Wickie und die starken Männer (2009)

Wickie und die starken Männer Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Wickie und die starken Männer: Bully Herbigs Leinwandadaption der populären Abenteuer-Zeichentrick-Serie ist großes Kino für die ganze Familie.

Wickie, Sohn des Wikingerchef Halvar, beweist seinen Mut als wackerer Wikingerjunge in der Höhle des Wolfes. Doch zum wahren Held wird der kluge Knirps, als die Kinder seines Dorfs Flake nach einem Überfall vom Schrecklichen Sven entführt werden. Zunächst schleicht er sich beim Rettungstrupp zwar nur als blinder Passagier ein, doch bald übernimmt er die Führung. Denn er hat einen schlauen Plan ausgetüftelt.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wer mochte sie nicht, die Fernsehserie aus den Siebzigern, die dank zahlreicher Wiederholungen auch der aktuellen Nachwuchsgeneration noch ein Begriff sein dürfte und dessen Titelmelodie zumindest ihre Eltern noch heute mitgrölen können. Schließlich hatte "Wickie und die starken Männer" viel zu bieten: Abenteuer auf hoher See, tapfere Wikinger, böse Feinde und einen kleinen Helden, der klüger war als alle Erwachsenen zusammen und der die starken Männer dank seiner schlauen Ideen aus einer Misere nach der anderen befreite.

    Großartiger Stoff also, um endlich auch in einer Realverfilmung auf die Leinwand zu kommen. Das dachte sich auch Michael "Bully" Herbig, als er die Chance ergriff, das Ruder bei diesem Projekt in die Hand zu nehmen. Wer nun aber nach "Der Schuh des Manitu", "Traumschiff – Periode 1" und "Lissie und der wilde Kaiser" eine weitere Parodie aus der Hand des multitalentierten Comedian, Regisseurs, Drehbuchautors und Produzenten erwartet, irrt bei "Wickie und die starken Männer" gewaltig. Denn der Film ist tatsächlich eine äußerst detailverliebte Umsetzung des Cartoon-Originals, ohne dabei zu sehr ins zeichentrickhafte abzugleiten. Ein bisschen Herbig-Touch muss dann aber doch sein und so erhalten die starken Männer kurzerhand Verstärkung in Form eines spanischen Chronisten namens Congaz. Auf diese Weise katapultiert sich Bully ins Wickie-Universum, ohne es in seiner Einzigartigkeit zu stören.

    Dabei merkt man dem Film deutlich an, dass dem Team ein zweistelliger Millionenbetrag zur Verfügung stand, um die Welt des kleinen Wickie lebendig werden zu lassen. So wurden unter anderem zwei echte Drachenboote gebaut und auch das Wikingerdorf Flake wurde unter Beratung eines Wikingerexperten detailgetreu nachgebildet. Und um dem Ganzen das richtige Leben einzuhauchen, wurde ein ganz spezielles Casting veranstaltet. So suchte Bully seine Hauptdarsteller nicht nur in zahlreichen Schauspielagenturen, sondern auch in einer eigens entwickelten TV-Castingshow. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ohne Mühe erkennt man die vielen Helden aus der Vergangenheit wieder, und das, obwohl sie zuvor nur aus einigen Federstrichen bestanden.

    Nach Aussage Michael Herbigs ist der Film eine Mischung aus "Fluch der Karibik" und "Kevin allein zuhaus". Das klingt unterhaltsam und ist es auch. "Wickie" macht Spaß und das nicht nur Kindern. Bullys neuester Film fügt seinem Gesamtwerk eine neue Facette hinzu. Am Ende seiner Mühe steht eine unterhaltsame Abenteuerkomödie für die ganze Familie, der in seiner Machart und seinem Genre zeitlos sein dürfte.

    Fazit: Die unterhaltsame und liebevoll umgesetzte Wiederbelebung des zeitlos schönen Klassikers dürfte Kindern ebenso gefallen wie ihren Eltern.
  • Nach den legendären Figuren der gleichnamigen Kultzeichentrickserie begeistert Michael Bully Herbig mit einem Gute-Laune-Komödien-Abenteuer voller böser Piraten, wehrhafter Wikinger und cleverer Kids

    Er hat das Western-Genre revolutioniert (“Der Schuh des Manitu”), den Krieg der Sterne neu definiert (“(T)Raumschiff Surprise – Periode 1″) und sogar Österreichs populärste Kaiserin re-animiert (“Lissi und der wilde Kaiser”) – Michael Bully Herbig. Jetzt kehrt Deutschlands erfolgreichster Filmemacher den Parodien seiner “bullyparade”-Figuren den Rücken und überrascht mit einer klassischen Abenteuer-Komödie. “Wickie und die starken Männer” bleibt in Sachen Story und Figuren eng an der berühmte Zeichentrick-Vorlage. Das heißt, es geht um den spaßigen Vater-Sohn-Konflikt, Wikinger-Chef Halvar (Waldemar Kobus) gegen Jungspund Wickie (Jonas Hämmerle), animalische Muskelkraft gegen Kreativität mit Köpfchen. Und wenn dann der Schreckliche Sven (Günther Kaufmann) sämtliche Kinder aus Flake entführt, steht dem großen Piraten-Abenteuer mit “Fluch der Karibik”-Touch nichts mehr im Wege.

    Live-Action-Spaß mit “Fluch der Karibik”-Touch

    Doch Bully gibt sich natürlich mit einer bloßen Live-Action-Variante der TV-Serie nicht zufrieden. Sein “Wickie” ist auch großes Kino, da wird der beschauliche Walchensee zum wilden Wikinger-Weltmeer, liefern sich Sven und Halvar gladiatorenartige Schaukämpfe auf Leben und Tod, während die Streithähne Tjure und Snorre sich ständig eins auf die Mütze, pardon, den Wikingerhelm geben. Zwischen Beutezügen, Flugexperimenten und Schiffe verstecken im Nebel bleibt zudem noch jede Menge Zeit für Bully-typischen Humor. Für den sorgt neben Christoph Maria Herbst als Svens hinterlistiger Vasall und Jürgen Vogel als stotternder Pi-Pi-Pi-Pirat auch der Meister selbst: als spanischer Chronist Congaz, der das wüste Wikinger-Leben für die Nachwelt festhält.

    Thomas Lassonczyk.

Darsteller und Crew

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