Voll abgezockt (2013)

Originaltitel: Identity Thief
Voll abgezockt Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Voll abgezockt: Ausgelassener Krimi-Spaß mit einem Schuss Actionthriller, in dem ein stinknormaler Buchhalter feststellen muss, dass ihm eine Betrügerin seine Identität gestohlen hat.

Buchhalter Sandy Patterson fällt aus allen Wolken, als urplötzlich seine Konten gesperrt werden und er kurz darauf verhaftet wird. Auf der Wache stellt sich alsbald heraus, dass der Haftbefehl tatsächlich einer Frau in Florida gilt, die sich seine Identität angeeignet hat. Natürlich hat die Betrügerin zunächst nicht die geringsten Absichten, mit dem gutmütigen Weichei Sandy zu kooperieren. Doch der erweist sich als das geringste Übel, als zwei wütende Auftragskiller und ein ungehaltener Kautionsagent aufkreuzen.

Ein normaler Buchhalter muss feststellen, dass ihm eine schamlose Betrügerin seine Identität gestohlen hat. Ausgelassene Komödie mit einem Schuss Actionthriller, der “Midnight Run” mit modernem Humor verbindet.

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Kritikerrezensionen

  • Buddy-Komödie, die kein Klischee auslässt, aber vielleicht auch deswegen so erfolgreich ist.
  • Kurzweilige Krimikomödie mit “Midnight Run”-Anleihen, in der die pfundige “Brautalarm”-Komikerin Melissa McCarthy eine gerissene Betrügerin mimt.

    Die Masche der skrupellosen Florida-Bewohnerin Diana ist es, sich die Identität nichtsahnender Opfer zuzulegen, um dann in deren Namen astronomische Kreditkartenschulden zu machen. Dies widerfährt auch dem braven Buchhalter und Familienvater Sandy Bigelow Patterson (Jason Bateman), der im weit entfernten Denver aus allen Wolken fällt, als plötzlich seine Konten gesperrt sind und er kurz darauf verhaftet wird. Zwar stellt sich auf der Wache alsbald heraus, dass der Haftbefehl einer Frau gilt, doch die örtlichen Behörden können ihm auch nicht weiterhelfen. Da sein guter Ruf und seine Beförderung auf dem Spiel stehen, beschließt Sandy nach Florida zu reisen, um die Identitätsdiebin zu konfrontieren und nach Denver zu bringen. Natürlich hat die barsch-biestige Betrügerin, deren Selbstverteidigung-Spezialität fiese Kehlkopfschläge sind, zunächst nicht die geringsten Absichten mit dem gutmütigen Weichei Sandy zu kooperieren. Doch Sandy erweist sich als das geringere Übel, als zwei wütende Auftragskiller und ein ungehaltener Kautionsagent (Robert Patrick) aufkreuzen. Ein slapstick- und actionreicher Roadtrip nimmt nun seinen spaßigen Lauf.

    McCarthy und Bateman verbindet ihre komische Chemie, wobei sie den vulgär-schrägen Vogel im Kontrast zu seinem farblosen Biedermann abgibt. Die Oscar-nominierte Schauspielerin wirft ihr gesamtes komödiantisches Gewicht in ihre Rolle. Sie versteht es charmant für ihre an sich niederträchtige Figur Sympathiepunkte zu sammeln, so dass sogar das sentimental-gefühlvolle Happy End (fast) als logische Konsequenz anmutet. Diese Kombination aus kruden Kapriolen mit einem Schuss herzerwärmenden Emotionen kam bereits bei “Hangover 2″ zum Tragen, an dem Drehbuchautor Craig Mazin mitarbeitete. Für die temporeiche Inszenierung zeichnet Seth Gordon verantwortlich, der mit Bateman bereits bei “Kill the Boss” zusammenarbeitete. Gordon orientiert sich an typischen Buddykomödien mit Krimielement, was er mit einigen relativ routinierten Actioneinlagen auskostet. In den USA kam der rotzfreche Spaß gut an und auch hierzulande werden sich die diversen Fans der witzigen “Brautalarm”-Diva prächtig amüsieren. ara.
  • Für seine neue Komödie "Voll abgezockt" konnte der US-amerikanische Regisseur Seth Gordon ("Kill the Boss", "Mein Schatz, unsere Familie und ich") mit Melissa McCarthy ("Brautalarm", "Mike & Molly") und Jason Bateman ("Kill the Boss", "Juno") zwei der derzeit angesagtesten Comedy-Stars seines Landes verpflichten.

    Spätestens seit "Brautalarm" ist die Oscar-nominierte Melissa McCarthy auch hierzulande den meisten Kinogängern ein Begriff. Wem der kesse Rotschopf schon damals irgendwie bekannt vorkam, der hat sie wahrscheinlich in der Fernseh-Serie "Gilmore Girls" gesehen. In den USA wird McCarthy mittlerweile als Garant gelungener Komödien gehandelt. Wenn man ihr dann noch einen ebenso talentierten Kollegen zur Seite stellt, kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen sollte man meinen … Falsch gedacht!

    Dabei liegt bei "Voll abgezockt" das Problem in keiner Szene bei den beiden Schauspielern. Im Gegenteil, sie bewahren Gordons Film vor dem Totalabsturz. Denn ihren platt gezeichneten Rollen geben die beiden - wenn schon keine Tiefe - zumindest Charme und Glaubwürdigkeit. Aber auch ein Schauspieler hat nur begrenzte Möglichkeiten, um einer Rolle das gewisse Etwas zu verleihen.

    Den Grundstein für einen Film legt nun einmal der Drehbuchautor. Und da hat der Feder von Craig Mazin ("Hangover 2", "Scary Movie 3 & 4") ganz offensichtlich die kreative Tinte gefehlt. Wie er uns mit "Voll abgezockt" ausführlich beweist ist das A und O eines guten Filmes eine funktionierende Story. Mazins Geschichte ist allerdings an vielen Stellen unlogisch und oft auch langweilig. Schade eigentlich, denn an guten Witzen und Situationskomik mangelt es dem Film nicht.

    Fazit: Die Komödie "Voll abgezockt" beweist einmal mehr, dass das Gelingen eines Filmes nicht unbedingt vom Können seiner Protagonisten abhängen muss. Auch wenn Melissa McCarthy und Jason Bateman ein herrliches Road-Trip-Paar abgeben, können sie damit nicht die Schwächen der Story wettmachen.
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