Twilight - Biss zum Morgengrauen (2008)

Originaltitel: Twilight
Twilight - Biss zum Morgengrauen Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Twilight - Biss zum Morgengrauen: Aufwühlende Vampirgeschichte für Teens basierend auf der Bestsellerreihe von Stephenie Meyer.

Teenie Bella Swan (Kristen Stewart) gab nie viel darauf, so wie ihre hippen Mitschülerinnen in Phoenix zu sein. Deshalb nimmt sie es gelassen, als ihre Mutter wieder heiratet und sie zu ihrem Vater ins ewig verregnete Forks im Bundesstaat Washington schickt. Das ändert sich, als Bella dort den aufregenden Edward Cullen (Robert Pattinson) trifft und sich sofort verliebt. Edward sieht nicht nur gut aus, er hat auch übermenschliche Kräfte, ist seit 1918 nicht gealtert – und ein Vampir!

Mit einer verbotenen Liebe zwischen Mädchen und Blutsauger, angelehnt an “Romeo und Julia”, schuf Stephenie Meyer einen Bestseller. Teen-Expertin Catherine Hardwicke (“Dreizehn”) hat den romantischen Thriller mit genauem Auge für die Befindlichkeiten Jugendlicher verfilmt.

Als Bella zu ihrem Vater, Polizeichef im Küstenort Forks, zieht, schließt sie an ihrer neuen Highschool schnell neue Freundschaften. Nur der coole Edward – bleichgesichtig schön wie eine griechische Statue – verhält sich distanziert. Dabei fühlt er sich unwiderstehlich von Bella angezogen, doch befürchtet er, sie im Blutrausch zu töten. Dabei ernährt sich Edward und seine Familie ausschließlich von Tierblut – anders als ein durchreisendes Trio von Blutsaugern.

Als Bella zu ihrem Vater, Polizeichef im Küstenort Forks, zieht, schließt sie an ihrer neuen Highschool schnell Freundschaften. Nur der coole Edward – bleichgesichtig schön wie eine griechische Statue – verhält sich distanziert. Dabei fühlt er sich unwiderstehlich von Bella angezogen, doch befürchtet er, sie im Blutrausch zu töten, denn Edward ist wie der Rest seiner Familie ein Vampir. Alsbald kommen sich die Teenager dennoch näher. Als ein durchreisendes Trio von Blutsaugern auf der Bildfläche erscheint, gerät Bella in Lebengefahr.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Aus einer guten Buchvorlage hat Regisseurin Catherine Hardwicke einen Film der Spitzenklasse gemacht. Der charismatische Jungstar Robert Pattinson und moderne Spezialeffekte tragen dazu bei, dass die romantische, abgründige Atmosphäre des Jugendromans in Bilder, die begeistern können, umgesetzt wird. „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ ist nicht nur eine gelungene Wiederbelebung des Vampirfilms, er frischt auch das romantische Genre auf und lässt Kino zum Erlebnis werden.

    Zwei siebzehnjährige Teenager verlieben sich. Sie liegen auf einer Wiese und über ihnen dreht sich der Himmel. Sie streifen im Regen durch den grünen Wald und wollen alles voneinander erfahren. Sie erzählen weiter im Zimmer des Mädchens, das im Einschlafen seinen Kopf auf die Brust des Jungen legt. Doch der zieht die schwarzen Brauen zusammen und schaut mit unheilvoller Miene auf ihr Gesicht – gerade in den schönsten Momenten scheint seine Qual am größten zu sein. Der blasse Edward mit dem Wuschelhaar und dem leicht entrückten Blick, der gerne amüsiert lächelt, ist ein Vampir. Dieses Handicap wird die Liebe des jungen Paares immer trüben, seiner Sehnsucht eine tragische Note verleihen, denn Edward dürstet zwar nach Bellas Blut, aber noch mehr will er sie vor Unheil schützen.

    Mit diesem schönen Einfall verbindet die Romanautorin Stephenie Meyer eine Geschichte über die erste Liebe mit dem klassischen Vampirmotiv. Die Blutsauger haben hier aber weder lange Eckzähne, noch steigen sie aus Särgen. Sie sind Raubtiere mit geschärften Sinnen, an Schnelligkeit und Kraft den Menschen weit voraus, und sie sind für ihre potenziellen Opfer sehr attraktiv. Der Film lässt also selbst die auffälligsten Figuren der Familie Cullen wie Fotomodelle aussehen. Und die drei Vampire, die in Forks, anders als die halb-angepassten Cullens, auch Menschen jagen, ähneln jugendlichen Rockstars – frei und wild. Cam Gigandet spielt James, der Bella fangen will.

    Robert Pattinson als Edward erinnert an James Dean, mit dem gleichzeitig coolen und leidgeprüften Blick, der Lässigkeit und Fremdheit. Seine ganze Erscheinung oszilliert zwischen Verlangen, Spaß und Abgründigkeit. Die junge Kristen Stewart spielt Bella so, wie sich die Ich-Erzählerin auch im Buch präsentiert: kleinen Kummer und Peinlichkeiten gewöhnt, im Grunde vernünftig und doch vor allem hemmungslos, bedingungslos verliebt.

    Der Film übernimmt viele Dialoge, in denen Bella und Edward ihre Verschiedenheit ironisieren, wörtlich aus dem Roman und hält sich auch sonst mit liebevoller Sorgfalt an die Geschichte. Ohne ihr was wegzunehmen, strafft der Film die Liebesthematik und erhöht die Spannung, indem er in Einblendungen eine Vampirjagd auf Menschen einfügt. Die Jäger sind die drei fremden Vampire, die im Buch erst spät auftauchen.

    Catherine Hardwicke zaubert die zwielichtige Atmosphäre der Geschichte in herrliche Aufnahmen von bemoosten alten Bäumen unter einem ständig grauen Himmel. Edward läuft im Wald irgendwann mit Bella auf dem Rücken die Stämme hoch. Auch das Haus der Cullens steht in der grünen Wildnis, die verlockend und stets so nahe ist. Im Haus aber steht ein Flügel, auf dem Edward spielt. Der Soundtrack unterstreicht die romantischen bis unheimlichen Stimmungen. Die Kamera kreist manchmal wie im Taumel über den Köpfen, oder unterstreicht die Dynamik mit Aufnahmen, auf denen der Boden, der Hintergrund oder die Personen vorne leicht schräg im Bild stehen.

    Fazit: Diese gelungene Verbindung von Jugendromanze und Vampirgeschichte macht aus der Buchvorlage ein filmisches Highlight.
  • Aufwühlende Vampirgeschichte für Teens basierend auf der Bestsellerreihe von Stephenie Meyer, die durch die intensive Chemie der beiden Protagonisten beflügelt wird.

    Nach einer Drehbuchadaption von Melissa Rosenberg (“Step Up”) wird von der verbotenen Liebe zwischen der sterblichen Schülerin Bella Swan (Kristen Stewart, die bereits in “Into The Wild” bleibenden Eindruck hinterließ) und dem charismatischen Vampir Edward Cullen erzählt. Er wird mit ausnehmend schmachtend-schwelender Attitüde von dem britischen Schauspieler Robert Pattinson verkörpert, der schon als der tragische Cedric Diggory in “Harry Potter und der Feuerkelch” die Mädchenherzen höher schlagen ließ.

    Als Bella zu ihrem Vater (Billy Burke), dem örtlichen Polizeichef, in den verregneten Küstenort Forks zieht, schließt sie an ihrer neuen Highschool schnell neue Freundschaften. Nur der umwerfend coole Edward – bleichgesichtig schön wie eine griechische Statue – verhält sich distanziert und ablehnend. Mit gutem Grund, wie sich alsbald herausstellt. Einerseits fühlt er sich unwiderstehlich von der spröden Bella angezogen, gleichzeitig befürchtet er sie im Blutrausch zu töten. Dabei sind Edward und seine Familie erklärte “Vegetarier”, denn sie ernähren sich ausschließlich von Tierblut. Anders als ein durchreisendes Trio von Blutsaugern, die sich das Fleisch der örtlichen Bevölkerung munden lassen. Damit wird ein konventioneller Serienmord-Subplot untergebracht, der insgesamt ein wenig blutarm anmutet. Bei einem Budget von 37 Mio. Dollar musste zudem an den Spezialeffekten gespart werden, was der Einsatz von Wackelbildern und Weichzeichner entschärft. Dies mündet in Aufnahmen von Edward, wie er mit Bella in seinen Armen durch majestätische Baumkronen fliegt, im Rekordtempo malerische Berghänge erklimmt oder seine Haut im Sonnenlicht diamanten glimmert.

    Regisseurin Catherine Hardwicke, die sich mit dem Teendrama “Thirteen” bereits beeindruckend in die von Pubertätsproblemen gebeutelte Psyche junger Mädchen einfühlte, versteht es ausgezeichnet, eine greifbare romantische Spannung zwischen den beiden Liebenden zu kreieren. Nachdem sie ihren anfänglichen Widerstand überwinden, handelt es sich bei ihrer Romanze um eine keusche Angelegenheit, die nicht über leidenschaftliche Küsse und innige Umarmungen hinausgeht. Als akustischer Klangteppich für das sittsame Gerangel werden vorrangig melodisch-melancholische Goth-Lite-Songs ausgerollt, womit dem Ambiente noch zusätzliche sehnsuchtsvolle Schwermütigkeit verliehen wird. Gewisse Heiterkeit kommt hingegen bei einem eher albernen Baseballspiel der Vampirfamilie auf, und auch ein paar von Bellas Schulfreunden sorgen für comic relief. Doch die wiederholten extremen Großaufnahmen der Protagonisten demonstrieren auch auf optischer Ebene, worauf der allkonsumierende Fokus dieser zeitlosen Geschichte im modernisierten Zeitgeistgewand liegt: nämlich auf unsterblicher Liebe zwischen zwei Seelenverwandten. Eine Fantasy also ganz nach der Fasson junger Mädchen und anderer Idealisten. ara.
  • Gothic-Light für suburbane Hausfrauen mit Arschgeweih und weißgeschminkten Apfelbäckchen: Twilight ist ein ganz dünnes Filmchen ohne, jawohl, Biss.
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