Und wenn wir alle zusammenziehen? (2011)

Originaltitel: Et si on vivait tous ensemble?
Und wenn wir alle zusammenziehen? Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Und wenn wir alle zusammenziehen?: Superstars wie Jane Fonda, Geraldine Chapline, Pierre Richard und Daniel Brühl in einer feinen Komödie um eine Oldie-WG!

Fünf Oldies, zwei Paare und ein leidenschaftlicher Frauenfreund, ziehen zusammen, um gemeinsam Krankheit und Alter die Stirn zu bieten. Die lebenslustigen Senioren müssen sich zusammenraufen und werden nicht nur mit aktuellen Problemen wie Pünktlichkeit und Kochdienst konfrontiert, sondern auch mit Affären aus der Vergangenheit, die in der Gegenwart noch für Frustration und Eifersucht sorgen. Bald stellen kleinere Dramen und größere Katastrophen die Freundschaft auf die Nagelprobe.

Fünf Senioren beschließen, dem Alter ein Schnippchen zu schlagen, und gründen eine ungewöhnliche WG. Warmherzige Komödie um fünf Jugendfreunde, die im Alter zusammenziehen. Der leichte Ton klammert ernste Themen nicht aus.

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Kritikerrezensionen

  • Die französische Komödie von Regisseur und Drehbuchautor Stéphane Robelin beleuchtet das angstbesetzte Thema des Altwerdens. Fünf langjährige Pariser Freunde finden es, jeder für sich und auch bei ihren Zusammenkünften, allmählich anstrengend, ihren Alltag zu bewältigen und den Wandel der Gesellschaft zu begreifen. Krankheiten bedrohen ihre individuelle Unabhängigkeit. Auf Heim-Tristesse und Vereinsamung aber legen sie keinen Wert, und so beschließen sie, sich gegenseitig zu unterstützen – indem sie zusammenziehen. Diese fröhliche Selbsthilfe bewirkt tatsächlich, dass sich die Alten den schönen Dingen des Lebens ungestörter widmen können. Aber das Kommunen-Experiment hat auch zur Folge, dass sich die Bewohner besser kennen lernen, als manchen von ihnen lieb ist.

    Das Thema des Films ist hochaktuell. Weil es immer mehr alte Menschen gibt, die immer länger alt sind, gerät dieser von noch nicht Betroffenen gerne verdrängte Lebensabschnitt allmählich mehr ins Visier. Neue Wohnformen wie Alten-WGs sind im Kommen. Wenn sie so aussehen wie in diesem leichten, unbeschwerten und die Nähe zur spielerischen Utopie suchenden Film, bieten sie eine Reihe von Vorzügen: die Sicherheit einer vertrauten Gemeinschaft, die gegenseitige Unterstützung ohne Bevormundung von außen, den Erhalt der Selbstbestimmung und das Verständnis der Mitmenschen, weil sie in der gleichen Lage sind.

    Das Thema scheint wie gemacht für die große Gruppe älterer Kinogänger, die Komödie greift den gelassenen Schmunzelhumor reiferer Semester auf, und die Darsteller zeigen an der eigenen Person, wie die Zeit vergeht. Denn Jane Fonda, die Jeanne spielt, Geraldine Chaplin, die Annie darstellt, Claude Rich als Claude, Pierre Richard – ja, „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ - als weißhaariger, verwirrter Albert und Guy Bedos als Jean sehen aus wie im Zeitraffer gealterte Versionen ihrer früheren Kinoblüte. Mit sanfter Selbstironie und ein bisschen Wehmut statten diese Schauspieler ihre Figuren aus, wenn sie über ihre Probleme als Autofahrer, Versicherungsnehmer, politischer Aktivist oder Foodkonsument sprechen.

    Die Dialoge wirken treffsicher und die Situationen genau beobachtet. Auch im neuen gemeinsamen Wohnhaus gibt es in der Gruppe Irritationen, die aus dem Leben gegriffen scheinen, zum Beispiel wenn alle sich zum Essen hinsetzen, Albert jedoch den Fernseher einschaltet. Mit der Figur des jungen Dirk, den Daniel Brühl spielt, bringt der Regisseur einen zusätzlichen Spannungsfaktor in die Komödie. Denn Dirk betreibt in der WG Feldforschung, stellt eine Kamera auf und spricht in sein Aufnahmegerät, was er beobachtet: „Die Alten entspannen sich, spielen Karten.“

    Dirk wirkt auch als Katalysator für Konflikte und Entwicklungen in der WG, denn die Alten decken ihn gerne mit kleinen Aufträgen ein. Jeanne möchte, dass er in seiner Arbeit auch das Thema Sexualität im Alter behandelt. Auf diesem Gebiet warten auch noch ein, zwei Enthüllungen auf die Bewohner. Die Utopie kann ausgekostet werden in dieser Geschichte voller kleiner Anekdoten. Die unbeschwerten Momente der Gemeinschaft vermitteln etwas von der Wärme und Zuversicht, die sie ihren Mitgliedern verleiht. Tiefgründige Problemerörterung oder Charakterschilderung findet nicht statt, aber das würde ja wohl auch nicht zum Umgangston in einer WG passen.

    Fazit: Vergnügliche, realitätsnahe Versuche von fünf befreundeten Senioren, mittels Wohngemeinschaft das Beste aus dem Alter zu machen.
  • Fünf lebenslange Freunde, zwei Paare und ein leidenschaftlicher Frauenheld, ziehen zusammen, um gemeinsam dem Alter die Stirn zu bieten. Die lebenslustigen Senioren müssen sich zusammenraufen und werden nicht nur mit aktuellen Problemen wie Pünktlichkeit und Kochdienst konfrontiert, sondern auch mit Affären aus der Vergangenheit, die in der Gegenwart noch für Eifersucht sorgen. Bald stellen kleinere Dramen und größere Katastrophen die Freundschaft auf die Nagelprobe. Ohne jegliche Peinlichkeit erzählt Regisseur Stéphane Robelin in seinem zweiten Spielfilm die Geschichte mit großen Emotionen und ohne billige Gags und bringt dabei Schauspieler wie Jane Fonda, Pierre Richard, Geraldine Chaplin und Daniel Brühl zusammen. Lustig, mutig und warmherzig.

Darsteller und Crew

News und Stories

  • Jane Fonda bereichert französichen Film

    Der letzte französische Film, für den Jane Fonda vor der Kamera stand, war Jean-Luc Godards Alles in Butter aus dem Jahr 1972. Nun hat sich die Darstellerin für eine weitere französische Komödie mit dem Title Et si on vivait tous ensemble (And If We All Lived Together) verpflichten lassen. Die deutsch-französische Produktion wird von Stéphane Robelin (Real Movie) inszeniert. In der Geschichte geht es um fünf ältere...

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