What a Man (2011)

What a Man Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

What a Man: Wann ist ein Mann ein Mann? Matthias Schweighöfer begibt sich als Regisseur, Produzent, Autor und Hauptdarsteller auf routiniert-komischen Selbstfindungstrip.

Alex ist 30 Jahre alt, Lehrer, liebenswert, wenig durchsetzungsfähig und überaus domestiziert. So sehr, dass er sogar freiwillig die gemeinsame Wohnung räumt, als Freundin Carolin mit Jens, dem harten Kerl aus dem zweiten Stock, eine Affäre beginnt. Geknickt sucht er Trost und Unterschlupf bei Freundin Nele, die zwar weiß, wie man Pandas rettet, aber in Sachen Beziehungen selbst arg trudelt. Gut, dass er einen Kumpel wie Okke hat, der nur zu gern bereit ist, ihn zum Parade-Macho auszubilden.

Ein 30-jähriger Lehrer muss lernen, was es bedeutet, ein Mann zu sein, um klare Verhältnisse in seine Beziehungsangelegenheiten zu bringen. Regiedebüt von Mathhias Schweighöfer, das im Stil der Til-Schweiger-Filme amüsante Beziehungsbetrachtungen anstellt.

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Kritikerrezensionen

  • Nach seinen ersten Gehversuchen auf Produzentenseite versucht sich Schauspieltalent Matthias Schweighöfer bei „What a Man“ als Allrounder: Er war maßgeblich an der Drehbuchentwicklung beteiligt, produzierte, nahm auf dem Regiestuhl platz, spielte (die sich selbst auf den Leib geschriebene) Hauptrolle und steuerte sogar einen Song zum Soundtrack bei! Eine Mehrfachbelastung, der sich immer mal wieder ein Schauspieler stellt, um sich auszuprobieren und um in erster Linie sein eigener Herr zu sein. Ob Schweighöfer damit auch Erfolg hat, gilt erst einmal abzuwarten. Das Thema seines Regiedebüts, die Frage nach dem, was einen Mann zu einem „richtigen“ Mann macht, verursacht zumindest schon mal Neugier. „Die Rolle des Mannes in der Gesellschaft ist undefinierter als je zuvor. In dem undurchdringlichen Dickicht aus medialen Männerbildern, Frauenwünschen, eigenen Utopien und "Men´s Health"-Anleitungen finden sich die meisten Männer heutzutage kaum noch zurecht“, so Schweighöfers Statement aus dem Presseheft. Und ja, warum sollte nur ausschließlich das weibliche Geschlecht mit diesem Problem zu kämpfen haben? Sich ständig mit Angelina Jolie und Co. vergleichen zu müssen, ist bestimmt nicht anstrengender als Brad Pitt vor der Nase sitzen zu haben.

    Regisseure, die ihren ersten eigenen Stoff verfilmen, erzählen in der Regel eine persönliche, autobiographisch gefärbte Geschichte. Bei Matthias Schweighöfers Regiedebüt verhält es sich nicht anders – „What A Man“ besteht aus einem Potpourri persönlicher Erlebnisse, die allerdings bereits vorher in zahlreichen Interviews zu lesen waren. Angefangen bei den Rückblenden, die den pummeligen Alex während seiner Schulzeit als einzigen Jungen in einer Klasse von über zwanzig Mädchen zeigen. Kaum zu glauben, aber angeblich ist es dem kleinen Matthias genauso ergangen – inklusive dem Übergewicht und der unvorteilhaften Haarfrisur. Bis hin zu der gebrochenen Rippe, die wohl dafür sorgte, dass aus der Freundin von Matthias Schweighöfer seine Exfreundin wurde und so weiter und so fort.

    Eigentlich wollte ich die Inhaltsangabe beginnen mit: Alex ist zwar vielleicht nicht besonders smart, aber immerhin fährt er einen... Furchtbar schlecht nicht wahr? Damit wäre jedoch das Sparchwitzniveau des Films genau getroffen. „What a Man“ wirkt, als hätten Schweighöfer und sein Kompagnon Doron Wisotzky sämtliche Szenen aus „Keinohrhasen“ und noch mehr Szenen aus „Zweiohrküken“, die schon da nur noch Klamauk waren, herausgepickt, leicht abgewandelt und aneinandergereiht. Das Sprühsahefiasko ist da das beste Beispiel. Die Komik dieser Szene, in der Alex von einem lüsternen Vollweib immer mehr Sahne in den Mund gesprüht bekommt, bis er sie sich noch mal rückwärts durch den Kopf gehen lassen muss, ist schlicht und ergreifend platt, unansehnlich und man wird dazu gezwungen, sich fremdzuschämen. Matthias Schweighöfer hat anscheinend grundsätzlich einfach viel Spaß an diesem Brachialhumor und ist offensichtlich auch sehr von seinem komödiantischen Talent überzeugt. Allerdings kommt sein schauspielerisches Talent in den ernsteren oder zumindest leiseren Momenten viel besser zur Geltung: Zum Beispiel wenn Alex nach der missglückten Party im Hip-Hopper-Outfit auf der Treppe sitzt und auf Nele wartet. Wenn sie dann endlich kommt und ihm die Weinflasche leer trinkt, ist seine Reaktion durchaus amüsant. Die gesamte Szene besticht durch feinsinnigen Charme und fungiert als wohltuende Verschnaufpause. Außerdem ist es einer der leider nicht wirklich zahlreichen Momente,in denen Sibel Kekilli als Nele zeigt, dass sie schauspielern kann, denn zu gewollte Komik hin oder her, die meiste Zeit über wirkt sie neben Schweighöfer eher wie ein Laie, dem man einfach auf der Straße gecastet hat, weil sie von Typ her gut zu Nele passt. Viele Nebenrollen hat Schweighöfer mit Darstellern aus seinem Freundeskreis besetzt. Milan Peschel zum Beispiel, der tun darf, was er am besten kann: rumschreien und aus der Haut fahren und sogar für Schweighöfers Mutter hat sich ein Plätzchen gefunden – als Sportlehrerin der jungen Alexversion.

    Also ja, das Thema von „What a Man“ hat durchaus Potential, es wäre nur wünschenswert gewesen, Schweighöfer wäre die Sache nicht ganz so laut und klotzig angegangen und hätte den charmanten unterhaltsamen Augenblicken Augenblicken mehr Raum gelassen – so wie beim Ende, das ist nämlich absolut schnörkellos gelungen.

    Achso, last but not least: Mit Sicherheit gibt es Fans, die gespannt sind, ob Schweighöfer auch diesmal wieder seinen blanken Po der Kamera entgegenstreckt – natürlich tut er das!

    Fazit: Schweighöfers komödiantsches Erstlingswerk mit durchaus ausgefallener Thematik - jedoch wäre manchmal weniger deutlich mehr gewesen.
  • Matthias Schweighöfer landet mit seinem Regiedebüt einen richtigen Komödienhit und zeigt, was ein Mann heute können muss.

    Der Mann, das unbekannte Wesen:?Wie wird ein Mann ein Mann, was macht einen echten Kerl aus, irgendwo zwischen Softie und Macho? Den harten Weg zum Mannsein geht Matthias Schweighöfer in seinem Regiedebüt mit viel Witz und noch mehr Herz in einer rasant romantischen Komödie. Er spielt auch gleich selbst die Hauptrolle:?Alex ist Lehrer, und vielleicht ein bisschen zu nett und rücksichtsvoll. Zu Hause jedenfalls hat Freundin Carolin (Mavie Hörbiger) die Hosen an und kommandiert ihn durch den Tag. Als sie ihn dann auch noch wegen dem Testosteron-gesteuerten Nachbarn Jens (Thomas Kretschmann)?sitzen lässt und aus der gemeinsamen Wohnung wirft, ist er am Boden zerstört. Freund Okke (Elyas M’Barek) findet, er sei eh viel zu lange Weichei gewesen. Unterricht im Mann-werden ist angesagt! Trost und Unterschlupf findet Alex bei seiner chaotischen, aber total liebenswerten besten Freundin Nele (Sibel Kekilli). Die tut alles, um Pandas zu retten, ist in Sachen Beziehung aber selbst hoffnungslos verloren. Während Alex über seine gescheiterte Liebe grübelt, geht ihm langsam auf, dass er nicht unbedingt ein anderer Mann werden muss … Bis zu dieser Erkenntnis schlittert er aus einer urkomischen Situation in die nächste.

    In seinem Regiedebüt zeigt “Friendship”-Star Matthias Schweig-höfer als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, was ein Mann so alles kann:?Bravo, so sieht tolles deutsches Kino aus!

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