Transformers 3 (2011)

Originaltitel: Transformers: Dark of the Moon
Transformers 3 Poster
Nicht mehr im Kino.
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Filmhandlung und Hintergrund

Transformers 3: Im dritten Teil des gewaltigen Franchise von Michael Bay steht die Welt dank des Roboterkrieges abermals vor dem Untergang.

Die Decepticons sinnen nach ihrer beschämenden Niederlage auf Rache. Die Gelegenheit zur Vergeltung ergibt sich, als Shockwave, einer ihrer mächtigsten Kämpfer im legendären Krieg auf dem Heimatplaneten der Roboter, Cybertron, zu neuem Leben erwacht und auf der Erde in die entscheidende Schlacht zieht. Doch auch die Autobots können mit Sentinel Prime ihren alten Anführer reaktivieren. Nur scheint diesem nicht besonders viel am Schicksal der Erde, die erneut als Schlachtfeld herhalten muss, zu liegen.

Videos und Bilder

Auf DVD & Blu-ray (4)

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Knapp zweieinhalb Stunden nach Start des Filmes beschleicht einen das dunkle Gefühl, dass man zwar eine Menge gelernt hat, aber irgendwie noch immer nichts weiß. Dem Ganzen nun einen philosophischen Ansatz in den Mund zu schieben, wäre allerdings übertrieben, und würde Michael Bays neuestem Film nicht gerecht werden. Auch wenn Transformers 3 gespickt ist mit Anspielungen auf die menschliche Geschichte; die Unterstellung, dass die Besessenheit mit der Mondlandung der Sechziger auf dem Wissen basiert, das dort ein fremdes Raumschiff gelandet ist, wirkt äußerst anbiedernd. Und der Gedanke, dass die Katastrophe von Tschernobyl nur deshalb passiert ist, weil dort Alientechnologie missbraucht wurde, ist in höchstem Maße ärgerlich. Wir Menschen sind sehr wohl in der Lage unsere Atomkraftwerke ganz alleine in die Luft zu jagen. Überraschend ist das Ganze allerdings nicht, haben wir doch im zweiten Teil der Trilogie gelernt, dass die Pyramiden in Wirklichkeit um eine Alienmaschine herum gebaut wurden.

    Doch während die ersten beiden Teile zumindest ansatzweise versucht haben eine logische Geschichte zu erzählen, versucht der dritte Teil mit sehr viel Boom und Ka-weng zu vertuschen, welch horrende Plausibilitätslücken in der Story stecken. Wiederum etwas, was uns bei Michael Bay nicht wirklich überrascht. So kann man also festhalten, dass Transformers 3 im Grunde genommen genau das erfüllt, was wir von einem solchen Film erwartet hätten.

    Und nichtsdestotrotz ist das Resultat enttäuschend. Was haben wir uns nicht alle gefreut, als man die aufsässige Megan Fox vom Set verwies und ihre Rolle aus dem Film strich. War es doch der Beweis dafür, dass der Regisseur am längeren Hebel sitzt und kleine Diven durchaus ersetzbar sind. Nur dass dieser Witz auf die Kosten von Michael Bay geht. Die Rolle der Ersatzfreundin Carly ist schlecht ausgearbeitet, besitzt keinen Charme und man versteht nicht so ganz, warum unser Held Sam überhaupt mit ihr ausgeht. Abgesehen von ihrem Aussehen natürlich. Außerdem sind die schauspielerischen Talente von Victoria Secret Model Rosie Huntington-Whitely so unterirdisch, dass Megan Fox dagegen wie eine zweite Meryl Streep wirkt.

    Diese Misere ist bezeichnend für den kompletten Film. John Turturro darf zwar als Agent Seymor Simmons wieder einmal für die komödiantischen Höhepunkte des Filmes sorgen, die Eltern von Sam sind gewohnt chaotisch und liebenswert und mit Alan Tudyk als Dutch gibt es sogar eine neue brilliant besetzte Nebenfigur. John Malkovich gibt der Rolle des Bruce Brazos seinen ganz eigenen Charme, Frances McDormand verleiht dem Film kurzzeitig amerikanischen Independent Charakter und Ken Jeong (Hangover) sorgt sogar für einen von der Fangemeinde gefeierten Kultauftritt. Aber all das täuscht nicht darüber hinweg, dass dem Film schlichtweg das Herzblut fehlt.

    Während der erste Teil der Serie sehr nah an Shia LaBeouf als Sam Witwicky war und wir so die Begegnung mit den Aliens zusammen mit ihm durchleben konnten, dienen die Menschen im dritten Teil nur noch als pures Accessoire und Identifkationsmittel. Der eigentliche Plot wird von den Robotern getragen, aber man hatte nicht die Muße den Robotern präzisere Charakterzüge zu geben und sie somit so vollständigen Identifikationsfiguren zu machen. Stattdessen müssen die Menschen herhalten, die aber eigentlich damit beschäftigt sind wie aufgeschreckte Hühner zwischen den riesigen Roboterfüßen hin und her zu rennen und den herunter fallenden Gebäudeteilen auszuweichen.

    Es ist fraglich, ob es sinnvoll ist einem CGI Charakter genug Ausdruck mit auf dem Weg zu geben, damit der Zuschauer sich mit ihm identifiziert. Doch dank King Kong wissen wir, dass es möglich ist. Schade, dass man hier aus Ängstlichkeit darauf verzichtet hat und stattdessen auf die plattere Lösung zurückgreift, die in diesem Kontext aber nicht funktionieren mag. Transformers 3 hätte das Potential gehabt ein würdiger Nachfolger der Serie zu werden, aber leider sind die Filmemacher am Ziel vorbei geschossen.

    Fazit: Nicht so charmant wie die beiden Vorläufer, Freunde von Michael Bay und seinem CGI-lastigem Materialschlacht Regime werden allerdings auf ihre Kosten kommen.
  • Michael Bay lässt die Autobots und Decepticons zum dritten Mal aufeinander – im All, in 3D und mit dem braven Shia LaBeouf als erfahrenen Weltenretter

    Sam Witwicky (Shia LaBeouf) darf sich zwar rühmen, die Welt zweimal gerettet zu haben, dennoch hat er Schwierigkeiten einen ordentlichen Job zu finden. Wenig tröstlich, dass er mit Carly – Model Rosie Huntington-Whiteley steht Vorgängerin Megan Fox in punkto Look und Lippen in nichts nach – eine neue Freundin an seiner Seite weiß. Denn ewig plagt ihn das schlechte Gewissen, weil er sie durch seine Bekanntschaft mit formwandelnden Blechmonstern großen Gefahren aussetzt. Womit endgültig klar ist, in welchem Film wir uns befinden: “Transformers 3″, dem dritten Teil der mega-erfolgreichen Kultroboter-Franchise, die ihren Ursprung in den gleichnamigen Hasbro-Actionfiguren hat und via japanische TV-Trickfilmserie, Comics und Konsolenspiele schließlich zum Leinwandhit mutierte.

    Im Jahr 1969 nimmt der Actioner seinen Anfang. Apollo 11 landet auf dem Mond: Neil Armstrong macht (s)einen “kleinen Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit”. Alles bekannt – doch das ist nur die halbe Wahrheit: Auf der dunklen Seite des Mondes stoßen Astronauten auf ein Raumschiffwrack. 40 Jahre lang hält die US-Regierung die Entdeckung geheim. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein unentdeckter Transformer wird reaktiviert, es ist der verschollen geglaubte Herrscher von Cybertron, Shockwave. Ein erbitterter Krieg zwischen den Autobots und den Decepticons bricht erneut los. Sam wird wieder gebraucht – und ausgerechnet da beginnt Schönling und Ex-Rennfahrer Dylan (Idealbesetzung: “Grey’s Anatomy”-Star Patrick Dempsey) Carly zu umgarnen…

    Regisseur Michael Bay, der “Master of Desaster”, macht seinem Namen wieder alle Ehre. Unterstützt vom einschlägig vorbelasteten Sci-Fi-Experten Steven Spielberg als ausführenden Produzenten zieht er auch diesmal wieder gekonnt alle Register modernster Tricktechnik und zeigt, was filmisch heute so möglich ist. Dazu gibt’s brandneue Roboter, hochkarätige Darsteller – darunter John Malkovich und Frances McDormand -, reichlich augenzwinkernden Humor und eine finale Megaschlacht, die im Kino bislang ihresgleichen sucht und die man diesmal hautnah in 3D mitzuerleben darf.

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