantitäten. kob.

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