Und das ist erst der Anfang (2000)

Und das ist erst der Anfang Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Und das ist erst der Anfang: Berührende und witzige Liebesgeschichte, die ihren Anfang in einem Zufallstelefongespräch hat.

Anna ist von ihrem Yuppie-Freund Thorsten genervt. Nach einem Streit will sie ihre Freundin anrufen, verwählt sich und landet doch in der richtigen Leitung: Mit dem Zufallsangerufenen Michael telefoniert sie die halbe Nacht, verliebt sich, doch wird die Verbindung unterbrochen, bevor sie sich verabreden können. Beide nehmen fieberhaft die Suche nacheinander auf.

Die lebenshungrige Anna ist von ihrem karrieresüchtigen Freund genervt und enttäuscht. Als sie sich zufällig beim Telefonieren verwählt, lernt sie Michael kennen, der ihr verständnisvoll zuhört. Der schüchterne Schauspieler steckt nämlich ebenfalls in einer Liebeskrise und freut sich, jemandem die eigenen Sehnsüchte und Träume anvertrauen zu können. Die beiden reden die halbe Nacht und verlieben sich dabei ineinander. Aber ehe sie ihre Telefonnummern austauschen können, bricht die Verbindung ab. Eine turbulente Suche beginnt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Pierre Franckh, der bislang als ernstzunehmender Charakterdarsteller (u.a. “Der Totmacher”) und heiterer Ehemann von TV-Schauspielerin Michaela Merten bekannt war, fasst die Erfahrungen, die er in den Bereichen Showbusiness und Liebe sammeln konnte, in seiner ersten Regiearbeit, der romantischen Komödie “Und das ist erst der Anfang”, distanziert und auf amüsante Weise zusammen. Seine Devise: Keine Furcht vor Seichtheit!

    Die Geschichte (“nach einer wahren Begebenheit”) steckt voller Klischees: Theaterschauspieler Michael und die eher ambitionierte als talentierte Zeichnerin Anna, die als Kellnerin jobbt, finden die wahre Liebe, als sie sich am Telephon verwählt, er abnimmt und sie mit ihm die Nacht durchquasselt, -stöhnt und -badet. Doch das Schicksal spielt beiden einen bösen Streit: Das Telephon fällt ins Badewasser. Sie wissen nicht, wie der/die andere aussieht (natürlich: gut) und könnten einander nur an der Stimme erkennen. Der Zuschauer hingegen beobachtet, wie sich ihre Wege auf der Suche nacheinander mehrmals kreuzen und sie trotzdem nichts spüren. Bis sich beide – in der allerletzten Szene – endlich in die Arme sinken, müssen sie nicht nur einen Stau in Köln sondern auch aus anderen Filmen vertraute Missverständnisse, verständnislose Mitmenschen und vor allem sich selbst überwinden.

    Franckh, von dem auch das Drehbuch stammt, jongliert offensiv und mit sichtbarer Freude mit bekannten Versatzstücken: Kinder, die weiser sind als Erwachsene, eine hochschwangere Frau, die immer wieder für Furore sorgt, ein hektisches Slapstick-Pärchen (schwuler Mann und dicke Frau), visuelle Huldigungen an “Taxi Driver” und “Schlaflos in Seattle” sowie ein ausgesprochen kitschiger Soundtrack, der amerikanischer nicht sein könnte. All diese Details könnten eine ungenießbare Mischung ergeben, doch dem Regisseur gelingt es, sie mit Disziplin zu einer letztendlich eigenen und optisch sehr ansehnlichen Geschichte zu ordnen. Großen Anteil daran haben Fred Schulers Bilder von schönen Oberflächen (Pfütze, weibliche Haut, die Stadt im Morgengrauen), die ebenso ästhetisch wie befremdend glänzen und ein wertvolles Gegengewicht zu einigen verbalen Sentimentalitäten bilden. Die Schauspieler fühlen sich sichtlich wohl in ihren dankbaren Rollen, herausragend dabei neben den beiden Hauptdarstellern Julia Richter und René Hofschneider Dieter Landuris als Annas (Ex-)Freund Thorsten. Ob das, wie der Titel verspricht, wirklich erst der Anfang ist, werden die Zuschauer(zahlen) entscheiden. csz.

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