Wen die Geister lieben (2008)

Originaltitel: Ghost Town
Wen die Geister lieben Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Wen die Geister lieben: Mit Starkomiker Ricky Gervais besetzte romantische Komödie um einen Zahnarzt, der durch gute Geister ein besserer Mensch wird.

Menschen kann Dr. Bertram Pincus (Ricky Gervais) nicht ausstehen und so hält der mürrische Zahnarzt sie sich mit viel Unfreundlichkeit vom Hals. Mit der Ruhe ist es vorbei, als er bei einer harmlosen Operation wiederbelebt werden muss. Fortan sieht Bertram Geister, die überall seine Hilfe wollen. Frank (Greg Kinnear) etwa, der von ihm verlangt, die neue Ehe seiner Witwe Gwen (Téa Leoni) zu sabotieren. Notgedrungen stellt sich der Arzt als Lover vor.

Gute Geister verwandeln einen verschrobenen Zyniker in einen Charmebolzen in dieser herrlichen Komödie mit Englands witzigstem Komiker Ricky Gervais (“The Office”). Hollywoods Erfolgsautor David Koepp (“Indiana Jones 4”) setzt sein eigenes Drehbuch einfallsreich um.

Menschen erträgt Zahnarzt Dr. Pincus am besten, wenn er sie bei der Behandlung kurzfristig verstummen lassen kann. Nach einer Operation, der er sich unterziehen musste, ist es mit der Ruhe vorbei. Plötzlich sieht er Geister, die Hilfe einfordern. Der lästigste ist Frank, der seine Witwe nicht in eine neue Ehe ziehen lassen will. Pincus willigt ein, diese Beziehung zu sabotieren, sich Gwen selbst als Lover zu offerieren.

Menschen erträgt der ewig misanthropische Zahnarzt Dr. Pincus am besten, wenn er sie bei der Behandlung kurzfristig verstummen lassen kann. Nach einer Routineoperation, der er sich im Krankenhaus unterziehen musste, ist es mit der Ruhe vorbei. Plötzlich sieht Pincus Geister, die verzweifelt seine Hilfe einfordern. Der lästigste ist Frank, der seine Witwe nicht in eine neue Ehe ziehen lassen will. Pincus willigt ein, diese Beziehung zu sabotieren, und gibt sich Mühe, sich Gwen selbst als Lover zu offerieren.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Zahnärzte sind ja nun keine Unmenschen. Dr. Pincus zum Beispiel liebt seinen Beruf. Vor allem, wenn er seinen Patienten Watte in den Mund stopfen kann, damit sie mal still sind. Menschen nämlich findet er höchst nervig; fast ebenso unbehaglich wie der Kontakt mit seinen Mitbürgern ist ihm die Vorstellung von Vorgängen im Körperinneren. Und weil er noch dazu Engländer in New York ist, kann er diese ständige Missstimmung sehr eloquent in kleine sarkastische Understatementsätze gießen. Und weil er noch dazu von Ricky Gervais gespielt wird, kommt noch die minimalste Gesichtsmuskelbewegung zur vollen Geltung. Wobei sein schöner britischer Akzent wohl der deutschen Synchro zum Opfer fallen wird. Und wobei es schade ist, dass Gervais ausgerechnet über eine reinrassige romantische Komödie dem großen deutschen Publikum vorgestellt wird, die allumfassendes Wohlfühlen auslösen soll; wo er doch eigentlich einen ganz bösen Humor hat.

    Gervais mit seiner subversiven Art ist auch der Hauptfaktor, der den Film davor rettet, zum kompletten Kitschkäse zu werden. Ein weiterer sind die Dialoge und die teilweise brillant herausgearbeiteten Kleinigkeiten am Rande, die sich zu kleinen komischen Höhepunkten entwickeln. Dr. Pincus distanziertes Nebenher mit seinem indischstämmigen Praxis-Mitinhaber; oder seine putzigen Versuche, charmant zu sein, was ihm nun gar nicht liegt.

    David Koepp ist ein Profi im Drehbuchbereich, mit großem Gespür für Publikumswirkung und mit der Gabe, wunderbare Dialoge zu schreiben. Als Regisseur einer Komödie nimmt er hier seine Sache aber mitunter etwas zu schwer, und so belastet er seine Buddygeschichte um den Menschenfeind und einen fies-miesen Geist zu sehr mit humanitär-altruistischer Botschaft. Und ist halt letztendlich doch zu sehr gefangen in den Eigenheiten des Genres.

    Weiterer Rettungsanker sind die Figuren und ihre Darsteller; Figuren, die mit treffendem Timing die Gags liefern, Darsteller, die in all ihrem Witz ganz ernsthaft ein New York erstehen lassen, das voll von Geistern ist.

    Frank Herlihy, war schon zu Lebzeiten ein Blender, ein Angeber, manchmal ein Rüpel, meistens ein Arschloch, auf jeden Fall seiner Frau untreu; und jetzt meint er, als Geist noch eines erledigen zu müssen: seine Witwe von ihrem Verlobten Richard, einem Menschenrechtsanwalt, zu trennen. Dafür benutzt er Dr. Pincus – oder Pink-Ass, wie er zu sagen pflegt. Wenn Pincus Frank nicht hilft, lässt der die ganze Geisterwelt auf den einzigen los, der zwischen der spukenden und der lebenden Menschheit Kontakt herstellen kann… Die Paarung Frank-Pincus hat dynamischen Charme, und es hat definitiv etwas, wenn Pincus immer wieder die nervtötenden Kommentare des unsichtbaren Frank abwehren muss, zu unangebrachtesten Zeitpunkten. Frank ist genau der aufdringliche Typ Mensch, der Pincus zu dem gemacht hat, was er ist.

    Freude macht der Film, wenn er ab und an ins Anarchische abgleitet. Wenn sich Pincus mit kleinen gezielten Bemerkungen über das Gutmenschentum Richards lustig macht etwa. Am Ende gar sieht es einen herzerfrischenden Moment so aus, als gäbe es kein Liebes-Happy-End… Aber natürlich verläuft alles nach festgelegten Bahnen der Zusammenführung von Liebenden und der Herausbildung von Tiefgang, wenn sich die Moral von Menschlichkeit und Gefühligkeit breit macht.

    Fazit: Romantische Komödie, die ab und an kleine brillante Szenen aufweist; im Ganzen aber eben doch keine Gemme des Genres ist.
  • In seiner ersten Filmhauptrolle präsentiert sich Englands Starkomiker Ricky Gervais gewohnt sarkastisch und misanthropisch, nach einer Grenzerfahrung aber auch romantisch.

    Gervais’ Darstellung eines peinlichen Schreibtischekels in der BBC-Hitserie “The Office” war die Keimzelle für erfolgreiche internationale Ableger mit Steve Carrell oder Christoph Maria Herbst (“Stromberg”). Einige Charakter- und Verhaltensdefizite dieser Paraderolle trägt auch Zahnarzt Dr. Pincus in sich – ein freudloser Sarkast, der seine eigene Spezies hasst. “Müsste ich zwischen wenigen und vielen Menschen wählen, würde ich mich für die Katze entscheiden”, definiert Pincus sein Beziehungsleben, das ein paar Tote durcheinander bringen.

    Nachdem er bei einer Routine-OP für einige Minuten in der Warteschleife zum Jenseits hing, kann er reanimiert plötzlich Geister sehen und bekommt unerwartet eine große Entourage. Denn die Ruhelosen bedrängen ihn, Unerledigtes für sie zu regeln, ihre Seelen endlich zu befreien. Solch karitativen Akten verweigert sich der Egoist, bis ihm Frank (Greg Kinnear), der lästigste Plagegeist, einen Deal vorschlägt. Kann er verhindern, dass Franks Witwe ihre Heiratspläne mit Anwalt Richard realisiert, verschwindet der Spuk aus seinem Leben. Obwohl Pincus charmefreie Zone und physisch gelebter Durchschnitt ist, will er selbst die attraktive Archäologin Gwen (Téa Leoni) als alternative romantische Option verwirren.

    Es ist nicht selbstverständlich, aus dieser überschaubar originellen Versuchsanordnung eine Komödie zu generieren, die ohne maßlose Übertreibung Humor vor allem aus dem Dialog entwickelt. Doch hier gelingt es. Gervais kann seine Stärken – Sarkasmus und Verhaltensbehinderung – ausspielen, Téa Leoni, ein Profi in Situations- und Verbalkomik, in melancholischen Pausen emotionale Zeichen setzen, Kristen Wiig sich als unorthodoxe Chirurgin im absurd-komischen Dialogpingpong mit Gervais duellieren.

    Ton und emotionale Dosierung sind stimmig im Skript von David Koepp und John Kamps, das Charles Dickens’ “Eine Weihnachtsgeschichte” gewagt mit Jennifer Love Hewitts TV-Tränendusche “Ghost Whisperer” paart. Koepp, einer der erfolgreichsten Autoren im Hollywood-Mainstream (“Indiana Jones IV”), inszeniert zum vierten Mal selbst und zum Nutzen einer der raren romantischen Komödien, die nicht von allen guten Geistern verlassen ist. kob.

Darsteller und Crew

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