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Wenn Träume fliegen lernen (2004)

Originaltitel: Finding Neverland
Wenn Träume fliegen lernen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Wenn Träume fliegen lernen: Wunderschöne Fabel über die Entstehungsgeschichte des Klassikers "Peter Pan" mit Johnny Depp in der Rolle des schottischen Autors James M. Barrie.

Im London des Jahres 1903 kommt dem in einer kreativen Krise befindlichen Bühnenautor James Matthew Barrie (Johnny Depp) die bald recht enge Freundschaft zu der schönen Witwe Sylvia Llewelyn Davies (Kate Winslet) und ihren vier Söhnen gerade recht, bringen ihn die aufgeweckten Kinder mit ihrer blühenden Phantasie doch auf die Idee zu “Peter Pan”. Misstrauisch beäugt wird diese Entwicklung indes von Barries Auftraggeber Frohman (Dustin Hoffman), der mit dem scheinbaren Kinderstoff einen Flop fürchtet, Sylvias strenger Schwiegermama (Julie Christie) und auch Barries Ehefrau (Radha Mitchell).

Monster’s Ball”-Regisseur Marc Forster hebt die Grenze zwischen Fiktion und historischem Zitat in dieser hinreißenden Familiengeschichte und mal ganz anderen Kino-Annäherung an das immer noch aktuelle Thema “Peter Pan” auf.

Der schottische Autor James M. Barrie begegnet der schönen Witwe Sylvia. Nicht nur mit ihr, sondern auch mit ihren vier vaterlosen Jungen verbindet ihn bald eine herzliche Freundschaft. Der Familienalltag inspiriert Barrie zu “Peter Pan”. Erst muss er Überzeugungsarbeit bei seinem Impresario und der Theatertruppe leisten, bis die Premiere im Dezember 1904 stattfinden kann.

London, Anfang des 19. Jahrhunderts. Auf der Suche nach Inspiration stolpert der schottische Bühnenautor J.M. Barrie im Park über eine vierköpfige Jungen-Bande, die von ihrer bezaubernden Mutter Sylvia begleitet wird. Auf Anhieb findet Barrie einen Draht zu den wilden, abenteuerlustigen Buben; Peter, der jüngste Spross, wird gar das Vorbild zu Peter Pan. Doch während beruflich alles nach Plan läuft – “Peter Pan” wird ein sensationeller Erfolg -, geht Barries Ehe in die Brüche, und Sylvia erkrankt unheilbar an Krebs.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • “Peter Pan”, der kleine Junge, der sich dem Erwachsensein verweigert, ist nicht nur Symbol ewiger Kindheit, sondern steht auch für Sehnsucht nach Unschuld und heiler Welt. Marc Forster ließ sich in “Finding Neverland” von der Freundschaft zwischen Peter-Pan-Erfinder James M. Barrie und der Llewelyn Davies-Familie inspirieren. Im Mittelpunkt steht “Magier” Johnny Depp, der nicht nur das Theaterpublikum auf, sondern auch die Filmzuschauer vor der Leinwand verzaubert.

    Seit der ersten Verfilmung des Märchenspiels als Stummfilm 1924 wurde die liebenswerte Figur immer wieder auf Zelluloid gebannt. Ob Disneys erfolgreicher Zeichentrickfilm “Peter Pan’s heitere Abenteuer” (1953), die Fortschreibung fast 50 Jahre später mit “Peter Pan – Neue Abenteuer in Nimmerland”, Steven Spielbergs “Hook” (1991) oder P.J. Hogans aufwändiges Fantasy-Abenteuer “Peter Pan” (2003), der das Land der Feen und Elfen in neuem Glanz erstrahlen ließ – Millionen begeisterten sich an “Nimmerland”.

    Der Ansatz von Marc Forster ist ein anderer, er macht uns mit dem schottischen Autor James M. Barrie bekannt, der die saturierte Londoner Theaterszene aufmischen und erneuern wollte. Nach dem Theaterstück “The Man Who Was Peter Pan”, einer fiktionalen Serie von Gesprächen zwischen Barrie und den Llewelyn Davies-Jungen, entwirft Forster mit großer Fabulierkunst die Entstehungsgeschichte der klassischen Kinderfigur. Ausgangspunkt der Story ist Barries Begegnung mit der schönen Witwe Sylvia im Kensington Park. Nicht nur mit der Mama, auch mit den vier vaterlosen Jungen verbindet ihn bald eine herzliche Freundschaft. Er lässt mit ihnen Drachen steigen, spielt Cowboy und Indianer, ermuntert die aufgeweckten Kids, selbst ein kleines Theaterstück zu schreiben. Vom ganz normalen Familienalltag lässt er sich zum Klassiker “Peter Pan” inspirieren und muss nicht nur beim Impresario Überzeugungsarbeit leisten, sondern auch bei der Truppe – nicht jeder Schauspieler findet es spannend in einem Hundefell auf der Bühne zu agieren. Die Premiere (im Dezember 1904), zu dem Barrie 35 Heimkinder einlädt, wird ein Riesenerfolg. Doch Tragik und Tod lassen nicht auf sich warten.

    Es ist egal, was stimmt und was nicht, Forsters Erzählung ist herzergreifend und rührt zu Tränen, ohne in Kitsch zu verfallen. Bestens besetzt die Kinder, vor allem Freddie Highmore in der Rolle des kleinen Peter, der als Pan-Vorbild fungiert, dazu Julie Christie als resolute Großmutter, Kate Winslet als todkranke Sylvia (die auf der Bühne schon “Wendy” spielte), Radha Mitchell als Barries unglückliche Gattin. Johnny Depp macht dieses subtil gesponnene Märchen zu einer melancholischen Fabel über die Freude an der Kindheit, zu einer Reise ins Reich der Imagination, wo auch Erwachsene, die den Verlust der Jugend betrauern, schieres Glück empfinden. “Peter Pan” – neben “Superman” weltweites Idol – weckt Erinnerung an eine Zeit der Unbeschwertheit, Unschuld und Unverbildetheit. Trotz “Harry Potter” & Co. beeindruckt diese Hymne auf die Fantasie und den Willen, seine Träume zu leben. “It’s magical” flüstert Johnny Depp den Sprößlingen in einer Szene zu. Wer will ihm da widersprechen? mk.

Darsteller und Crew

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