Wasser für die Elefanten (2011)

Originaltitel: Water for Elephants
Nicht mehr im Kino.
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  1. Ø 5

Filmhandlung und Hintergrund

Wasser für die Elefanten: Magisch bebilderte Bestsellerverfilmung über eine Liebe, die in einem Zirkus der Dreißigerjahre das Leben einer Kunstreiterin und eines angehenden Tierarztes dramatisch verändert.

1931 befindet sich Amerika mitten in seiner größten Wirtschaftkrise und Jakob Jankowski am Tiefpunkt seines Lebens. Nach dem tragischen Unfalltod seiner Eltern bricht der angehende Tierarzt seine letzte Prüfung ab und mit einem Wanderzirkus in eine unsichere Zukunft auf. Auf den ersten Blick verliebt sich Jakob in diese unbekannte Welt und in deren bezauberndste Repräsentantin. Doch Kunstreiterin Marlena ist verheiratet – mit August Rosenbluth, dem charismatischen, aber auch explosiv gefährlichen Zirkusdirektor.

Auf DVD & Blu-ray (2)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Menschen, Tiere, Emotionen: Francis Lawrences romantisches Drama feiert die Liebe, eine vergangene Ära und die Welt des Zirkus.

    Der dritte Kinofilm des “I am Legend”-Regisseurs empfiehlt sich seinem weiblichen

    Zielpublikum mit multiplen Erfolgsattributen. Sara Gruens Romanvorlage war ein internationaler Bestseller, Drehbuchautor Richard LaGravenese besitzt Kernkompetenz in diesem Genre (“Die Brücken am Fluss”, “Der Pferdeflüsterer”), und “Twilight”-Star Robert Pattinson hat eine weltweite Fangemeinde im Rücken, die ihm Treue über den Tod hinaus geschworen hat. “Wasser für die Elefanten” begnügt sich mit einer lebenslangen Liebe, in die der alte Erzähler mit einem ausgedehnten Rückblick auf zwei entscheidende biografische Zäsuren einführt. Die erste ist ein tragischer Unfall, der Jacob (Pattinson) kurz vor Ende seines Tiermedizinstudiums eltern- und damit auch mittellos macht. Verarmt sein ist für ihn ein bisher unbekannter sozialer Aggregatszustand, doch im Amerika der frühen 1930er Jahre, mitten in der Großen Depression, fast schon Normalität. Die zweite Zäsur verändert sein Leben ebenso nachhaltig. Der Zufall bringt ihn zu einem Wanderzirkus und zu dessen Direktor Rosenbluth (Christoph Waltz), der das kleine Unternehmen genauso dominiert wie seine Frau, die Kunstreiterin Marlena (Reese Witherspoon) – im unberechenbaren Wechsel zwischen charismatisch, launisch und explosiv gefährlich. Als Rosenbluth als letzte Rettung für den angeschlagenen Zirkus einen Elefanten kauft, wird das als nicht dressierbar geltende Tier zum Katalysator der unvermeidlichen Annäherung von Jacob und Marlena, der Allianz von Sensibilität gegen die Dominanz von Macht und Gewalt. Ähnlich wie die Vorlage hat auch LaGraveneses Adaption größere dramaturgische Überraschungen nicht zu bieten, aber in Lawrence einen Regisseur gefunden, der stets die Balance der Gefühle hält und dieses romantische Epos besonders in der ersten Hälfte mit starken Bildern sehenswert auflädt. In der nostalgischen Darstellung einer vergangenen Ära greift die Arbeit von Kamera, Produktionsdesign und Visual-Effects-Team harmonisch ineinander, bleiben Sollstellen allenfalls in der komplizierten Finalsequenz erkennbar, in der die Befreiung der Liebenden durch die der Tiere möglich gemacht wird. Clever gelöst und eine perfekte Illusion sind alle Szenen mit dem Elefanten, die gefährlich für das Tier, aber auch für seine menschlichen Betreuer wirken. Und weil Christoph Waltz als nicht nur Tiere quälender Bösewicht anziehend und abstoßend erscheint, versteht man, was Witherspoon einst an ihm fand, jetzt aber zu Pattinson zieht. Die zentralen Punkte dieses romantischen Dreiecks sind gut besetzt, und wer über die Liebe hinaus Magie auch in den Bildern entdecken will, wird hier ebenfalls fündig.

    kob.

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