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Tristan & Isolde (2006)

Tristan & Isolde Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Tristan & Isolde: Die legendäre Liebesgeschichte als prächtiges Historienspektakel, in dem Action ebenso groß geschrieben wird wie Emotion.

Nach dem Fall des römischen Imperiums prügeln sich Kelten, Sachsen und Normannen um die Vorherrschaft auf den britischen Inseln. Die besseren Karten ziehen zunächst die frühen Iren, was zu allerhand Blutzoll unter den späteren Engländern führt. Deren Prinz Tristan (James Franco) wird nach der Ermordung seiner Eltern vom noblen Lord Marke (Rufus Sewell) zum jungen Helden erzogen und verliebt sich bald genau in jene irische Prinzessin (Sophia Myles), die aus staatspolitischen Gründen den eigenen Mentor ehelichen soll.

Die Gebrüder Ridley und Tony Scott produzierten eine entsprechend actiongeladene Version jener Legende, die auch als Vorbild für eine Wagner-Oper diente.

Der noble Ritter Tristan und die bereits verheiratete Isolde, designierte Königin von Irland, gehen eine Affäre miteinander ein, die den fragilen Frieden zwischen England und Irland gefährdet. Epische Schlachten, Intrigen im Königshaus und unkontrollierbare Passionen sind die Folgen – und führen zur unausweichlichen Tragöide.

Für tot gehalten, wird der junge Brite Tristan an der Küste Irlands angeschwemmt. Prinzessin Isolde findet den Verwundeten und pflegt ihn gesund, verschweigt ihm aber ihre wahre Identität. Die beiden verlieben sich, doch als Tristan für seinen Herrn, Lord Marke, bei einem Turnier um die Gunst der Thronfolgerin antritt, muss er eine Entscheidung treffen. Trotz seiner Loyalität zu Marke kann er Isolde nicht vergessen, aber diese Liebe könnte den Frieden zwischen England und Irland zerstören und die ganze Region ins Chaos stürzen.

Videos und Bilder

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Kritiken und Bewertungen

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    Ein Klassiker der Oper macht sich auf, die Herzen der Kinozuschauer zu brechen. Denn mit "Tristan & Isolde" kommt die (neben Romeo & Julia) zweite große Liebestragödie opulent verfilmt in die Kinos.

    Dabei orientiert sich der Film an mittelalterlichen literarischen Vorlagen (es gibt eine keltische Wurzel) und verzichtet auf die spätere wagnerianischen Schicksalsüberhöhungen durch den doppelten Tod der beiden Liebenden. Umso beeindruckender ist, dass der Film auch so den Zuschauer in seinen Bann zieht und man sich der Tragik des unerbittlichen Schicksals hingibt, mit der unvermeidlichen Entwicklung mitgeht, um am Ende ebenfalls am Tode Tristans zu leiden. Für diese Liebe gibt es ein Königreich nur im Himmel ...

    Das gesamte Werk überzeugt in dramaturgischer und handwerklicher Hinsicht. Ausstattung, Kameraführung und Schnitt sind hoch professionell, die Bildführung geradezu gediegen altmodisch. So wird auf angenehm solide Weise auch das Genre des Historienfilms wiederbelebt. Darüber hinaus ist besonders bemerkenswert, dass der Film weder in einzelnen Gewaltexzessen gipfelt noch in klebrig überhöhter Stilistik erstickt. Die Ausleuchtung der Szenerien und die Farbgebung der irischen und englischen Küstenlandschaften sind weit entfernt vom sonnigen Charme touristischer Werbeästhetik. Die durchweg unbekannte Darstellerriege überzeugt in jeder Rolle, Gestik und Mimik sind exakt und überzeugend. Die gesamte Produktion ist durchweg stimmiges und perfektes, breit angelegtes Unterhaltungskino auf höchstem Niveau.

    Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Kritikerrezensionen

  • “Romeo und Julia” trifft auf “Braveheart” in der historischen Liebestragödie, die mit leidenschaftlicher Romantik wie auch furioser Schwertkampf-Action aufwartet.

    Bekanntermassen diente die keltische Legende aus dem frühen Mittelalter Richard Wagner als Inspiration für seine schwermütige Oper. Die mystischen Elemente (ein Liebestrunk, ein Feuer speiender Drache), die sich in seiner Version finden, wurden im Drehbuch von Dean Georgaris ausradiert und mit schicksalhafter Zufallsbekanntschaft und politischer Intrige ersetzt. Zu Beginn steht ein längerer Prolog über Tristans Kindheit: Ein Treffen der verfeindeten Stämme Britanniens zur Vereinigung gegen das übermächtige Irland endet mit Verrat und dem Tod seiner Eltern. Lord Marke von Cornwall (ein hervorragender Rufus Sewell zur willkommenen Abwechslung als Good Guy mit großem Herz) rettet ihm unter Verlust seiner Hand das Leben und zieht ihn wie einen eigenen Sohn groß. Neun Jahre später ist Tristan in Gestalt von James Franco zu Lord Markes geschicktesten Ritter herangewachsen. Ein Überfall der Iren kann dank seiner Cleverness vereitelt werden, doch er bezahlt scheinbar mit dem Leben und wird zum Begräbnis in ein Boot gelegt. Dies treibt an die irische Küste, wo ihn die holde Prinzessin Isolde (eine feengleiche Sophia Myles) findet und den gar nicht so Toten in einer Strandhütte gesund pflegt. Beim Auflegen von Kräutern auf die muskulöse Heldenbrust kommt man sich näher, sie geben sich ihrer Leidenschaft hin. Alldieweil verschweigt sie ihm ihre wahre Identität, was sich später als verhängnisvoll erweist. Denn als Tristan nach Irland zurückkehrt, um beim Turnier von König Donnchadh (David Patrick O’Hara gekonnt als durchtriebener Patriarch) die Hand von dessen Tochter für Lord Marke zu gewinnen, erlebt er eine böse Überraschung. Zunächst beugen sich die Liebenden ihrer Pflicht und Isolde ehelicht den edelmütigen Marke, der sie anbetet. Schon bald können Tristan und Isolde jedoch ihre Gefühle füreinander nicht länger unterdrücken.

    Regisseur Kevin Reynolds bringt routiniert seine mit “Robin Hood – König der Diebe” und “Monte Cristo” gesammelten Erfahrungen im historischen Abenteuergenre ein. Knackige Actionsequenzen (vom “Braveheart”-Stuntkoordinator choreographiert) halten sich mit aufwallenden Gefühlsmomenten die Waage. Dabei fällt nicht nur die Romanze der beiden Titelfiguren dramatisch ins Gewicht, sondern vor allem auch das Liebesdreieck mit dem nichts ahnenden Lord Marke, für den der Betrug doppelt schwer zu ertragen ist, da er Tristan wie seinen eigenen Sohn liebt. Kameramann Arthur Reinhart fotografiert schauprächtig die authentisch anmutenden Sets und Kostüme. Statt auf Opulenz wird auf Understatement gesetzt. Anachronistisch wirken bisweilen die Dialoge (samt Zitieren eines Gedichts aus dem 17. Jahrhundert), während die Porträtierung Isoldes als eigensinnig und emanzipiert einen Hauch zu modern wirkt. Mädchen werden sich vortrefflich damit identifizieren können und zudem bedenkenlos über die Eindimensionalität von Francos Performance hinwegsehen. Und dank der fulminanten Gefechtsszenen müssen auch männliche Begleiter diese klassische Love Story nicht scheuen – ein formidables Datemovie also. ara.

Darsteller und Crew

News und Stories

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  • RTL zeigt "The Hills Have Eyes" und "Tristan & Isolde"

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