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X-Men Origins: Wolverine (2009)

X-Men Origins: Wolverine Poster
Nicht mehr im Kino.
Userwertung (1)
  1. Ø 4
Kritikerwertung (3)
  1. Ø 3.5

Filmhandlung und Hintergrund

X-Men Origins: Wolverine: Hugh Jackman in den Anfängen der X-Men-Saga.

James Howlett (Hugh Jackman) verfügt über die seltene Gabe, sich in Wolverine verwandeln zu können. Er ist nicht der einzige, in dem übermenschliche Kräfte stecken. Auch Victor Creed (Liev Schreiber) alias Sabretooth hat sie. Beide verbindet eine enge Beziehung, bis Wolverines Freundin durch Victor umkommt. Fortan ist er auf Rache aus und tritt dem Weapon X-Programm bei, um eine lebende Waffe zu werden. Dort lernt er weitere Mutanten kennen.

Der erste von diversen geplanten Ablegern der “X-Men”-Saga wirft einen düsteren Blick in Wolverines romantische wie gewalttätige Vergangenheit. In der actionverzierten Superhelden-Show von Gavin Hood (“Rendition”) treten manch legendäre, aber auch einige ganz neue X-Men auf.

James Howlett nimmt nach traumatischen Kriegserfahrungen und dem Tod seiner Freundin an einem geheimen Experiment namens “Weapon X” teil. In Zuge dessen wird sein Skelett mit unzerstörbarem Adamantium verwoben und sein Gedächtnis größtenteils gelöscht. Der nahezu unverwundbare Mutant Wolverine ist geboren. Als er erfährt, dass Victor Creed alias Sabretooth für den Mord an seiner Freundin verantwortlich ist, hat er nur noch ein Ziel: Rache.

James Howlett nennt sich nach traumatischen Kriegserfahrungen und dem Tod seiner Freundin Logan und nimmt an einem geheimen Experiment namens “Weapon X” teil. In Zuge dessen wird sein Skelett mit unzerstörbarem Adamantium verwoben und sein Gedächtnis größtenteils gelöscht. Der nahezu unverwundbare Mutant Wolverine ist geboren. Als er erfährt, dass sein lange von ihm entfremdeter Bruder Victor Creed alias Sabretooth für den Mord an seiner Freundin verantwortlich ist, hat er nur noch ein Ziel: Rache – und tappt prompt in eine Falle.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (6)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Endlich steht der Sympathieträger Wolverine, der Mutant mit dem ungezügelten Temperament und dem trockenen Humor, den Selbstheilungskräften und den stahlharten Klingen aus Adamantium, unmittelbar im Mittelpunkt. „X-Men Origins: Wolverine“ erzählt seine Geschichte – den Teil seines Lebens, bevor Logan zu Professor Xavier und den X-Men kommt. Hugh Jackman schlüpft jetzt zum vierten Mal in die Rolle des ruppigen Mutanten, die ihn 2000 schlagartig berühmt machte. Es dürften also nicht nur die Comic-Fans sein, die dieses Spin-Off mit Spannung erwartet haben und es wird sich zeigen, ob das Actionspektakel unter der Regie von Gavin Hood die Erwartungen an der Kinokasse erfüllen kann.

    Bereits die Kriegssequenz zu Beginn des Films ist ein wahrer Genuss und trägt dazu bei, die Erwartungen nicht zu enttäuschen: Nahezu nahtlos gehen der amerikanische Bürgerkrieg, Erster und Zweiter Weltkrieg und das Desaster in Vietnam ineinander über. Dabei ist jeder Kriegsschauplatz, auf dem sich Logan und Victor befinden, sofort eindeutig zu identifizieren und verweist auf Vorgänger der Filmgeschichte wie zum Beispiel „Der Soldat James Ryan“ (Steven Spielberg, 1998). Diese wenigen Minuten genügen außerdem, um Victors immer größer werdende Lust am Töten zu verdeutlichen. Und ganz wie es sich für einen Actionfilm gehört, explodiert hier ein Helikopter, stürzt da ein Haus ein oder wird beschädigt, weil Wolverine von einem seiner zahlreichen Widersacher dagegen geschleudert wurde – selbstverständlich in bester CGI-Manier. Neben den Special Effects besticht „X-Men Origins: Wolverine“ vor allem durch die zahlreichen Kampfchoreographien. Ein besonderes Highlight ist der Kampf zwischen Wolverine und Gambit, einem Mutanten, dessen Auftritt von der Fangemeinde bereits lang ersehnt wurde.

    Ein paar logische Ungereimtheiten in der Handlung gibt es zwar – vor allem die Anbindung an die drei bisherigen X-Men-Teile betreffend, aber alle zentralen Fragen, die die mysteriöse Vergangenheit Wolverins und seine Beziehung zu Stryker und seinem Bruder betreffen, werden beantwortet und mal ehrlich, Actionszenen stehen bei einem Actionfilm nun einmal im Vordergrund – Comicverfilmung hin oder her – und diese können sich hier wirklich sehen lassen.

    Und definitiv sehen lassen kann sich auch Hugh Jackman als Wolverine. Mit deutlich mehr Muskelmasse als bei den bisherigen X-Men-Verfilmungen ist er als Mutant mit unvorstellbaren Kräften noch glaubwürdiger ohne dabei in seinen Bewegungen plump oder schwerfällig zu wirken, sondern eher grazil und wendig wie es sich für eine Raubkatze gehört. Sein Körper ist beinahe die ganze Zeit sichtbar angespannt, weshalb der Unterschied zu den ruhigen und entspannten Momenten mit Kayla Silverfox so bedeutend ist.

    Fazit: Ein Actionspektakel, in dem es knallt und kracht – so wie es sein sollte! Hugh Jackman als Wolverine ist die Coolness in Mutant.
  • Die erste Soloshow des animalischen Hitzkopfs und Fanfavoriten des Franchises bleibt mit Action, Humor und Effekten der Hitrezeptur der Mutantenreihe treu.

    Bereits im Vorfeld machte das Spin-off, dem bei positiver Resonanz ein weiteres über Magneto folgen soll, durch späte Nachdrehs und Uploads einer unfertigen Fassung Schlagzeilen. Jetzt bezieht der zweite US-Film des Südafrikaners Gavin Hood, dessen Milieudrama “Tsotsi” 2006 den Auslands-Oscar gewann, mit reichlich Action und sporadischem Humor recht selbstbewusst Position im Universum der “X-Men”-Filme. Ein Alleingang Wolverines ist aber auch dieser Ableger nicht, der die Biografie des Kotelettenkriegers beleuchtet, dabei neue Mutanten einführt, aber auch einige alte Bekannte verjüngt auftreten lässt. Tempo ist von Beginn an eine zentrale Waffe des Films.

    In wenigen Minuten erfährt man, wie Logan als Kind Mitte des 19.Jahrhunderts traumatisch zwei Väter verlor und dabei erstmals seine explosive Seite zeigte. In dieser Sequenz begegnet man auch dem jungen Victor Creed, der ausgereift, als Mutant Sabretooth, bereits in Magnetos Mannschaft in “X-Men” zu sehen war, nun aber als Logans Bruder neu interpretiert wird. In über 100 Jahren und vielen Kriegen kämpfen die Brüder Seite an Seite, werden in Vietnam hingerichtet und dank ihrer Regenerationsfähigkeiten erstmals auffällig. Stryker, als Wolverines experimentierfreudige Nemesis bereits aus “X 2″ bekannt und nun von Danny Huston gespielt, rekrutiert das Duo für sein Mutantenmilitärteam. Als Logan dieses verlässt und in seiner Festung der Einsamkeit in den kanadischen Bergen mit Lehrerin Kayla ein neues, friedliches Leben führt, lenkt der wilde Bruder seinen Trennungsschmerz auf Vereinigung durch Vergeltung um. Jahre später taucht er mordlustig in Logans Leben auf, um dessen Liebe und alle Mutanten seiner ehemaligen Einheit zu töten.

    Mehrfach treffen Hugh Jackman und Liev Schreiber intensiv knurrend und kämpfend aufeinander, vor Logans Stählung durch Strykers Adamantium und danach. Darüber hinaus demonstrieren die Neuzugänge Gambit und Deadpool ihre Qualitäten, bis im XXL-Finale abgerechnet wird, die Dramaturgie Haken schlägt, um neue Perspektiven auf den Plot und veränderte Loyalitäten zu bieten. Auch wenn nicht jeder Digitaleffekt überzeugt, der Schnitt gelegentlich aushelfen muss und die Hardcorefans zu schnellen Brütern werden dürften, weil der Film sich über Etabliertes aus den Comics und den Vorgängerfilmen hinwegsetzt, zeigt dieser Ableger dennoch , dass Wolverines Schlussankündigung “Ich werde meinen eigenen Weg finden” bereits eingetroffen ist. kob.
  • Es kracht, es donnert, es sieht toll aus – und will trotzdem nicht wirklich zünden: Wolverine ist spaßiger Eye-Candy, der sich zu sehr auf Äußerlichkeiten verlässt.
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